Mike Zimmer mit seinem Quarterback Kirk Cousins. - Bildquelle: imago/Icon SMIMike Zimmer mit seinem Quarterback Kirk Cousins. © imago/Icon SMI

München – Es gibt im Sport allerlei angebliche, beziehungswiese gefühlte Wahrheiten. Mike Zimmer hat auch eine: Free Agents werden in ihrer zweiten Saison bei einem Klub stets besser. "Das habe ich in meinen 25 oder 26 Jahren als Coach immer erlebt. Die Free Agents haben im zweiten Jahr immer besser gespielt", sagte der Head Coach der Minnesota Vikings.

Es schwingt natürlich auch ein wenig Hoffnung mit, dass es auch für seinen Quarterback Kirk Cousins gilt. 

"Er wird großartig spielen"

"Sie müssen lernen, wo alles ist, sie kennen niemanden. Sie müssen ein Zuhause finden, ihren Spind. All solche Dinge. Ich denke, er wird großartig spielen", so Zimmer.

Klar ist: Natürlich kann man bei Neulingen im zweiten Jahr eine Lernkurve erwarten, wenn sie sich in das Team und das System eingefunden haben. Die Regel ist das aber nicht, bei einigen Free Agents während seiner Amtszeit geht Zimmers Rechnung dann auch nicht auf. Zumindest statistisch nicht. 

Statistisch war Cousins mit seinen 4298 Yards, 30 Touchdowns und zehn Interceptions bereits in seinem Debütjahr bei den Vikings sowieso gut dabei. Er verpasste es mit einer 8-7-1-Bilanz aber, sein Team in die Playoffs zu führen, auch bedingt durch Fehler in entscheidenden Situationen. 

Deshalb setzen die Vikings nicht nur darauf, dass sich Cousins mit seinen 31 Jahren verbessert und noch einmal einen Schritt macht. So soll die Verpflichtung von Gary Kubiak als Offensive Advisor und Assistant Head Coach Cousins helfen, denn Kubiak hat ähnliche Vorstellungen wie Mike und Kyle Shanahan, die Cousins 2012 und 2013 in Washington coachten. 

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