Matt Judon spielte vergangene Saison unter dem Franchise Tag. - Bildquelle: gettyMatt Judon spielte vergangene Saison unter dem Franchise Tag. © getty

München/Baltimore - Aufregung um Matthew Judon. Der Noch-Outside Linebacker der Baltimore Ravens hat einen Journalisten auf Instagram bedroht.

Unter "man_dammn9" - seinem Synonym auf der Social Media Plattform - veröffentliche Judon eine Story, in der er von Jamison Hensley von "ESPN" eine Entschuldigung wegen eines verfassten Artikels erwarte.

Sollte er dem Aufruf nicht nachkommen, werde er Fotos des Journalisten von einem Stripclub-Besuch veröffentlichen.

Drohung geht Twitter-Fehde voraus

In dem auf "ESPN" veröffentlichten Artikel schrieb der Autor, dass Judon einen Vertrag anstrebe mit mehr als 20 Millionen Dollar pro Jahr.

Im Anschluss daran war eine Debatte zwischen den beiden auf Twitter ausgebrochen, ehe Judon die Drohung auf Instagram aussprach.

Judon wirft dem "ESPN"-Journalisten Lügen vor. Dabei bezog sich Hensley auf Informationen, nach denen die Ravens Judon während der Spielzeit einen Vertrag vorgelegt hätten, der dem von Za'Darius Smith bei den Green Bay Packers ähnelt.

Demnach sollte Judon 16,5 Millionen Dollar pro Jahr erhalten, Judon lehnte nach Hensleys Angaben aber ab.

Problem - und das merkte auch Judon in der Story auf Instagram an: Die Ravens dürfen laut NFL-Regularien Judon während der Spielzeit keinen neues Vertragsangebot unterbreiten, wenn er wie in der abgelaufenen Spielzeit unter dem Franchise Tag spielt.

Eine Antwort der Ravens - auch auf die Drohung Judons gegenüber des Journalisten - steht noch aus.

Auch die Antwort auf die Frage woher Judon Fotos von Hensley im Stripclub hat, haben beide Akteure nicht preisgegeben.

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