Myles Garrett wurde für die Prügelei sechs Spiele gesperrt - Bildquelle: Getty ImagesMyles Garrett wurde für die Prügelei sechs Spiele gesperrt © Getty Images

München - Mehr als ein kurzes Statement, eine kurze Antwort da - Myles Garrett hat über den Vorfall mit Mason Rudolph nie so richtig Stellung bezogen.

In einem Interview mit "ESPN" äußerte sich der Defensive End der Cleveland Browns nun aber erstmals ausführlich zu seinem "Helm-Schlag" gegen den Quarterback der Pittsburgh Steelers. Laut Garrett habe Rudolph ihm das "blöde N-Wort" entgegen gerufen, das bei ihm eine "Kurzschlussreaktion" auslöste.

Der Nummer-1-Pick des NFL-Draft 2017 räumte aber ein: "Das soll keine Ausrede sein. Meine Tat ist nicht zu rechtfertigen und war falsch. Ich versuche, die Vergangenheit hinter mir zu lassen."

Garrett darf kommende Saison spielen

Die Prügel-Attacke erschütterte am 11. Spieltag die NFL-Welt. Garrett riss Rudolph den Helm vom Kopf und schlug damit auf ihn ein. Die NFL sperrte den 24-Jährigen zunächst auf unbestimmte Zeit, ehe sie ihn für die kommende Saison wieder freigab. Zudem musste er eine Geldstrafe über 50.000 Dollar zahlen.

 

Zu Beginn der Woche wurde Garrett offiziell zurück in die Liga "berufen", er darf kommende Saison für die Cleveland Browns und den neuen Head Coach Kevin Stefanski auflaufen. 

In einem Statement hießß General Manager Andrew Berry die Entscheidung gut: "Wir begrüßen Myles mit offenen Armen, denn wir wissen, dass er sehr dankbar für diese Möglichkeit ist. Er ist bereit, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und als Leader unseres Teams zu wachsen."

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