Der deutsche Ex-NFL-Profi Markus Kuhn arbeitet für das Office der New York G... - Bildquelle: imago/Icon SMIDer deutsche Ex-NFL-Profi Markus Kuhn arbeitet für das Office der New York Giants © imago/Icon SMI

München - Früher spielte der Deutsche Markus Kuhn als Defensive Tackle selber für die New York Giants. Heute ist der 35-Jährige in das Management der Franchise mit eingebunden, unterstützt zum Beispiel das Scouting und die Gegner-Analyse.

Kuhn ist zuversichtlich, dass Quarterback Daniel Jones nun gute Voraussetzungen hat, um nach zwei eher durchwachsenen Spielzeiten seinen Durchbruch zu schaffen.

"Daniel hatte in zwei Jahren zwei verschiedene Head Coaches und zwei verschiedene Offensive Coordinator. Das ist für einen Quarterback nicht einfach", sagte Kuhn im Interview mit der Football-Zeitschrift "Crunch Time"

"Letztendlich hängt alles miteinander zusammen: Funktioniert unser Laufspiel? Wie sieht die Offensive Line aus? Wie gut sind die Receiver? Wir haben nun sicherlich bessere Passempfänger. Unser höchster Pick Kadarius Toney ist ein sehr explosiver Wide Receiver, der uns weiterhelfen kann. In John Ross und Kenny Golladay bekamen wir in der Offseason weitere schnelle Receiver hinzu."

Im ersten Saisonspiel unterlagen die Giants den Denver Broncos mit 13:27. Jones brachte 22 seiner 37 Pässe für 267 Yards und einen Touchdown an den Mann, lief einmal selber in die Endzone, fabrizierte allerdings auch einen Fumble, der zum Ballverlust führte.

Nun steht in der Nacht auf Freitag das Duell gegen das Washington Football Team an (Highlights auf ran.de).

Kuhn über Head Coach Judge: "Das Team steht hinter ihm"

Kuhn ist davon überzeugt, dass Joe Judge, der als Head Coach in seine zweite Saison bei den Giants gegangen ist, die Mannschaft nach vorne bringen wird. "Wir haben ein sehr eifriges und aggressives Team. Und ich finde, dass er genau der richtige Mann dafür ist", sagte Kuhn. 

 

Er selbst hatte noch als Spieler kurzzeitig mit ihm zusammengearbeitet, als Judge Special Teams Coordinator bei den New England Patriots gewesen war.

"Ich empfand ihn als sehr offen und ehrlich. Er erwartet viel von seinen Spielern. Aber das ist in diesem Sport auch richtig so. Immerhin muss er 90 wilde Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren kontrollieren. Das ist kein einfacher Job. Aber er macht das richtig gut."

Kuhn führt fort: "Alle sprechen sehr positiv von ihm. Dass er im vergangenen Jahr als neuer Head Coach die Saison noch herumgerissen hat, spricht für sich. Das hat gezeigt, dass das gesamte Team hinter ihm steht."      

Insgesamt erwartet er in der NFC East einen engen Konkurrenzkampf um die Playoffs: "Welches Team letztendlich vorne landet, lässt sich schwer voraussagen. Ich hoffe natürlich, dass wir das sein werden."

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