Wer will es sich mit Bill Belichick verscherzen? - Bildquelle: imago images/Icon SMIWer will es sich mit Bill Belichick verscherzen? © imago images/Icon SMI

München – Das Telefon dürfte bereits geklingelt haben. Und das Gespräch? War sicherlich nicht angenehm.

Denn es sickerte jetzt durch, dass die New England Patriots offenbar Interesse an Quarterback-Talent James Morgan haben. Und wenn die Patriots etwas hassen, dann, dass so etwas durchsickert.

Vor allem vor dem Draft (23. bis 25. April, live auf ProSieben MAXX und ran.de), wenn es bei der Talenteauswahl darum geht, die klügsten Entscheidungen zu treffen und auch mal einen Überraschungstreffer zu landen.

Jagd nach dem Erstgeborenen

Auf Ärger aus Foxborough lassen Aussagen von Agenten schließen, die "NESN" gesammelt hat. Einen Spielerberater, den sie nach seinem Klienten fragten, ein Top-Quarterback-Talent, deutete an, was passiert, wenn er redet.

"Wollt ihr, dass die Patriots meinen Erstgeborenen jagen?"

Klar, ein Scherz, aber einer mit ernstem Hintergrund, denn viel Lust darauf, dass die Konkurrenz im Vorfeld des Drafts erfährt, hinter wem die Pats her sind, haben Bill Belichick und Co. nicht. 

Ein anderer Agent meinte auf eine ähnliche Frage: "Würde das gerne beantworten, aber dann muss ich mich mit dem Zorn der Patriots auseinandersetzen, und das ist nicht gut."

Die Branche weiß also Bescheid, was bei Missachtung blüht. Und bei einer Videokonferenz aufgrund des Coronavirus kommen nun mal nicht viele Mitwisser in Frage. Klar ist dabei auch: Die Quarterbacks beziehungsweise Talente selbst werden einen Teufel tun und Infos weitergeben, denn dann wären sie raus.

Die Ansage dürfte es also schon gegeben haben. Bei Anruf Belichick: Angenehm ist anders.

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