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München/Oakland - Ein letzter verzweifelter Versuch oder ernste Intention? Die Stadt Oakland will mit einem überarbeiteten Stadionkonzept die Raiders in Oakland halten.

Demnach wollen Bürgermeisterin Libby Schaaf und diverse Partner eine Multifunktionsarena für 1,3 Milliarden Dollar finanzieren, in dem neben Raiders-Spielen auch noch weitere Events ausgetragen werden können.

"Am Ende des Tages ist es eine Entscheidung der Raiders und der NFL", sagt Schaaf in einem Interview mit "ESPN".

Finanziell bessere Bedingungen

Sollten sich die Raiders für einen Verbleib entscheiden, könnte die Stadt Oakland den Raiders ein Stadion zur Verfügung stellen, das ohne Vorabzahlung der Raiders finanzierbar wäre, meint Schaaf. Zudem wären die finanziellen Bedingungen für die Franchise um Besitzer Mark Davis in Oakland "günstiger als die in Las Vegas - soweit wir die kennen", führt die Bürgermeisterin aus.

Zudem appelliert Schaaf an Davis' Herz. "Wir haben etwas, das Vegas den Raiders nie geben kann: Geschichte und Loyalität. Dieser Klub wurde in Oakland geboren. Hier sind die Fans mit der größten Leidenschaft und Hingabe aller NFL-Franchises. Das gibt es einzig und allein in Oakland."

Davis benötigt Dreiviertel-Mehrheit

Trotz der warmen Worte von Bürgermeisterin Schaaf glaubt NFL-Insider Ian Rapoport nicht, dass dieses Konzept Davis von einem Umzug nach Las Vegas abhält. Dies könnten nur die weiteren 31 NFL-Eigner.

 

Ab Montag stimmen die Besitzer über den Umzug der Raiders nach Las Vegas ab. Dabei müssen 24 der 32 Eigner Davis‘ Pläne befürworten. Derzeit gilt es als sehr wahrscheinlich, dass die Raiders ab der Saison 2019 als Las Vegas Raiders an den Start gehen.

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