München - Die NFL denkt offenbar über eine Regeländerung nach. Laut NFL-Expertin Judy Battista soll dafür College-Football als Vorbild dienen.

In der NFL gibt es keine sogenannte "Targeting Rule", also eine Bestrafung für einen Angriff auf den Kopf oder Nackenbereich eines ungeschützten Gegners oder für Angriffe mit dem Helm.

Solche Vergehen werden als "Unnecessary Roughness" oder "Initiating Contact" gewertet. Es gibt dann eine Flagge, aber  für den Übeltäter keinen zwingenden Ausschluss aus dem Spiel.

Strafmaß im College umstritten

Zuletzt fiel Patriots-Tight-End Rob Gronkowski durch so eine Szene negativ auf, als er sich mit dem Helm voran auf den wehrlosen Bills-Cornerback Tre'Davious White geworfen hatte.

Es gab zwar eine Flagge, doch Gronk durfte die Partie zu Ende spielen. Erst im Nachhinein hat ihn die NFL für ein Spiel gesperrt.

Im College-Football wird jeder Spieler, der eine Flagge wegen Targeting bekommt automatisch des Feldes verwiesen. Aufgrund des harten Strafmaßes (15 Yards Strafe + Platzverweis) ist diese Regel bei College-Fans äußerst umstritten.

NFL Vize-Präsident Troy Vincent habe Judy Battista über die Gedankenspiele informiert. Auch soll über den Bestrafungskatalog für "Nicht-Football-Aktionen" nachgedacht werden. Härtere Strafen sind für solche Aktionen also zu erwarten.

Offiziell bestätigt sind die Änderungen aber noch nicht. 

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