Steve Belichick. - Bildquelle: imago images/Icon SMISteve Belichick. © imago images/Icon SMI

München – Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, heißt es. Oder anders gesagt: Wie der Vater, so der Sohn.

Bei Bill und Steve Belichick von den New England Patriots trifft das zu – und auch nicht. Denn während Trainer-Legende Bill die Definition eines stoischen Gesichtsausdrucks Marke "störrisches Pokerface" ist, hat Sohn Steve da etwas mehr zu bieten. 

Und zwar so viele verschiedene Mienen – böse Zungen würden Grimassen sagen - , dass Belichick während des Spiels gegen die Tampa Bay Buccaneers zum Internet-Hit wurde.

Und nun kommen die Parallelen zu Bill Belichick zum Tragen. Denn auf die Memes angesprochen, kam der Vater durch. Denn der kann nicht nur stoisch gucken, sondern auch stoisch auf Fragen antworten.

"Ja, ich habe davon gehört", sagte Steve Belichick. "Ich habe einige dieser Dinge gesehen. Ich konnte nichts dagegen tun. Es ist, wie es ist", sagte der Outside Linebacker Coach weiter: "Ich weiß nicht. Es waren ein paar gute dabei. Aber ich habe davon gehört."

Aha.

Darauf aufmerksam gemacht wurde Steve nach dem Spiel vom früheren Patriots-Spieler Patrick Chung. "Er hat mir davon erzählt. Er fand es also lustig", sagte Belichick, der an dem Tag, beim Wiedersehen mit Patriots-Legende Tom Brady, verständlicherweise anderes im Kopf hatte als Meme-Erfolge im Netz, vor allem nach der knappen 17:19-Niederlage gegen Brady und die Bucs.

"Es war ein ereignisreicher Nachmittag für die Familie, also ging in meinem Kopf eine Menge außerhalb des Footballs vor sich", sagte er: "Aber er hat das verstanden und es locker genommen." 

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