Marquez Valdes-Scantling bekam wegen eines Fumbles Morddrohungen. - Bildquelle: gettyMarquez Valdes-Scantling bekam wegen eines Fumbles Morddrohungen. © getty

Green Bay / München - Nachdem Marquez Valdes-Scantling im Spiel gegen die Indianpolis Colts den entscheidenden Fumble fabrizierte, bekam er über die sozialen Medien Morddrohungen und ging damit an die Öffentlichkeit.

 

"Ich hatte keine Sorge um mein Leben oder Angst. Ich wollte den Leuten damit einfach nur zeigen, dass man gegenüber anderen Menschen nicht so widerlich sein darf", sagte der Wide Receiver gegenüber dem "Wisconsin State Journal".

Unterstützung erhielt der Passempfänger nun von seinem Quarterback Aaron Rodgers. "Ich würde sagen, dass so etwas einfach extrem unnötig ist", sagte Rodgers in der "Jim Rome Show" über die Morddrohungen. "Ich verstehe die verwurzelten Interessen im Spiel und weiß, wie wichtig das für viele Menschen ist. Auch für uns ist das wirklich sehr wichtig. Aber ich denke, so etwas ist absolut unnötig. Es tut mir leid, dass er das durchmachen musste."

Rodgers selbst liest nicht, was in den sozialen Medien über ihn geschrieben wird. Und das offenbar aus gutem Grund: "Ich bin sicher, wenn ich die sozialen Medien checken würde, dann hätte ich gesehen, dass mir nach einigen Spielen das gleiche passiert ist."

 

Er rät daher seinen Mannschaftskameraden, dies genauso zu handhaben: "Mein Rat wäre, die sozialen Medien einfach wegzulegen. Und zwar unabhängig davon, ob man ein gutes Spiel oder einen Fehler gemacht hat."

Du willst die wichtigsten NFL-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.