Patrick Chung. - Bildquelle: 2019 Getty ImagesPatrick Chung. © 2019 Getty Images

München - Patrick Chung und der Kokain-Fall: Der Safety der New England Patriots könnte mit einem blauen Auge davonkommen. Vor Gericht ist er das bereits.

Denn die Klage gegen Chung, der von Anfang an auf "nicht schuldig" plädiert hatte, wurde nach einem Deal fallengelassen. 

Diverse Auflagen

Die Vorgaben für den 32-Jährigen: Er darf sich zwei Jahre lang nichts zu Schulden kommen lassen, muss regelmäßige Drogentests absolvieren und 40 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten. Sollte er gegen die Auflagen verstoßen, wird die Klage wieder aufgenommen.

Was war passiert? Im Juni hatten Polizisten im Anwesen des dreimaligen Super-Bowl-Siegers in Meredith, New Hampshire, Kokain gefunden. 

Chung selbst war zu dem Zeitpunkt nicht anwesend. In New Hampshire ist mit Kokain-Besitz nicht zu spaßen, maximal ist eine dreieinhalbjährige Haftstrafe möglich.

Die Gründe für den Deal: Zum einen war die Menge an Kokain laut Gerichtsunterlagen relativ gering. Chung hatte zudem mit der Polizei kooperiert und hat keine Vorstrafen. 

Was macht die NFL?

Offen ist hingegen noch, was die Liga machen wird. Den Statuten zufolge wäre es bei einer Schuldsprechung wohl auf eine Sperre von vier Spielen hinausgelaufen, da der Jamaikaner Ersttäter ist. Gut möglich, dass die NFL auch hier Milde walten lässt.

Chung, der 2009 von den Patriots in der zweiten Runde gedraftet worden war, zählt seit Jahren zu den Stützen der Defense, er kam in der Saison 2019 auf 13 Spiele und 51 Tackles. Im April 2019 hatte Chung seinen Vertrag über eine Neustrukturierung bis nach der Saison 2021 verlängert.

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