Die Ravens bejubeln den Sieg bei den Titans. - Bildquelle: 2021 Getty ImagesDie Ravens bejubeln den Sieg bei den Titans. © 2021 Getty Images

München – Keine Frage: Die Aktion dürfte es ihm wert gewesen sein. Denn Marcus Peters war die Genugtuung anzusehen. Sehr deutlich sogar.

Für den Jubel über seine spielentscheidende Interception in der Wild Card Round bei den Tennessee Titans (20:13) muss er nun aber 15.000 Dollar zahlen. 

Peters nicht einverstanden

Für den Cornerback der Baltimore Ravens sind das angesichts des 42 Millionen Dollar schweren Vertrags, den er Ende 2019 unterschrieben hat, nur Peanuts. Im Vergleich zu so manch anderer Strafe in der NFL ist die Summe aber doch ganz ordentlich.

 

Deshalb, so NFL-Insider Tom Pelissero, plant Peters offenbar auch, Einspruch einzulegen.

Peters hatte, nachdem er kurz vor Schluss einen Pass von Titans-Quarterback Ryan Tannehill abgefangen hatte, gemeinsam mit der ganzen Defense auf dem Logo der Titans gefeiert. 

Eine Racheaktion, nachdem die Titans so etwas ähnliches vor dem Duell in der Regular Season gemacht hatten.

Bestraft wurden die Ravens im Spiel wegen Unsportlichkeit mit einer 15-Yard-Strafe, von den Spielern wurde nur Peters belangt.

 

Trainer John Harbaugh war über die Strafe grundsätzlich wenig erfreut, weil Strafen dem Team weh tun würden. Aber trotzdem ist er froh, einen Typen wie Peters in seinem Kader zu haben.

"Er ist authentisch"

"Ich liebe ihn. Er ist echt. Er ist so authentisch wie es nur geht. Und das schätzt man an jedem, besonders an jemandem wie Marcus", sagte Harbaugh. 

Aber: Vor der Divisional Round bei den Buffalo Bills (in der Nacht zu Sonntag ab 1:45 Uhr live auf ProSieben und ran.de) ist sein Einsatz fraglich. Der 28-Jährige hat aktuell mit Rückenbeschwerden zu kämpfen. 

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