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München – Quarterback Drew Brees hat mit seinen umstrittenen Aussagen zum Hymnen-Protest den Zorn von NFL-Spielern, die sich für Gleichberechtigung und gegen Rassismus und die Diskriminierung von Schwarzen einsetzen, zugezogen. Nun ruderte Brees zurück. Doch wie ernst meint er es? Die Reaktionen auf Brees' Entschuldigung sind gespalten.

Demario Davis: "Das beweist Führungsqualität"

Teamkollege Demario Davis hat sich bei "CNN" lobend über Brees geäußert: "Ich finde, dass das echte Führungsqualität beweist. Er übernimmt Verantwortung. Er hat zugegeben, dass er daneben lag. Er könnte ein Beispiel für ganz Amerika sein: Er hat zugegeben, dass er falsch lag und dass er besser kann und wird. Das ist Führungsqualität vom Feinsten."

Doch nicht für jeden war die Angelegenheit mit Brees' Entschuldigung erledigt: So seien trotz der Entschuldigung mehrere seiner Teamkollegen daran interessiert, Brees bei einem virtuellen Teammeeting der Saints am Donnerstag zur Rede zur stellen.

Deion Jones: "Ich will Taten sehen!"

Deion Jones von den Atlanta Falcons postete auf Instagram – höchstwahrscheinlich mit Bezug auf Brees: "Ich will keine Entschuldigungen, ich will Taten sehen, um wieder auf unsere Seite zu kommen. Twittere nicht, stell dich nicht vor eine Kamera, um dich für deinen Bullshit zu entschuldigen! Handle!"

Auch Joe Banner, langjähriger CEO der Philadelphia Eagles und später der Cleveland Browns, ist nicht überzeugt von Brees' neuerlichem Statement: "Es ist gut, dass sich Brees entschuldigt hat. Aber dass er nicht versteht, dass Rassismus die US-Flagge entehrt, und nicht das Hinknien, ist schwierig zu begreifen."

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