Myles Garrett und Mason Rudolph. - Bildquelle: Getty ImagesMyles Garrett und Mason Rudolph. © Getty Images

München - Der Gewaltausbruch auf dem Spielfeld war relativ schnell beendet, das Nachspiel dürfte die Cleveland Browns, die Pittsburgh Steelers und die Verantwortlichen der NFL noch länger beschäftigen.

Nun soll Myles Garrett "ESPN" zufolge behauptet haben, vor der Schlägerei beim Spiel der Browns gegen die Steelers rassistisch von Quarterback Mason Rudolph beleidigt worden zu sein. Dieser weist die Anschuldigungen zurück.

Laut NFL-Insider Mike Garafolo wurde der Fall geprüft, aber keine Beweise gefunden.

Garrett hatte Rudolph seinen Helm entrissen und mit diesem nach dem Quarterback geschlagen. Die Anhörung zu dem Vorfall fand nun in New York statt. Der Defensive End der Cleveland Browns ist, Stand heute, auf unbestimmte Zeit gesperrt. Laut des Anwalts von Rudolph seien die Anschuldigungen falsch und der Quarterback würde sie "vehement zurückweisen". 

In einem Statement schreibt der Anwalt: "(...) diese Vorwürfe schaden dem Ruf von Rudolph und sind eine Lüge. Das ist rücksichtslos und beschämend."

NFL-Insider Jake Trotter sammelte Reaktionen zu den Vorwürfen. Browns Quarterback Baker Mayfield sagte, dass er "erstaunt sei und die rassistische Anschuldigung noch nicht gehört hatte." Defensive Tackle Sheldon Richardson gab zu Protokoll: "Garrett hatte mir davon nichts erzählt."

Wann der Fall endgültig geklärt wird, ist noch nicht bekanntgegeben. Vorerst wird Garrett diese Saison nicht mehr das Feld betreten.

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