Le'Veon Bell - Bildquelle: GettyLe'Veon Bell © Getty

München – Bei den New York Jets ist Le'Veon Bell bislang nicht richtig angekommen.

Im Vergleich zu seiner letzten gespielten Saison fielen die Statistiken in den Keller: 789 Total Yards statt 1291, drei mickrige Touchdowns statt der neun zuvor. Ob beide Seiten in der kommenden Saison die Gelegenheit bekommen werden, das Missverständnis aufzuklären, steht allerdings in den Sternen. Denn wie Ian Rapoport wenige Tage vor dem Scouting Combine 2020 erfahren haben will, steht der Running Back mit dem exzentrischen Laufstil auf der Abschussliste des neuen General Managers Joe Douglas.

Le'Veon Bell passe, so Rapoport weiter, ganz einfach nicht zur Spielweise der Jets. Deren schlechtes Blocking habe Bells durchschnittliche Werte entscheidend mitzuverantworten. Bells abwartende, timing-lastige Art zu spielen habe keinen Platz in einer Offensive, die mitnichten in der Lage sei, die entscheidenden Lücken zu reißen.

Douglas' Vorgänger Mike Maccagnan gilt als großer Fan des 28-jährigen Mannes aus Reynoldsburg/Ohio und hatte Bell im März 2019 von den Steelers losgeeist. Bei den Jets unterschrieb Bell einen Vierjahresvertrag über 52,5 Millionen Dollar – ein stattliches Gehalt, das etwaige Trade-Interessenten durchaus abschrecken könnte. 2018/19 hatte Bell aufgrund von Streitigkeiten rund um seinen neuen Vertrag kein einziges Spiel für die Cheeseheads bestritten.

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