Treffen am Sonntag zum ersten Mal aufeinander: Bill Belichick (r.) und Tom B... - Bildquelle: imagoTreffen am Sonntag zum ersten Mal aufeinander: Bill Belichick (r.) und Tom Brady (l.). © imago

München/New England - Die Rückkehr von Superstar Tom Brady mit seinen Tampa Bay Buccaneers nach New England am kommenden Sonntag wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. 

In der vergangenen Woche schickte der ehemalige Quarterback der New England Patriots bereits erste kleine Spitzen in Richtung seines Ex-Teams. Dass der Spielmacher 2019 die Patriots nach zwanzig gemeinsamen Spielzeiten verließ, lag laut Head Coach Bill Belichick aber nicht an der Franchise aus Foxborough. 

Tampa als "bessere Option" für Brady

Im Interview mit "The Greg Hill Show" äußerte sich Belichick nach der Niederlage gegen die New Orleans Saints zum anstehenden Duell mit Brady. "Das Thema wurde mittlerweile in alle Einzelteile zerlegt. Er hat sich damals einfach die Optionen vor Augen geführt und seine Entscheidung getroffen", so der 69-Jährige. 

"Wir waren für ihn nicht so eine gute Option wie Tampa, deswegen müssen Sie ihn fragen, wenn es um dieses Thema geht", sagte Belichick weiter: "Es ging nicht darum, dass wir ihn nicht gewollt hätten. Das ist klar", fuhr der Erfolgstrainer fort. 

Zudem würde Belichick seinen ehemaligen Signal Caller weiterhin gerne im Team haben: "Daran hat sich nichts geändert", hieß es weiter. "ESPN"-Berichten zufolge boten ihm die Patriots 2019 eine vorzeitige Vertragsverlängerung an, die er jedoch ablehnte. Schließlich unterschrieb Brady als Free Agent bei den Buccaneers. 

Belichick: "Hatten eine gute Beziehung"

Über das persönliche Verhältnis zwischen den Beiden spricht Belichick nur positiv: "Wir hatten eine gute Beziehung und haben zusammen einiges erreicht. Ich habe es genossen, sein Trainer zu sein. Er war ein großartiger Spieler für uns", sagte der Coach weiter. 

Die Konzentration dürfe jedoch nicht nur auf dem ehemaligen Franchise-Superstar liegen: "Wir spielen Sonntagabend gegen die ganze Mannschaft von Tampa. Sie sind offensichtlich ein gutes Team. Darum geht es", erklärte Belichick. So komme es öfter vor, dass die Patriots gegen ehemalige Mitspieler spielen. 

 

Brady nimmt hierbei dennoch eine besondere Rolle ein: "Bei ihm ist es schon speziell. Ich will ihn nicht in die selbe Kategorie stecken wie einen Spieler, der nur ein Jahr bei uns war. Auf der anderen Seite: Es geht für uns darum, am Sonntag gegen ein ganzes Team zu bestehen", sagte er abschließend. 

Die New England Patriots (1-2) dürften sich nach der Niederlage gegen die New Orleans Saints nach einem Sieg sehnen, um nicht früh den Anschluss an die Playoff-Plätze zu verlieren. Brady und die Buccaneers hingegen stehen mit einer Bilanz von 2-1 im Soll, mussten jedoch gegen die Los Angeles Rams die erste Saisonpleite einstecken

Du willst die wichtigsten NFL-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.