Mannschaft im Umbau: Miami Dolphins - Bildquelle: GettyMannschaft im Umbau: Miami Dolphins © Getty

München - "Wir haben Probleme in der Offensive, Defensive und bei den Special Teams." Nüchterner könnte die Zusammenfassung von Trainer Brian Flores der Miami Dolphins nach der 10:59-Niederlage gegen die Baltimore Ravens nicht ausfallen. Die Ravens überrollten die Dolphins und raubten den Fans jegliche Hoffnung auf eine erolgreiche Spielzeit, die sie vor der Saison vielleicht noch hatten. 

Tanking für Tua?

Es ist kein Geheimnis, dass die Dolphins sich für die kommenden Drafts wappnen wollen. Momentan verfügt das Team von General Manager Chris Grier über zwei Erstunden- und Zweitrunden-Picks, sowohl 2020, als auch 2021. Der Preis? Jahrelange Stammspieler wie Laremy Tunsel (Tackle) oder Kenny Stills (Wide Receiver) wurden für die wertvollen Draft-Picks abgeben.

Das Ergebnis: Momentan spielen viele junge, unerfahrene Spieler für die Dolphins. Mit einem Altersdurchschnitt von 25,2 Jahren stellt Miami das jüngste Team der Liga.   

 

Gefrustete Spieler

Die hohe Niederlage, kombiniert mit den zahlreichen Abgängen von Stammspielern, sorgt bei einigen Dolphins-Spielern für mächtig Frustation. Laut "NBC Sports"-Moderator Mike Florio kontaktierten nach dem Debakel einige Spieler ihre Berater, um einen Trade zu fordern. Er fügte hinzu, dass "einige Spieler das Gefühl haben, dass die Trainer nicht versuchen würden, zu gewinnen." 

In der Öffentlichkeit würde keiner der Verantwortlichen zugeben, dass die Dolphins absichtlich Spiele verlieren. Gleichzeitig wird es mit diesem Kader aber sehr schwer, Spiele zu gewinnen. 

Einige Lichtblicke im Team

Denn die Mannschaft strotzt nicht gerade vor Talenten auf jeder Position: Die Defensive wirkte überfordert, unvorbereitet und ließ 643 Yards zu. In der Offensive war Quarterback Ryan Fitzpatrick (und später im Spiel Josh Rosen) ständig unter Druck. Für die einzigen Lichtblicke an einem dunklen Tag sorgten die Wide Receiver DeVante Parker und Preston Williams. 

Ob die Dolphins den angeblichen Tradewünschen ihrer Spieler nachgeben werden, werden die kommenden Wochen zeigen. Ein Auge sollte man dabei auf Safety Reshad Jones werfen. Der 31-Jährige wurde die gesamte Offseason mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. 

Auf die Frage, ob das Team gut genug sei, fand Trainer Brian Flores nach dem Spiel klare Worte: "Ich mache mir keine Sorgen darüber, wir müssen besser spielen und besser coachen, wir werden kommende Woche besser sein."

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