Clay Matthews wurde in drei aufeinanderfolgenden Spielen wegen eines Roughin... - Bildquelle: imagoClay Matthews wurde in drei aufeinanderfolgenden Spielen wegen eines Roughing-the-Passer-Fouls bestraft. © imago

+++ Dienstag, 25. September, 12:00 Uhr +++

Packers-Linebacker Clay Matthews ist am vergangenen Spieltag zum dritten Mal im dritten Saisonspiel wegen eines Roughing-the-Passer-Fouls bestraft worden. Damit hat Matthews in diesem Jahr bereits mehr Fouls dieser Art gesammelt als in seiner kompletten bisherigen Karriere. Ein Vergehen dieser Art wird von der NFL in der Regel mit einem 20.000-Dollar-Bußgeld sanktioniert.

Da mindestens zwei der drei Calls als umstritten gelten, hat ein Packers-Fan nun eine "GoFundMe"-Kampagne gestartet, mit der er Geld für den Linebacker sammeln möchte. Als Ziel wurden 30.000 Dollar ausgerufen. "Ich will Geld sammeln, weil die NFL-Offiziellen zunehmend unfairer werden und würde somit gerne meine Unterstützung für die Green Bay Packers, und ganz besonders Clay Matthews zeigen. Go Pack Go."

Mittlerweile wurden 520 Dollar von 25 verschiedenen Personen gespendet. Das Geld soll an eine Charity-Organisation gehen, die sich Matthews aussuchen darf. Sollte sich der 32-Jährige nicht melden, gehen die Erlöse an ein Kinderkrankenhaus in Wisconsin. 

+++ Sonntag, 23. September, 17:35 +++

Die Beziehung zwischen den New England Patriots und Rob Gronkowski wäre in der letzten Offseason beinahe zu einem Ende kommen. Adam Schefter und "ESPN" berichten, dass die Patriots ihren Star-Tight-End zu den Detroit Lions traden wollten und sich bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen befunden hätten. Dabei haben sie die Rechnung aber wohl ohne den 29-Jährigen gemacht.

Als Gronkowski von den Verhandlungen erfahren hat, soll er mit einem Karriereende gedroht haben. Die Anrufe aus Detroit hat er wohl gar nicht erst beantwortet. Das Problem lag dabei aber nicht an Detroit, sondern an Gronkowskis Bindung an die Patriots. Der Tight End wollte demnach nur für die Pats spielen.

So platzten die Verhandlungen zwischen den Teams und Gronkowski erhielt im Sommer eine Gehaltserhöhung beim Team von Tom Brady und Bill Belichick. Die Lions blieben hingegen enttäuscht zurück. 

+++ Freitag, 21. September, 13:01 +++

Aaron Rodgers von den Green Bay Packers hat die Verschärfung der "Roughing the Passer"-Regel kritisiert, die in dieser Saison durchgesetzt wird, um die Quarterbacks besser zu schützen. Verteidiger können leichter bestraft werden, wenn sie "das meiste, wenn nicht das komplette" Körpergewicht für ein Tackle nutzen und zum Beispiel auf dem Quarterback landen.

Der Packers-Quarterback sprach am Mittwoch mit Reportern und äußerte sich zu den kontroversen Schiedsrichterentscheidungen vom Sonntag, als sein Team unentschieden gegen die Minnesota Vikings spielte. Der Ausgang des Spiels war durch die Anwendung der Regel deutlich beeinflusst worden. Packers-Linebacker Clay Matthews hatte Vikings' Quarterback Kirk Cousins scheinbar sauber attackiert. Doch die Aktion wurde nicht zur spielentscheidenden Interception, sondern zu einer 15-Yard-Strafe und dem First Down für das Team aus Minnesota. Danach gelang den Vikings der Touchdown zum Ausgleich.

 

Rodgers war mit der Entscheidung nicht einverstanden und sprach am Mittwoch über zu harte Tacklings: "Du weißt, wenn einer sein komplettes Gewicht reinlegt." Bei seinem Mannschaftskollegen Matthews sah er eine saubere Ausführung. "Was soll man Clay sagen? Sein Kopf war nicht dabei, seine Hand ist auf dem Boden. Das ist keine unnötige Härte gegen den Passspieler." 

Rodgers kritisierte aber nicht nur die Entscheidungen gegen Green Bay. Auch das Team aus Minnesota ist in seinen Augen benachteiligt worden. "Das gleiche gilt für Kendricks", sagte Rodgers über den Einsatz des Vikings-Linebackers, der ihn getackelt hatte und dafür eine Strafe kassierte.

"Was sagt man ihm? Ich bin nicht aufgestanden und habe gedacht: 'Wo bleibt die Strafe?' Als ich die späte Flagge gesehen habe, konnte ich nicht glauben, dass es für das Play eine Strafe gab", erklärte der 34-Jährige.

+++ Mittwoch, 19. September, 13:30 Uhr +++

Der Disput zwischen den Pittsburgh Steelers und ihrem Running Back Le'Veon Bell scheint kein Ende zu finden. Nachdem der Top-Rusher vor dem Saisonstart noch als Running Back Nummer 1 im Depth Chart der Franchise gelistet war, wurde er vergangene Woche aus dieser Liste entfernt und am gestrigen Dienstag sogar komplett aus dem offiziellen Kader gestrichen.

Der 26-Jährige befindet sich noch immer im Streik, nachdem er sich mit seiner Franchise nicht auf einen langfristigen Vertrag einigen konnte. Die Steelers wandten zwar den Franchise Tag an, um Bell für die Saison 2018 an das Team zu binden. Bell befürchtet allerdings, er würde von dem Team dann übermäßig viel beansprucht werden und sei somit einem hohen Verletzungsrisiko ausgeliefert. Und eine Verletzung würde seine Verhandlungsposition für die Offseason 2019 verschlechtern, wenn er als Free Agent einen großen Vertrag unterschreiben möchte.

Das Verständnis innerhalb des Teams scheint allerdings zu sinken. Bereits vor zwei Wochen äußerten einige Mannschaftkameraden wie Pro Bowl-Center Maurkice Pouncey, dass sie das Verhalten von Bell als egoistisch empfinden. Quarterback Ben Roethlisberger sagte in einem aktuellen Radiointerview, dass er Bell kürzlich nicht erreichen konnte und seine Konzentration dem nächsten Gegner gilt. In den US-Medien wird davon ausgegangen, dass Bell seinen Streik bis in Week 10 fortsetzt und erst dann seinen Franchise Tag unterschreiben wird. Ansonsten wäre es nämlich für die komplette Saison 2018 nicht mehr spielberechtigt.  

+++ Dienstag, 18. September, 18:10 Uhr +++

Die Fans sind aus dem Häuschen, dass die New England Patriots Josh Gordon verpflichtet haben. Der Wide Receiver soll ein neuer und erfolgreicher Partner für Quarterback-Superstar Tom Brady sein. Doch der dämpft die Erwartungen und die Vorfreude ein wenig.
"Ich hasse es, Prognosen oder Erwartungen abzugeben. Das ist nicht fair", meinte der 41-Jährige. "Ich habe Josh nie persönlich getroffen. Wir werden sehen, wie es läuft. Hoffentlich kann er hart arbeiten, das Team an erster Stelle stellen und uns in der Rolle helfen, die er für sich im Team finden kann."

Dabei geht es Brady nicht nur ums Sportliche. Denn natürlich ist das zum Teil neu zusammengesetzte Team in den vergangenen Wochen gewachsen, hat sich gefunden, nicht nur auf dem Platz, sondern auch menschlich. "Wenn man während der Saison kommt, sind viele Dinge passiert, von denen die Neuen kein Teil waren, die ein Team aber an einen gewissen Punkt gebracht haben. Es kommt jetzt auf den Einzelnen an, diese Dinge müssen sich ergeben", sagte Brady, der versucht, "ein positiver Anführer und großartiger Quarterback zu sein und jeden zu umarmen, der zum Team gehört". Denn der Fokus liege vor allem auf einer Sache: "Dass wir viel besser spielen als gegen die Jaguars." Das Spiel in Week 2 hatten die Pats 20:31 verloren.

+++ Montag, 17. September, 20:32 Uhr +++

Das kommt nicht sehr überraschend: Die Minnesota Vikings haben sich von Kicker Daniel Carlson getrennt. Der Fünftrundenpick des diesjährigen Draft hatte beim 29:29 bei den Green Bay Packers am vergangenen Spieltag alle drei Field Goals verschossen - darunter zwei in der Overtime - und seiner Franchise so den Sieg im NFC-North-Duell gekostet.

Als Ersatz verpflichteten die Vikings Dan Bailey, langjähriges Teammitglied der Dallas Cowboys und laut Statistik der zweittreffsicherste Kicker der NFL-Geschichte.

Auch die Cleveland Browns haben ihren Kicker entlassen. Zane Gonzalez muss nach zwei verpassten Field Goals und zwei verpassten Extrapunkten bei der Niederlage bei den New Orleans Saints gehen. Neuer Browns-Kicker wird laut NFL-Experte Ian Rapoport der ehemalige Dolphin Greg Joseph.

+++ Freitag, 14. September, 13:10 Uhr +++

Der anhaltende Streik von Le'Veon Bell ist das Dauerthema bei den Pittsburgh Steelers. Der 26 Jahre alte Running Back liegt mit den Steelers seit geraumer Zeit im Vertragsstreit und verpasste bereits den ersten Spieltag bei den Cleveland Browns.

NFL-Network-Reporter Maurice Jones-Drew sprach nun mit Bell über die derzeitige Situation. Der Running Back war demnach "enttäuscht", dass die Teamkollegen über seinen Vertrag in der Öffentlichkeit gesprochen haben.

Dies bedeute aber "nicht, dass er Pittsburgh nicht mag". Bell möchte laut Jones-Drew weiterhin mit dem Team zusammenarbeiten. 

Zudem freute sich der Pro Bowler über die überzeugende Performance seines Backups James Conner in Week 1, die den Superstar zumindest für ein Spiel vergessen ließ. Allerdings schränkte Jones-Drew auch ein: "Wenn James Conner 31 Mal den Ball bekommt, wie oft würde ihn dann erst Le'Veon Bell bekommen?"

+++ Mittwoch, 12. September, 11:58 Uhr +++

Shaquem Griffin schreibt seine Erfolgsgeschichte weiter. Der einhändige Rookie der Seattle Seahawks kam in seinem ersten NFL-Spiel auf der Position des Weakside Linebackers auf 41 Snaps - und damit auf sieben mehr als Teamkollege Austin Calitro auf derselben Position. Während Griffin in erster Linie als Passverteidiger eingesetzt wurde, kam Calitro, ebenfalls Rookie, vor allem gegen den Lauf zum Einsatz.

Head Coach Pete Carroll bescheinigte Griffin bei seinem NFL-Debüt gegen die Denver Broncos (24:27) eine engagierte Leistung: "Er hat hart und robust gespielt." Allerdings sah der 66-Jährige bei seinem Schützling auch einige Schwächen: "Er hatte ein paar Probleme, er war nicht so sauber in seinen Aktionen, wie wir das gerne hätten."

Griffin sei in ein paar Situationen "ausgetrickst" worden: "Ihm sind ein paar Fehler unterlaufen, die er davor nicht gemacht hat. Er hat die Dinge nicht immer richtig gesehen." Vor Week 2 gegen die Chicago Bears werde man sowohl Griffin als auch Calitro im Training genau beobachten, so Carroll, und dann eine Entscheidung treffen, wie die Spielzeit zwischen den beiden Linebackern aufgeteilt wird.

+++ Samstag, 8. September, 21.45 +++

Le'Veon Bell macht Ernst! Die Pittsburgh Steelers werden den NFL-Auftakt gegen die Cleveland Browns ohne ihren Star-Running-Back bestreiten. NFL-Insider Ian Rapoport twitterte, dass der Steelers-Teambus ohne Bell auf dem Weg nach Cleveland sei. James Conner wird für ihn starten. 

Le'Veon Bell befindet sich immer noch im Streik, weil die Verhandlungen über einen neuen Vertrag weiterhin stocken. Auch der Franchise Tag, der Bell ca. 14,5 Millionen Dollar für die Saison 18/19 einbringen würde, wurde noch nicht unterschrieben. Der erste Wochen-Scheck wird durch die Nicht-Teilnahme am ersten Spieltag hinfällig. Damit verliert Bell ca. 855.000 Dollar.  

+++ Freitag, 7. September, 16:45 +++

Richard Sherman befürchtet einen Lockout im Jahr 2021. Der Cornerback gegenüber der "Associated Press": "Es wird passieren, das sind nicht nur Vermutungen." Nach der Saison 2020 läuft der aktuelle Tarifvertrag in Sachen Geldverteilung zwischen den Teambesitzern und Spielern aus. Es muss also neu verhandelt werden. 

Sherman, der einer von elf Spielern im Exekutivausschuss der NFL-Spielergewerkschaft ist und somit mit den Teambesitzern an einem Tisch sitzt, erwartet erneut harte Verhandlungen. Es wird bereits spekuliert, dass die Spieler auf einige finanzielle Änderungen pochen. Unter anderem könnte nach einer Erhöhung des garantierten Gehalts verlangt werden. 

Schon bei den letzten Verhandlungen 2011 kam es zu einem Lockout. Über vier Monate haben die Teambesitzer ihre Spieler regelrecht ausgesperrt. Während die Spieler dachten, dass die Verträge der NFL zum Nachteil der Spieler verändert wurden, hat die Liga behauptet, dass die Gehälter im Verhältnis zu den Umsätzen zu stark gestiegen seien. Außerdem ging es damals um die Ausweitung der Saison auf mehr Spiele, Rookie-Gehälter und Rentenversicherungen. 

Durch einen Lockout ist beispielsweise die NHL-Saison 2004/05 komplett abgesagt worden. 

+++ Donnerstag, 6. September, 17:30 +++

Adrian Peterson ist unverwüstlich. Ein Stehaufmännchen. Captain Comeback. Und ganz offensichtlich mehr als ein Notnagel. Denn der 33 Jahre alte Running Back hat sich bei den Washington Redskins diversen Medienberichten zufolge den Job als Starter verdient. Ganz überraschend ist der Schritt aufgrund der Personalsituation nicht, hinzu kommt: Peterson dürfte ganz besonders motiviert sein, die Redskins spielen am Sonntag zum Auftakt gegen sein Ex-Team Arizona Cardinals.

Der NFL-MVP von 2012 war in der Offseason zunächst ohne Job, wurde aber von den Redskins geholt, nachdem sich Rookie Derrius Guice in der Preseason das Kreuzband gerissen hatte. Am 20. August ging Peterson in die Hauptstadt, schaffte den Cut und ist nun der Starter – keine schlechte Bilanz in rund 16 Tagen Redskins.

"Egal, was man auch macht, es gibt immer Zweifler, die dich aufgeben. Aber das motiviert dich, weiterzumachen. Das war Teil meiner Motivation", sagte Peterson, der in der Vergangenheit mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatte. Deshalb waren auch Statistiken wie 12.276 Rushing Yards, 99 Rushing-Touchdowns, dazu Regular Season MVP und zahlreiche Pro Bowl- und All Pro-Nominierungen relativ egal, als er sich in der Offseason unermüdlich anbot, in den sozialen Medien zum Beispiel Videos postete um zu zeigen, dass er fit ist. Den Zweiflern hat er es inzwischen bewiesen.

+++ Mittwoch, 5. September, 19:40 +++

Was macbt ein Rookie, wenn er seine ersten Millionen bekommt? Die meisten kaufen ihren Eltern etwas. Gerne mal ein Haus. Deshalb verwundert es auch nicht, dass bei guten Nachrichten der erste Anruf ebenfalls Mama und Papa gilt. Sam Darnold teilte seine Beförderung zum Starter bei den New York Jets dann auch mit seiner Mutter.

Ihre Reaktion? "Sie hat geweint. Wie üblich", verriet der Nummer-drei-Pick, der den Vorzug vor Routinier Josh McCown erhält und zudem Teddy Bridgewater ausstach, der zu den New Orleans Saints abgeschoben wurde.

Er selbst hat nicht geweint, sich aber natürlich unbändig gefreut. "Als Football-Spieler, ob nun auf der High School, auf dem College oder in der NFL, ist es dein Traum, zu spielen. Das ist es, was ich will. Ich will einfach nur rausgehen und jeden Tag spielen."

+++ Mittwoch, 5. September, 09:44 Uhr +++

US-Präsident Donald Trump hat die neue Werbekampagne von Colin Kaepernick mit einem großen Sportartikelhersteller hart kritisiert. Er bezeichnete die Kampagne auf der Nachrichtenseite "Daily Caller" als "schreckliche Botschaft und eine Botschaft, die nicht gesendet werden sollte".

Allerdings schränkte der US-Präsident ein: "In diesem Land hat jeder die Freiheit, Dinge zu tun, zu denen andere Leute dir nicht raten würden."

Trump hatte sich bereits in der Vergangenheit mehrfach mit Kaepernick angelegt, weil der bei NFL-Spielen während der US-Hymne kniete, um seinen Protest gegen die soziale Ungerechtigkeit unter der Trump-Administration auszudrücken. Kaepernick soll auch deswegen kein neues Team in der National Football League finden, weil ihm viele das Knien als Respektlosigkeit gegenüber der USA auslegen - ein Vorwurf, den der Quarterback immer bestritt.

Vor diesem Hintergrund ist auch die Nike-Kampagne zu verstehen, deren Slogan lautet: "Tue es einfach. Auch wenn es bedeutet, alles aufzugeben." Sei es auch deine sportliche Karriere.

+++ Samstag, 1. September, 15:22 Uhr +++

Der Mega-Deal scheint fix zu sein! Laut NFL-Insider Ian Rapoport verpflichten die Chicago Bears Khalil Mack und schicken für den Trade mindestens zwei Erstrundenpicks zu den Oakland Raiders.

Der Defensive End befand sich zuletzt im Holdout, die Vertragsverhandlungen über eine hochdotierte Vertragsverlängerung mit den Raiders stockten. Nun verstärkt der Superstar die Defense der Bears, die dafür allerdings mit zwei Erstrundenpicks einen hohen Preis zahlen.

+++ Mittwoch, 29. August, 18:35 Uhr +++

Die Seattle Seahawks und Tyler Lockett haben laut NFL-Reporter Mike Garafolo Einigung über einen neuen Vertrag erzielt. Demnach kassiert der Wide Receiver in den kommenden drei Jahren ein Grundgehalt von 31,8 Millionen US-Dollar, 20 Millionen davon sollen garantiert sein. Im Idealfall wandern 37,8 Millionen US-Dollar auf das Konto des Drittrunden-Picks des Draft 2015.

Ursprünglich wäre Lockett 2018 in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrags gegangen - mit einem Basisgehalt von 1,9 Millionen US-Dollar. In 50 NFL-Spielen fing der 25-Jährige zehn Touchdown-Pässe und trug das Ei einmal als Kickoff-Return in die Endzone.

+++ Dienstag, 28. August, 11:15 Uhr+++

Erstmals nach seiner Vertragsverlängerung hat sich Odell Beckham Jr. zu Wort gemeldet. "Ich wusste nicht, ob es dieses oder nächstes Jahr passieren würde. Aber ich wusste, dass es an einem bestimmten Punkt in meinem Leben passieren würde. Ich arbeite so hart. Ich habe mein ganzes Leben diesem Spiel gewidmet", sagte der 25-Jährige, der ab sofort der bestbezahlte Receiver der NFL ist.

Beckham Jr. hatte am Montag eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre bei den New York Giants unterzeichnet, die mit 95 Millionen Dollar dotiert ist. "Ich habe auf eine Karriere in anderen Sportarten verzichtet, um Football zu spielen", führte der Receiver weiter aus: "Ich hatte nie Zweifel, dass es klappen wird. Aber es war erschreckend, als ich mich verletzt habe. Damals sind mir viele Gedanken durch den Kopf geschossen. Jetzt brauche ich mir keine Gedanken mehr zu machen. Ich kann rausgehen und 100 Prozent geben."

Beckham Jr. hatte sich in der vergangenen Saison eine Knöchelverletzung zugezogen, die seine Saison frühzeitig beendet hatte. "Manche Jungs stehen auf dem Feld, denken über einen neuen Vertrag nach und hoffen, dass sie nicht verletzt werden. Das habe ich jetzt hinter mir, ich habe keine Sorgen mehr. Das nimmt mir Ballast von den Schultern", sagte Beckham Jr.

 +++ Dienstag, 28. August, 11:15 Uhr+++

Die New England Patriots und Shaq Mason haben sich auf einen neuen Vertrag geeinigt. Der Offensive Lineman verlängert für fünf Jahre und kassiert dafür 50 Millionen Dollar von denen 23,5 Millionen Dollar garantiert sind. Damit gehört er zu den bestbezahlten Guards der Liga.

Der 25-Jährige wäre in der neuen Saison in sein letztes Jahr seines Rookie-Vertrags gegangen. 

+++ Donnerstag, 22. August, 20:30 Uhr+++

Die Pittsburgh Steelers haben mit Kicker Chris Boswell bis zur Saison 2022 verlängert. Das gab die Franchise aus Pennsylvania am Donnerstag bekannt. Laut NFL-Insider Ian Rapoport verdient er bis dahin knapp unter 20 Millionen US-Dollar. Der 27-Jährige spielt seit 2015 in der NFL für die Steelers und beeindruckt mit seiner Konstanz. Bisher verwandelte er 89,5 Prozent seiner Field-Goal-Versuche, in der letzten Saison waren es sogar über 92 Prozent. Nach nur drei Spielzeiten liegt er mit seinen 85 erfolgreichen Field Goals schon auf Platz sechs der Team-Geschichte. Auf dieser Liste wird er wohl in den kommenden Jahren noch den ein oder anderen Platz klettern.

 

+++ Mittwoch, 22. August, 18:50 Uhr+++

Die neue NFL-Season startet schon in zwei Wochen und Ex-Cowboys-Receiver Dez Bryant ist immer noch ohne Job, nachdem er seinen Besuch bei den Cleveland Browns ohne einen Deal beendet hat. Nun versucht es der 29-Jährige offenbar mit einer neuen Taktik bei der Jobsuche. "USA Sports Today" spekuliert, dass der Wide Receiver die sozialen Medien nutze, um sich bei den New England Patriots "einzuschleimen". 

Bryant kommentierte einen Instagram-Beitrag über Bill Belichick von "Bleacher Report" und postete: "Bill Belichicks Strategie gibt es nur einmal in einer Million". Außerdem outete er sich als Fan von Patriots-Quaterback Brady: "Tom Brady ist schon immer mein Lieblingsspieler gewesen...Das ist ein Fakt". 

Die Patriots könnten zwar durchaus noch eine Alternative im receiving-Corps gebrauchen, aber dass Bryant jemals Pässe von seinem absoluten Lieblingsspieler empfangen wird, bleibt dennoch unwahrscheinlich. Noch bleiben zwei Wochen Zeit, um vor Saisonstart bei einem Team unterzukommen. 

+++ Mittwoch, 22. August, 12:40 Uhr+++

Die halbe NFL scheint die neue Helmregel zu verfluchen – nicht aber Bill Belichick. Der Head Coach der New England Patriots behauptet sogar, er hätte seinen Spielern schon immer davon abgeraten, mit dem Kopf voraus in den Gegenspieler zu gehen. "Für unseren Trainer-Staff gibt es keine Veränderung", erklärte der erfolgreichste Trainer in der Geschichte der NFL. "Wir haben den Spielern nie beigebracht, mit der Helmkrone zu tackeln, also den Kopf nach unten zu nehmen und den Körper in dieser Art von Position nach vorne zu neigen. Ich finde grundsätzlich, dass das keine gute Position ist. Es ist nicht effektiv. Wir haben immer aufgerichtet, mit offenen Augen und dem Kopf im Nacken getackelt, damit wir sehen, was wir treffen. Das ist der einzige Weg, den wir trainiert haben. Wenn wir das auch weiterhin so machen, werden wir die Regel einhalten.“

Ohnehin scheint Belichick kein Verständnis dafür zu haben, dass viele Trainerkollegen und Spieler die neue Helmregel kritisieren. "Es ist egal, ob ich die Regel mag oder die Regel nicht mag", sagte Belichick. "Meine Aufgabe ist es, die Regel zu verstehen und sie zu trainieren."

+++ Dienstag, 21. August, 17:15 Uhr+++

Die New Orleans Saints haben sich offenbar von Terrance West getrennt. Das berichten die NFL-Insider Ian Rapoport und Adam Schefter auf Twitter. Der Running Back wurde erst im Juni von den Saints verpflichtet und hatte wohl gehofft, für längere Zeit in "the Big Easy" verweilen zu können. 

Zuletzt spielte West drei Jahre lang für die Baltimore Ravens, verletzte sich allerdings in der letzten Saison an der Wade und absolvierte lediglich fünf Spiele. Dabei gelangen ihm zwei Rushing Touchdowns und insgesamt 138 erlaufene Yards. 

+++ Sonntag, 19. August, 17:30 Uhr +++

Carson Wentz arbeitet weiter hart an seinem Comeback. Der Quarterback der Philadelphia Eagles hat Medienberichten zufolge grünes Licht für das Mannschaftstraining erhalten und soll am 11 gegen 11 teilnehmen. Ein wichtiger Schritt zurück auf den Platz nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Dezember. Auch wenn ein direkter Körperkontakt noch verboten ist.

Ob es für das Eröffnungsspiel gegen die Atlanta Falcons (ProSieben überträgt live in der Nacht vom 6. auf den 7. September) reichen wird, ist aber weiterhin offen. "Natürlich würde ich gerne rausgehen und spielen. Das war die ganze Offseason über mein Ziel. Aber es wird eng, es wird eng", sagte der 25-Jährige zuletzt.

Medien spekulieren nun allerdings auch, dass es ein bisschen Schachspiel dabei sei. Super-Bowl-MVP Nick Foles laboriert an einer Schulterverletzung, sollte aber zur Verfügung stehen. Hinter Foles und Wentz haben die Eagles auch noch Nate Sudfeld. Was die Situation für die Falcons ein bisschen undurchsichtiger macht.

+++ Freitag, 17. August, 10:04 Uhr +++

Der Vertrag von Star-Quarterback Aaron Rodgers bei den Green Bay Packers läuft noch bis zum Ende der Saison 2019. Eile besteht also nicht in Sachen Vertragsverlängerung. Dennoch sind die Packers und Rodgers laut "ESPN"-Reporter Adam Schefter auf bestem Wege, einen neuen Vertrag auszuhandeln. "Beide Seiten schleichen sich an eine Einigung heran", zitiert Schefter eine ungenannte Quelle.

Rodgers wäre laut Schefter bei einem neuen Vertrag mit großer Wahrscheinlichkeit der bestbezahlte NFL-Spieler. In der Saison 2018 verdient Rodgers rund 20,5 Millionen Dollar, 2019 werden es laut aktuellem Vertrag rund 21 Millionen sein. Matt Ryan erhält als derzeit bestbezahlter NFL-Spieler bei den Atlanta Falcons durchschnittlich 30 Millionen Dollar jährlich.

+++ Donnerstag, 16. August, 19:15 Uhr +++

Johnny Manziels Gastspiel in der CFL steht weiterhin unter keinem guten Stern. Möglicherweise muss der frühere Erstrunden-Pick der Cleveland Browns am Wochenende gegen die Edmonton Eskimos passen. Der Quarterback der Montreal Alouettes befindet sich aktuell im Concussion Protocol, nachdem er in seinem zweiten Spiel beim 17:24 gegen die Ottawa Redblacks einen bösen Hit einstecken musste.

Mit ein wenig Verzögerung klagte Manziel über Kopfschmerzen, nachdem er im Spiel die vergangenen Plays nochmals ansagen konnte. "Mir wurde gesagt, dass es nach einer verspätet beginnenden Gehirnerschütterung aussieht. Damit schlage ich mich derzeit herum: Ein paar Probleme mit meinem Kopf." Aufgrund der Probleme verpasste er am Donnerstag das dritte Training in Folge.

Manziel zeigte zuletzt leicht ansteigende Form. Nach einem bitteren Debüt beim 11:50 gegen Montreal mit vier Interceptions blieb er gegen die Redblacks ohne Interception und kam auf 168 Yards.

+++ Donnerstag, 16. August, 10:30 Uhr +++

Die New Orleans Saints müssen auf unbestimmte Zeit auf Alex Okafor verzichten. Der Defensive End verletzte sich in einer Trainingseinheit. Die anschließende Untersuchung offenbarte einen verstauchten Knöchel sowie eine Knieprellung.

Das berichtet NFL-Insider Ian Rapoport, laut dem Okafor "von Woche zu Woche" schauen müsse. Derzeit ist nicht absehbar, wie schnell der 27-Jährige ins Training zurückkehren kann.

Okafor hatte in der vergangenen Saison die entscheidende Phase wegen eines Achillessehnenrisses verpasst. Auch diesmal war eine schwerere Blessur befürchtet worden.

+++ Mittwoch, 15. August, 18:05 Uhr +++

Die Quarterback-Position bleibt bei den Denver Broncos ein heißes Thema. General Manager Jon Elway will nicht ausschließen, dass die Franchise personell nochmal nachlegt - mit einem erfahrenen Mann, den man ins kalte Wasser schmeißen kann.

Erst in dieser Woche hatten die Broncos mit dem Depth Chart für eine faustdicke Überraschung gesorgt: Backup von Starter Case Keenum beziehungsweise die Nummer zwei ist vorerst Chad Kelly, im Vorjahr beim Draft "Mr. Irrelevant" - also das Talent, das als letztes ausgewählt wurde. Er verdrängte Paxton Lynch, der zur Nummer drei degradiert wurde.

Möglicherweise reicht den Verantwortlichen das aber nicht. "Wir müssen Vertrauen haben, dass der Backup spielen und Spiele gewinnen kann. Deshalb stecken wir immer noch in dem Prozess, dass wir schauen, ob wir den Kerl hinter Case haben", sagte Elway.

Kelly habe seine Sache bislang gut gemacht. Aber: "Wenn mit Case etwas passiert, ist er derjenige, der reinkommt und die Spiele für uns gewinnt?" Heißt auch: Die Zeit von Lynch ist offenbar endgültig beendet, er scheint gar keine Chance mehr zu haben. Beim 28:42 im ersten Preseason-Spiel gegen die Minnesota Vikings warf Kelly zwei Touchdown-Pässe, bei Lynch lief gar nichts zusammen. Er wurde sogar ausgepfiffen.

+++ Mittwoch, 15. August, 08:55 Uhr +++

Für Ben Roethlisberger endete die Trainingseinheit seiner Pittsburgh Steelers am Dienstag schmerzhaft. Der Quarterback musste das Feld nach einem Hit mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung vorzeitig verlassen. Head Coach Mike Tomlin erklärte anschließend: "Die Teamärzte behalten ihn als Teil des Concussion Protocol im Auge."

Tackle Marcus Gilbert sagte nach der Einheit zu den Reportern, dass "Big Ben" in ihn hineingelaufen sei, während er Linebacker Keion Adams geblockt habe. Die Steelers treten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bei den Green Bay Packers an. Roethlisberger hätte aber wohl ohnehin nur die Zuschauerrolle eingenommen.

+++ Dienstag, 14. August, 18:35 Uhr +++

Defensive Tackle Gabe Wright ist ab sofort nicht mehr im Kader der Miami Dolphins. Dies gab das Team aus Florida bekannt. Grund für die Entlassung war ein Angriff auf Teamkollege Kenyan Drake am Vortag. Der Vorfall ereignete sich am Ende einer Rudelbildung im Training Camp der Dolphins. Bei der Attacke von Wright hatte der darauf unvorbereitete Running Back Drake gerade keinen Helm auf.

Im Anschluss an die Auseinandersetzung feuerte Drake wütend Wrights Helm an die Seitenlinie.

Der Viertrundenpick der Detroit Lions aus dem Jahr 2015 verbrachte die meiste Zeit in der Saison 2017 im Practice Squad der Dolphins.

+++ Montag, 13. August, 09:20 Uhr +++

Die Jacksonville Jaguars haben ihren Star-Cornerback Jalen Ramsey sowie Defensive End Dante Fowler für eine Woche von den Team-Aktivitäten suspendiert. Beide werden somit beim nächsten Preseason-Spiel gegen die Vikings nicht dabei sein.

Grund für die Suspendierung war laut NFL-Insider Ian Rapoport eine Rangelei im Training, in die Fowler verwickelt war. Nachdem ein Reporter die Szene gefilmt hatte, griff Ramsey diesen via Twitter an. "Du weißt, dass du Mist gebaut hast, oder? Wenn ihr Krieg wollt, dann könnt ihr Krieg haben. Ich weiß, dass ihr anderen (ihr wisst, wen ich meine) das lesen werdet - nur, damit ihr auch Bescheid wisst", schrieb der Cornerback, woraufhin er dieselbe Strafe kassierte wie Fowler.

Star-Receiver Odell Beckham Jr. hatte für den Aufruhr wohl nur ein müdes Lächeln übrig. Süffisant kommentierte er den offiziellen Post der NFL zu der für die neue Saison eher unwichtigen Suspendierung mit: "Er wird in Woche 1 da sein. Glaubt mir das!" ("Beluhhhdat!")

+++ Donnerstag, 9. August, 19:05 Uhr +++

Tom Brady ist der vielleicht größte Quarterback der NFL-Geschichte. Doch mit einem Basisgehalt von 15 Millionen Dollar in der Saison 2018 ist der Signal Caller der New England Patriots in Sachen Bezahlung weit von den Großverdienern Matt Ryan (30 Millionen Dollar) oder Kirk Cousins (28 Millionen Dollar) entfernt. Selbst sein einstiger Backup Jimmy Garoppolo verdient bei den San Francisco 49ers fast doppelt so viel wie Brady.

Nun wollen die Patriots nachbessern: Laut "ESPN" will die Franchise noch in den nächsten Stunden eine Anpassung an Bradys Vertrag vornehmen, die ihm in der kommenden Saison bis zu 5 Millionen Dollar mehr in leistungsbezogene Prämien bescheren würde. Doch selbst wenn der Quarterback diese im maximalen Erfolgsfall komplett ausschöpfen würde, wären 20 Millionen Dollar für den viermaligen Super Bowl MVP ein echtes Schnäppchen.

+++ Donnerstag, 9. August, 11:39 Uhr +++

Der Vertrag von Donald Penn beschäftigt die Oakland Raiders den zweiten Sommer in Folge. Der Left Tackle, der sich zurzeit von einer Fußoperation erholt, soll eine "kleine Gehaltskürzung" hinnehmen. Noch ist nicht sicher, ob der 35-Jährige freiwillig auf Gehalt verzichten wird.

Sollte Penn das Angebot nicht annehmen, könnten die Raiders ihn aus seinem Vertrag entlassen oder ihn zu einem Konkurrenten traden, der einen Tackle braucht. Die Raiders sollen laut NFL-Insider Ian Rapoport bereit sein, ohne den Pro Bowler in die Saison zu gehen, weil Rookie-Tackle Kolton Miller sich in der Offensive Line als Vertretung von Penn bisher bewiesen hat.

Penn hatte erst im vergangenen Sommer seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert und verdient 2018 rund 8,4 Millionen Dollar. Der Tackle hatte 2017 allerdings lange Zeit mit seiner Unterschrift gewartet. Erst nach dem Trainingslager und zwei Preseason Games verlängerte er für 21 Millionen Dollar.

Oakland will über Penns Zukunft erst entscheiden, wenn der Tackle bereit ist, wieder ins Training einzusteigen. Für seine Rückkehr gebe es aber keinen Zeitplan, sagte Raiders-Coach Jon Gruden. Bis zum Start der Regular Season soll Penn wieder fit sein.  

+++ Mittwoch, 8. August, 17:10 Uhr +++

Die umstrittene Helmet-to-Helmet-Regel sorgt in der NFL weiterhin für viel Gesprächsstoff. Devonta Freeman, der Running Back der Atlanta Falcons, hat bereits klargestellt, er werde seinen Laufstil trotz der Regeländerung wohl nicht groß verändern. "Ich denke definitiv, dass ich in diesem Jahr dafür einige Strafen bekommen werde", sagte der 26-Jährige, der mit einer Größe von 1,73 Metern und einem Gewicht von 93 Kilogramm einen tiefen Schwerpunkt beim Laufen hat.

Er bezeichnet die Helmet-to-Helmet-Regel zwar als eine "grundsätzlich gute Idee" – zumal er vergangene Saison selber von zwei Gehirnerschütterungen betroffen war. Andererseits befürchtet er, sein Team nun mit Regelverstößen öfter in eine schlechte Situation zu bringen. Denn die Technik, wie ein dynamischer Läufer in die Kollisionen gehe, sei fest in das Unterbewusstsein der Spieler verankert.

"Das wird eines dieser Dinge sein, gegen die man nur schwer etwas tun kann", erklärte er und fügte hinzu: "Du kennst Devonta Freeman. Du weißt wie Devonta Freeman läuft. Du weißt wie Devonta Freeman das macht. Du kennst meine Mentalität." Und seine Mentalität war eben schon immer: mit dem Kopf voraus.

+++ Dienstag, 7. August, 20:10 Uhr +++

Die Arizona Cardinals haben den ersten Depth Chart der Saison veröffentlicht. Mit durchaus interessanten Aspekten, was die kommenden Wochen bis zum Saisonstart angeht. So wird Routinier Sam Bradford als Starter geführt. Nummer-zehn-Pick Josh Rosen hat sich immerhin den Platz als Backup erkämpft. Er wird als Nummer zwei noch vor Mike Glennon geführt, den die Cardinals erst im März verpflichtet hatten.

Die Franchise stattete Glennon damals mit einem acht Millionen Dollar schweren Vertrag aus. Er muss sich nun erst einmal hinter Rosen anstellen. Den Top-Quarterback-Prospect hatten die Cardinals wiederum etwas überraschend an zehnter Stelle draften können. Rosen rückt dann auch ins Training der Starter, wenn Bradford im Camp etwas kürzer tritt. Nicht auszuschließen, dass sich Glennon nun nach Alternativen umsieht.

+++ Sonntag, 5. August, 22:46 Uhr +++

Jim Irsay, Besitzer der Indianapolis Colts, hat eine hohe Meinung von Jacoby Brissett. "Plötzlich haben wir den besten Backup-Quarterback der NFL", sagte Irsay dem "Indianapolis Star": "Ich glaube nicht, dass wir ihn für einen First-Round-Pick traden würden. Wir glauben, dass er tatsächlich so gut ist." Die Colts hatten den 25-Jährigen im vergangenen September im Austausch gegen Wide Receiver Phillip Dorsett nach Indianapolis geholt, da Star-Quarterback Andrew Luck wegen einer Schulterverletzung ausfiel.

Mittlerweile ist Luck auch wieder fit und wird die Colts in der kommenden Spielzeit wieder auf das Feld führen. Irsay äußerte sich auch zu seinem Franchise-Quarterback. "Vertrauen Sie mir, wenn ich sage, dass er durch diese Zeit zu einem besseren Spieler geworden ist und auch zu einem besseren Mensch. Er gibt uns am Ende die Chance, großartig zu spielen."

Zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr war die Quarterback-Position das große Problem der Colts. Nun scheint das Team mit Luck und Brissett gleich zwei starke Spieler auf der Schlüsselposition zu haben.

+++ Samstag, 4. August, 22:47 Uhr +++

Rookie-Running-Back Sony Michel hat sich im Trainingscamp der New England Patriots eine Knieverletzung zugezogen. Nähere Details sind noch nicht bekannt, aber US-Journalist Jeff Howe berichtete, dass der 23-Jährige die Preseason verpassen wird. Unter Umständen könnte die Verletzung Michel auch den Start in die neue Saison kosten.

Es handelt sich aber offenbar nicht um eine schwere Verletzung, so dass die Patriots schon bald auf ihren First-Round-Pick zählen können sollten. Die Franchise hatte Michel im diesjährigen Draft an 31. Position gezogen.

+++ Freitag, 3. August, 9:12 Uhr +++

Star-Receiver Antonio Brown reist aus dem Trainings-Camp der Pittsburgh Steelers in Latrobe verletzt ab. Brown soll in Pittsburgh nun eingehend untersucht werden. Details zur Verletzung des 30-Jährigen sind jedoch nicht bekannt, nicht einmal um welches Körperteil es sich dabei handelt. Auch Steelers-Coach Mike Tomlin gab am Rande des Trainings-Camps nur wenige Informationen bezüglich der Verletzung des Receivers ab. 

Wie lange genau Brown ausfallen wird, bleibt abzuwarten. Es soll sich wohl um eine kleinere Verletzung handeln, bei der man von Tag zu Tag schauen müsse, sagte Coach Tomlin gegenüber "ESPN".

+++ Sonntag, 29. Juli, 9:52 Uhr +++

Die Offensive Line der Carolina Panthers muss bis auf Weiteres ohne Daryl Williams auskommen. Der Right Tackle verletzte sich im Trainingscamp am Knie und musste mit einer Trage vom Platz transportiert und ins Krankenhaus gebracht werden.

Panthers-Athletiktrainer Ryan Vermillion zufolge lautet die Diagnose Innenbandriss. Zudem sei die Kniescheibe des 25-Jährigen herausgesprungen. Einen Zeitplan für Williams' Rückkehr aufs Feld gebe es nicht, ein vorzeitiges Saisonaus wird laut NFL-Insider Ian Rapoport aber ausgeschlossen.

Williams startete vergangene Spielzeit in 16 Partien für die Panthers und wurde zum Second-Team All-Pro ernannt. Mit seinem Ausfall muss Quarterback Cam Newton schon auf den zweiten Beschützer aus der Vorsaison verzichten. Bereits im März schloss sich Guard Andrew Norwell den Jacksonville Jaguars an.

+++ Freitag, 27. Juli, 17:40 Uhr +++

Zahltag für Offensive Tackles in der NFL - am Freitag durften sich gleich zwei über Monster-Verträge freuen. Taylor Lewan verlängert seinen Vertrag bei den Tennessee Titans um fünf Jahre und kassiert dafür bis zu 80 Millionen US-Dollar, 50 Millionen sind garantiert. Das berichten unter anderen Ian Rapoport und Adam Schefter. Damit wird der 27-Jährige zum Top-Verdiener auf dieser Position.

Wenig später durfte sich auch Jake Matthews von den Atlanta Falcons über fünf weitere Jahre freuen. Er bekommt dafür bis zu 75 Millionen US-Dollar, auch bei ihm sollen 50 Millionen garantiert sein. Sein Arbeitspapier wäre ursprünglich nach dieser Saison ausgelaufen.

+++ Donnerstag, 26. Juli, 20:50 Uhr +++

Steelers Coach Mike Tomlin lässt die Kritik seines früheren und inzwischen vom Profisport zurückgetretenen Spielers James Harrison kalt. Der 40-Jährige hatte ihn in einem Interview mit "Fox Sports 1" mit New Englands Patriots Coach Bill Belichick verglichen und gesagt: "Mike Tomlin ist ein guter Head Coach. Er ist ein Trainer der Spieler. Ich denke, er müsste disziplinierter sein. Bei Belichick ist alles klar reglementiert. Er ist diszipliniert und achtet darauf, dass alle mitziehen und keiner sein eigenes Ding macht. Bei den Patriots arbeitet das ganze Trainerteam so."

Mike Tomlin wollte den Vergleich gar nicht kommentieren. "Das ist der Stoff für eine Seifenoper. Ich lasse Euch Journalisten das Spiel gerne spielen. Aber er spielt nicht mehr für uns. Und ich konzentriere mich auf 2018." Unterstützt wird Tomlin dabei von seinen aktuellen Spielern. "Coach Tomlin ist der Beste", sagte Center Maurkice Pouncey. "Er hat den Super Bowl gewonnen. Er führt das Team genau richtig." Und in Anspielung auf Harrison: "Jeder hat viel zu sagen, wenn er zurückgetreten ist."

Harrison war im Dezember 2017 von den Steelers in die Free Agency entlassen. Kurz darauf unterschrieb der Linebacker einen Einjahresvertrag bei den New England Patriots. Harrison hatte damals seinen Abgang provoziert, indem er Spiele frühzeitig verlassen und bei Sitzungen geschlafen hatte. Inzwischen hat er seine Karriere beendet.

+++ Donnerstag, 26. Juli, 8:30 Uhr +++

Die Falcons können sich aller Voraussicht nach auf ein Training Camp ohne großes Streik-Drama freuen. Denn wie General Manager Thomas Dimitroff erklärte, wird Top-Star Julio Jones von Beginn an dabei sein und nicht, wie angekündigt, auf das ganze Camp verzichten.

Der Grund dafür: Die Falcons strukturierten den Vertrag des Wide Receivers um, sodass er in der kommenden Saison ein angehobenes Jahresgehalt erhält. Um wieviel mehr Geld es sich dabei handelt, ist bisher nicht bekannt.

"Wir haben während der kompletten Offseason einen kontinuierlichen Dialog mit Julio und seinen Repräsentanten geführt. Wir sind zu einer Einigung mit Julio gekommen und wir werden 2019 alles noch einmal angehen", sagte Dimitroff.

Jones' Kontrakt in Atlanta läuft noch bis 2020. Mit einem bisherigen Durchschnittsverdienst von 14,25 Millionen US-Dollar war er in den vergangenen Jahren bei den Bestverdienern auf seiner Position allerdings auf Platz neun zurückgefallen.

+++ Mittwoch, 25. Juli, 8:57 Uhr +++

Die Seattle Seahawks müssen beim Training Camp vorerst auf Earl Thomas verzichten. Das letzte verbliebene Mitglied der Legion of Boom kündigte an, der heute beginnenden Saisonvorbereitung fernzubleiben.

Der sechsmalige Pro-Bowl-Safety will damit seinen Forderungen nach einem neuen Vertrag oder einem Trade Nachdruck verleihen. Thomas steht noch für ein Jahr und 8,5 Millionen Dollar bei den Seahawks unter Vertrag.

Neben den Dallas Cowboys kristallisiert sich noch ein zweiter möglicher neuer Klub heraus. Wie "NBC Sports Radio" berichtet, traf sich Thomas mit Mark Davis, Besitzer der Oakland Raiders, in Las Vegas. Dabei soll der Safety seine Interesse signalisiert haben, für die bald in Nevada beheimateten Raiders auflaufen zu wollen.

Mit den Seahawks gewann er in der Saison 2013 den Super Bowl und stand in der Folgespielzeit erneut im Super Bowl, verlor ihn aber gegen die New England Patriots.

+++ Dienstag, 24. Juli, 16:40 Uhr +++

Julio Jones lässt den Streit mit den Atlanta Falcons offenbar eskalieren. Wie Ian Rapoport berichtet, wird sich der Wide Receiver nicht zum Training Camp des Teams aus Georgia anmelden, das am Freitag beginnt. Rapoport habe von Insidern erfahren, dass Jones für die gesamte Dauer des Training Camps aussetzen wird.

Der Superstar möchte seit Wochen eine Vertragsanpassung erzwingen, um mehr Geld zu verdienen. Die Falcons hatten dem erst vergangene Woche einen Riegel vorgeschoben und eine vorzeitige Vertragsverlängerung ausgeschlossen.

+++ Freitag, 20. Juli, 21:10 Uhr +++

ArDarius Stewart muss wahrscheinlich die ersten beiden Spiele der Regular Season zuschauen. Der Wide Receiver der New York Jets hat gegen die NFL-Antidoping-Richtlinien verstoßen. Nach Angaben des NFL Network hat der 24-Jährige diuretische Substanzen eingenommen, die den Urin verdünnen und damit die Einnahme von Dopingmitteln verschleiern können.  

In der vergangenen Spielzeit, seiner Rookie-Saison, konnte Stewart die in ihn gesetzten Erwartungen nur selten erfüllen. Er wurde in 15 Spielen eingesetzt, fing dabei aber lediglich sechs Pässe für 82 Yards. Die Jets hatten sich für ihn in der dritten Runde des 2017er Drafts entschieden.

+++ Donnerstag, 19. Juli, 23:30 Uhr +++

Die Miami Dolphins haben beschlossen, eigene Spieler mit bis zu vier Spielen Sperre zu belegen, sollten diese auf dem Feld während der Hymne protestieren. Auch Geldstrafen sind möglich. Das geht aus einem internen Dokument hervor, das der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) vorliegt.

Im Mai hatte die NFL beschlossen, Spieler zu bestrafen, die während der Hymne auf dem Feld nicht stehen. Es ist allerdings möglich, der Zeremonie komplett fern zu bleiben und in der Kabine zu warten. Diese Regelung wurde von vielen Seiten scharf kritisiert. Die Spielergewerkschaft hatte in diesem Monat bereits Beschwerde gegen die neuen Regeln eingelegt.

+++ Mittwoch, 18. Juli, 11:30 Uhr +++

Bei den Arizona Cardinals geht es gerade drunter und drüber. Nach der fünfwöchigen Suspendierung ihres General Managers Steve Keim aufgrund von Trunkenheit am Steuer, flattert direkt die nächste Negativ-Meldung herein. Tight End Ricky Seals-Jones wurde um halb zwei Uhr nachts an einem Hotel in Scottsdale verhaftet.

Der 23-Jährige wurde wegen Ruhestörung, Körperverletzung und Hausfriedensbruch angeklagt. Laut dem Polizeibericht wollte der betrunken wirkende Seals-Jones im Hotel die Toilette aufsuchen. Nachdem ihm dies nicht gestattet wurde, sei er den Security-Angestellten des Hotels gegenüber handgreiflich geworden.

+++ Dienstag, 17. Juli, 23:50 Uhr +++ 

Randy Gregory darf wieder an Teamaktivitäten teilnehmen. Der Defensive End der Dallas Cowboys wurde im Januar 2017 von der NFL ohne Bezahlung suspendiert, nachdem erneut unerlaubte Substanzen in seinem Körper gefunden wurden. Bereits 2016 wurde er deswegen für 14 Spiele gesperrt. 

Nun hat ihn die Liga unter Vorbehalt wieder als Spieler zugelassen. Gregory darf mit Einschränkungen am Trainingscamp der Cowboys teilnehmen, Trainingseinheiten und Spiele darf er noch nicht bestreiten. Erst wenn er alle Auflagen der NFL erfüllt hat, wird er seinen normalen Spieler-Status erhalten. 

+++ Dienstag, 17. Juli, 11:28 Uhr +++

Die Zukunft bei den Green Bay Packers gehört Aaron Rodgers. Das hofft zumindest der Quarterback selbst. Vor dem Start in seine 14. NFL-Saison sagte der 34-Jährige bei "NBC": "Ich würde gern noch mit 40 spielen."

Für ihn bedeute diese Zahl "eine Menge. Tom (Brady, d. Red.) hat offensichtlich das Buch umgeschrieben. Brett (Favre, d. Red.) hatte eine tolle Saison, als er 40 wurde. Mein Ziel ist es, mein aktuelles Niveau auch mit 40 zumindest annähernd halten zu können."

NFL-Legenden wie Steve Young oder John Elway sei dies nicht gelungen. Rodgers' aktueller Vertrag läuft noch bis zum Ende der übernächsten Saison. Nach aktuellem Stand würde er im Alter von 36 Jahren Free Agent werden.

Der sechsmalige Pro-Bowler sieht seine Zukunft eindeutig bei den Packers, gibt sich aber auch keinen Illusionen hin: "Wer kann sich schon wirklich aussuchen, bei welchem Klub er seine Karriere beendet? So gut wie niemand. Also muss man wissen, dass es (ein Franchise-Wechsel, d. Red.) eine reale Möglichkeit ist. Aber mein Traum wäre es, in Green Bay zu bleiben."

Packers-Präsident Mark Murphy sieht das ähnlich: "Wir wollen einen neuen Vertrag mit Aaron abschließen und er will einen neuen Vertrag mit uns abschließen."

+++ Freitag, 13. Juli, 11:22 Uhr +++

Neuer Beschützer für Eli Manning: Die New York Giants haben Guard Zac Kerin verpflichtet. Der 26-Jährige war 2014 als Rookie Free Agent von den Minnesota Vikings in die NFL geholt worden und absolvierte in drei Spielzeiten 13 Spiele. Vergangene Saison lief er in einer Partie für die Detroit Lions auf.

Offensive Lineman Ethan Cooper muss die Giants dagegen verlassen.

+++ Donnerstag, 12. Juli, 17:22 Uhr +++

J.J. Watt hat einmal mehr seine Großzügigkeit unter Beweis gestellt. Der Defensive End der Houston Texans spendete 10.000 US-Dollar an die Familie eines Feuerwehrmannes, der am Dienstagabend bei einer Explosion in Wisconsin ums Leben gekommen war.

Das Geld floss in eine Stiftung, die für die Witwe und die beiden drei Jahre alten Töchter des verstorbenen Captain Cory Barr gegründet wurde. Insgesamt kamen bisher 70.000 US-Dollar zusammen.

NFL-Star Watt wurde in Wisonsin geboren und spielte dort Football am College.

+++ Dienstag, 10. Juli, 16:27 Uhr +++

Larry Fitzgerald ist der Inbegriff eines treuen NFL-Spielers. Seitdem der Wide Receiver im Jahre 2004 in der ersten Runde von den Arizona Cardinals gedraftet wurde, hat er ununterbrochen für diese Franchise gespielt. Fast aber hätte der heute 34-Jährige den Großteil seiner Karriere bei den Philadelphia Eagles verbracht. 247Sports berichtet, dass die Eagles im Jahre 2008 einen Erstrunden- und einen Drittrundenpick für den Passempfänger geboten haben.

Die Cardinals zogen den Trade offenbar in Erwägung, weil Fitzgerald in der Saison 2008 14,6 Millionen US-Dollar und 2009 sogar 17,3 Millionen US-Dollar kassieren sollte und die Verantwortlichen den Cap Space entlasten wollten. Die Cardinals einigten sich mit Fitzgerald dann allerdings auf einen neuen Vierjahres-Vertrag, der einen hohen Signing Bonus von 15 Millionen US-Dollar, dafür aber ein geringes Grundgehalt enthielt. So wurde der Salary Cap entlastet. Zudem enthielt der Vertrag eine No-Trade-Klausel. Die Eagles waren somit aus dem Rennen.    

+++ Donnerstag, 5. Juli, 17:20 Uhr +++

Auf dem Platz bleibt Tom Brady in jeder Sekunde die Coolness in Person, den Quarterback-Star kann nichts aus der Ruhe bringen. Während einer Tour durch die Wälder Montanas bekam der "G.O.A.T." nun aber mächtig Puls - wegen eines Grizzlybären.

Das Zotteltier lief Brady beinahe über den Weg und der hielt einfach mal drauf und filmte die Begegnung der besonderen Art für seine Instagram-Story. "Da ist ein Bär", jubilierte der Patriots-Profi mit weit aufgerissenen Augen und einem Strahlen im Gesicht.

Und wie reagierte der Bär? Stapfte völlig desinteressiert davon. Die Freude über den besonderen Moment war also nicht wirklich beidseitig.

Auch der Herr, der das Video via Twitter verbreitete, ist kein Brady-Fan. Wir distanzieren uns entschieden von seinem Wunsch.

+++ Dienstag, 3. Juli, 21:25 Uhr+++

Reuben Foster ist von der NFL für zwei Spiele gesperrt worden, weil er gegen die Verhaltensrichtlinien der NFL verstoßen hat. Dabei soll es sich um illegalen Waffenbesitz und ein Drogenvergehen handeln.  

"Ich akzeptiere die Entscheidung der Liga und entschuldige mich bei meinen Mitspielern dafür, dass ich dem Team geschadet habe. Ich habe eine Verantwortung gegenüber den San Francisco 49ers, unseren Fans und unserer Gemeinschaft und ich fühle mich verpflichtet, von dieser Situation zu lernen um in Zukunft bessere Entscheidungen zu treffen", so der 24-Jährige. 

Foster darf am 17. September zur Mannschaft zurückkehren, verpasst aber die Spiele gegen die Minnesota Vikings und die Detroit Lions. 

+++ Montag, 2. Juli, 15:46 Uhr +++

Kehrt J.R. Sweezy nach Seattle zurück? Nach exklusiven "ran"-Informationen befindet sich der Guard aktuell in ernsten Gesprächen mit den Verantwortlichen der Seahawks. Am heutigen Montag soll Sweezy sich bei der Franchise vorstellen und Vertragsgespräche führen. Allerdings seien aber auch noch einige weitere Franchises ernsthaft an dem 29-Jährigen interessiert.

Die Seahawks haben Bedarf auf der Position des Right Guard. Der potenzielle Starter D.J. Fluker verpasste einen Großteil des Offseason-Programms wegen anhaltender Knieprobleme. Die Backups Jordan Roos und Willie Beavers sind noch relativ unerfahren. Tackle Rees Odhiambo könnte zwar auch als Guard spielen, konnte während der Offseason aber ebenfalls nur eingeschränkt trainieren.

Auch NFL-Experte Mike Garofolo zufolge würde der Sweezy-Deal auch deswegen "sehr viel Sinn ergeben. Ich glaube, die Seahawks werden sich damit beschäftigen." Vor allem im Laufspiel offenbarte Seattle in der vergangenen Saison Schwächen. Der 29-Jährige gilt als guter Run Blocker und könnte den Seahawks wohl sofort weiterhelfen.

Sweezy war erst am vergangenen Freitag von den Tampy Bay Buccaneers entlassen worden. Aufgrund von Rückenbeschwerden verpasste er die komplette Saison 2016, zum Ende der vergangenen Spielzeit fehlte er wegen einer Fußverletzung.

Erfolgreicher verlief Sweezys Zeit in Seattle. 2012 in der siebten Runde gedraftet, etablierte er sich in der Saison 2013 als Starter auf der Position des Right Guard und gewann mit den Seahawks den Super Bowl gegen die Denver Broncos. Nun könnte der 29-Jährige zu seiner "alten Liebe" zurückkehren.

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