Die Seahawks werden wohl vorerst in Seattle bleiben - Bildquelle: GettyDie Seahawks werden wohl vorerst in Seattle bleiben © Getty

New York - Was aus dem Seattle Seahawks wird, ist nach dem Tod von Eigentümer Paul Allen ungewiss. Ein Verkauf der Franchise gilt als realistische Option. Zwar wird auch Allens Schwester Jody als mögliche Nachfolge-Kandidatin gehandelt, konkrete Neuigkeiten gibt es allerdings noch nicht. Trotzdem sind sich NFL-Eigentümer wie Cowboys-Besitzer Jerry Jones oder Colts-Owner Jim Irsay darüber einig, dass sich eine Sache nicht ändern wird: die Seahawks bleiben in Seattle. 

Am Rande des jährlichen "Fall Meetings", eine Zusammenkunft der Eigentümer aller NFL-Teams, war der Tenor klar pro Verbleib in Seattle.

"Ich kann zwar nur spekulieren, aber ich glaube, dass es sein (Allens, Anm. d. Red) Wunsch war, dass die Franchise in ihrem jetzigen Markt bleibt", so Colts-Besitzer Jim Irsay zur Washington Post.

Jones: Allen hat die Seahawks-Franchise stabilisiert

Dem schloss sich auch Cowboys-Boss Jerry Jones an. "Ich kann mir die Seahawks nur in Seattle vorstellen. Er (Allen, Anm. d. Red) hat alles dafür getan, damit die Seahawks dauerhaft in Seattle bleiben. Es wäre also fast schon ungerecht, wenn das Team jetzt gehen würde. Sein größter Beitrag in der NFL war es, die Seahawks-Franchise zu stabilisieren."

Eine konkretere Besprechung der Hawks-Zukunft fand beim Meeting noch nicht statt. Für NFL-Boss Roger Goodell wäre dies noch zu früh gewesen. "Wir haben noch nicht darüber diskutiert. Wir denken, dass es zu diesem Zeitpunkt unangemessen wäre, solche Diskussionen zu führen. Die Seahawks haben Pläne gemacht. Paul Allen hat Pläne gemacht. Diese Dinge werden zu einem angemessenen Zeitpunkt besprochen."

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