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München - Dolphins-Besitzer Stephen Ross würde Deshaun Watson am liebsten sofort aus Houston verpflichten und nach Miami lotsen. 

Den Eigentümer interessieren offenbar auch nicht die zahlreichen Anschuldigungen, die momentan gegen Watson vorliegen. Darunter 22 zivilrechtliche Klagen. 

Sollten die Dolphins schnell zuschlagen? 

Eine offizielle Anfrage ist in Houston bisher allerdings noch nicht eingegangen. Und das liegt wohl an dem durchaus hohen Preis, den die Texans für Watson verlangen. Angeblich handelt es sich um drei Erstrunden-Picks sowie zwei Zweitrunden-Picks, heißt es in einem Bericht von "NBC".

Houston hat momentan auch noch keine Eile, seinen Quarterback loszuwerden, da die verlangten Picks ohnehin erst für den kommenden Draft 2022 gelten.

 

Außerdem spielt ihnen der Faktor Zeit obendrein noch in die Karten. Jetzt, da öffentlich ist, dass Miami großes Interesse hat, können sich die Texans entspannt zurücklehnen und abwarten. 

Für die Dolphins gilt dafür das Gegenteil. Sollte Ross Watson tatsächlich so vehement verpflichten wollen, dann sollte er sich eher beeilen. Denn noch ist Miami offenbar der einzige Interessent auf dem Markt.

Mit Fortschreiten der Saison könnte sich dies allerdings ganz schnell ändern. Wenn sich noch andere Teams dazu entscheiden sollten, nach einem neuen Quarterback Ausschau zu halten, könnte dies den Preis für Watson sogar möglicherweise noch weiter in die Höhe treiben. 

Für Ross und die Miami Dolphins gilt also: Wenn Watson wirklich der Wunschkandidat ist, sollten sie zuschlagen. Eher früher als später.

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