Ihre Wege haben sich zum zweiten Mal getrennt: Joey Porter (r.) hat Probleme... - Bildquelle: imagoIhre Wege haben sich zum zweiten Mal getrennt: Joey Porter (r.) hat Probleme mit Ben Roethlisbergers Machtfülle bei den Pittsburgh Steelers © imago

New York/München - Ben Roethlisberger muss in diesem Jahr heftig einstecken - auf verbale Art. Denn aktiv war der Quarterback der Pittsburgh Steelers nach dem Verpassen der Playoffs seit Dezember nicht mehr. Nun kritisiert mit Joey Porter ein weiterer ehemaliger Weggefährte den 37-Jährigen.

"Es ist klar, dass er über viel Macht verfügt. Und wie nutzt er diese? Er nutzt sie für sich selbst", verstärkte der langjährige Linebacker das Bild des egoistischen "Big Ben" während seines Auftritts bei "NFL Network".

Ex-Broncos-Profi lobt Elways Teamgedanken

Mit dieser Aussage reagierte Porter auf Aussagen von Terrell Davis, der ebenfalls in der Sendung zu Gast war. Der langjährige Running Back der Denver Broncos schwärmte von John Elway, der seine Macht eingesetzt habe, um seinen Teamkollegen zu helfen. So hätte er die Coaches um mehr kontaktlose Trainingseinheiten gebeten.

Auch Roethlisberger-Kritiker Porter ist der Ansicht: "Du möchtest, dass deine Teamkollegen in der Kabine dich lieben." Er moniert, dass sich "Big Ben" im öffentlich ausgetragenen Streit mit Antonio Brown "zu spät entschuldigt" habe.

Porter musste Steelers im Januar verlassen

Porter spielte drei Jahre mit Roethlisberger zusammen für die Steelers, Anfang des Jahres 2006 gewannen sie gemeinsam den Super Bowl. Bis Januar arbeitete der 42-Jährige als Assistant Coach für die Franchise, sein Vertrag wurde aber nicht verlängert.

Der viermalige Pro-Bowler gilt als streitbarer Charakter. So wurde er wegen Auseinandersetzungen mit einem Wirt und einem Polizisten im Jahr 2017 vom Gericht zu der Zahlung einer Geldstrafe von 300 US-Dollar verurteilt. Zehn Jahre zuvor soll er in Las Vegas mit Levi Jones von Steelers-Erzrivale Cincinnati Bengals aneinandergeraten sein.

Beim Wild Card Game im Januar 2015 provozierte Porter einen Tumult, als er das Feld während einer Unterbrechung betrat und sich unter die Bengals-Profis mischte. Dafür brummte ihm die NFL eine Strafe von 10.000 US-Dollar auf.

 

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