Tom Brady. - Bildquelle: 2021 Getty ImagesTom Brady. © 2021 Getty Images

München – Tom Brady war sauer. Mächtig sauer.

Dabei war es "nur" eine Trainingseinheit. Doch die war mies. Richtig mies. Und deshalb war der Quarterback der Tampa Bay Buccaneers auch nicht so gut drauf, als er mit Journalisten über das Training Camp des aktuellen Super-Bowl-Siegers sprach. 

Das Gute: Die Bucs wissen früh, dass es kein Selbstläufer wird. Das Ziel für die neue Saison (live auf ProSieben, ProSieben MAXX und ran.de) ist ja klar: Das erste Team seit den New England Patriots (2003/2004) sein, dass zweimal in Folge die Lombardi Trophy holt. 

Tom Brady: "Nicht unser bester Tag"

"Es war nicht unser bester Tag", sagte Brady. Er hat den Titel oft genug geholt, unterlag oft genug im großen Spiel und auch schon vorher, um zu wissen, dass man den Triumph der Vorsaison abhaken, sich neu fokussieren muss. Stillstand ist Rückschritt. 

Denn 2021 fangen alle wieder bei Null an, auch der Champion. Und gerade der wird besonders gejagt.

"Das Wichtigste ist, dass wir erkennen, dass wir mit allen anderen ganz unten anfangen. Wir müssen uns hochkämpfen. Wir werden unsere Herausforderungen haben. Wahrscheinlich wird es andere Herausforderungen geben als letztes Jahr. Wir müssen uns anstrengen", betonte Brady.

Er forderte nach der verpatzten Einheit "mehr Elan", weiß aber natürlich auch, dass ein Trainingslager "ein hartes Stück Arbeit" ist: "Wir müssen uns durchbeißen. Wir werden schlechte Tage haben, wir werden gute Tage haben."

Bei ihm sind es nach einer mit einem Innenbandriss im Knie durchgestandenen Saison und anschließender OP wieder gute Tage, denn die Offseason war nach dem Eingriff alles andere als ein Zuckerschlecken. Denn wirklich schwer verletzt war Brady lange nicht mehr. Zuletzt musste er 2011 einen Eingriff vornehmen lassen, damals an seinem rechten Fuß. 

Tom Bradys Knie fühlt sich wieder gut an

"Es fühlt sich jetzt gut an", sagte Brady. "Es war nicht meine tollste Offseason. Ich wurde lange nicht mehr operiert, also vergisst man irgendwie den Reha-Prozess. Es ist eine lange, anstrengende Offseason, wenn man so eine Reha durchmacht“, sagte er. 

Ob er in der Preseason spielen wird, ist noch offen. Froh ist er nun aber vor allem, dass er ohne Schmerzen und Probleme in die neue Saison gehen kann. Ein ganz neues Gefühl nach einem ganzen Jahr mit einer Verletzung. "Ich wusste, womit ich es zu tun hatte", sagte er. "Aber dieses Jahr ist es schön, dass ich mich mit all dem nicht beschäftigen muss. Ich tauche einfach auf und versuche, mein Training zu absolvieren."

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