Adrian Peterson: Große Ziele. - Bildquelle: imago/ZUMA PressAdrian Peterson: Große Ziele. © imago/ZUMA Press

+++ Update: Mittwoch, 5. Juni, 19:00 Uhr +++

Adrian Peterson ist einer dieser Spieler, die ihr Alter "verdrängen". Die scheinbar nie nachlassen, auch wenn sie inzwischen 34 sind. Der Running Back erlebt seinen X-ten Frühling, kam 2018 bei den Washington Redskins auf 1042 Yards und sieben Touchdowns. Eine starke Quote.

Doch Peterson will 2019 mehr. Viel mehr.

"Wenn Gott will, kann ich das verdoppeln. Ich habe mein Ziel bei 2000 Yards gesetzt. Das war immer mein Ziel, seit ich in die Liga gekommen bin. Wichtiger ist aber, dass ich dem Team helfen kann, den Titel zu gewinnen", sagte Peterson. 

2012 hatte er diese Marke zum ersten und einzigen Mal in seiner Karriere geknackt, kam bei den Minnesota Vikings auf 2097 Yards. Seit 2007 erlief er sieben weitere Male mehr als 1000 Yards, 13.318 sind es insgesamt bei 106 Touchdowns.

Man müsse die Latte sehr hoch legen, um große Dinge zu erreiche, sagte er: "Das habe ich in meiner Karriere immer getan. Und das hat es mir erlaubt, seit 13 Jahren erfolgreich zu sein."

+++ Update: Mittwoch, 5. Juni, 14:41 Uhr +++

Trent Williams pocht offenbar auf einen neuen Vertrag. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, war der Left Tackle beim Start des Minicamps der Washington Redskins nicht dabei.

Grund dafür sei laut Ian Rapoport die Vertragssituation des 30-Jährigen. Williams möchte einen neuen Vertrag mit deutlich besseren Konditionen aushandeln. Sein bisheriger Kontrakt ist bis 2020 gültig. In den kommenden beiden Spielzeiten erhält der siebenmalige Pro Bowler ein Grundgehalt von elf bzw. 12,5 Millionen US-Dollar.

Seine Teamkollegen Trent Brown, Taylor Lewan und Nate Solder unterzeichneten kürzlich allesamt Verträge, die ein durchschnittliches Jahresgehalt von mindestens 15,5 Millionen US-Dollar garantieren.

+++ Update: Samstag, 1. Juni, 18:10 Uhr +++

Die neue Tonalität bei den Cleveland Browns ist offenbar angekommen: Odell Beckham Jr. hat angekündigt, dass er am Minicamp der Franchise teilnehmen wird. 

Der Receiver-Superstar bestätigte seine Teilnahme via Instagram als Antwort auf die Kritik eines Fans, dass er einen Großteil der bisherigen Saisonvorbereitung seines neuen Teams ausgelassen hat. "Lass den Scheiß und geh zum Camp", hieß es unter einem Post Beckhams. „Ich werde am 3. Juni da sein, du auch?“, antwortete OBJ.

Er nahm insgesamt nur an einem von insgesamt neun freiwilligen Teamtrainings, den Organized Team Activities (OTAs), teil und erschien auch nicht zum dreitägigen Minicamp.Stattdessen absolviert er individuelle Workouts in Los Angeles, seinem Sommerdomizil. Man muss dazu sagen: Das Minicamp kommende Woche (4. bis 6. Juni) ist im Gegensatz zu den bisherigen Einheiten eine Pflicht-Veranstaltung.

Die Kritik an OBJ war zuletzt lauter gworden. Jüngst hatte auch Clevelands Head Coach Freddie Kitchens deutlich gemacht, dass ihn die Abwesenheit anfängt zu nerven. Auf die Frage, was Beckham bei den OTAs verpasst habe, antwortete Kitchens laut "Cleveland.com" am Rande der Einheiten: "Eine Menge, die Offense." Das sieht inzwischen offenbar auch Beckham so.

+++ Update: Freitag, 31. Mai, 15:33 Uhr +++

Die Offensive Line ist in den vergangenen Spielzeiten wahrlich nicht das Prunkstück in der Offensive der Seattle Seahawks gewesen. Allerdings hat sie sich 2018 deutlich verbessert. Mit Duane Brown holten die Seahawks bereits 2017 einen Left Tackle von Pro-Bowl-Kaliber. In der letztjährigen Offseason kam noch Free Agent D.J. Fluker hinzu, der 2018 wohl sein bestes Karriere-Jahr durchlebte. Lediglich neun Pressures ließ Fluker in zehn Partien zu.

Die Beschützerriege von Russell Wilson machte ihren Job deutlich besser als zuvor. Landete die Seahawks-O-Line laut "Pro Football Focus" im Jahr 2017 noch auf Platz 29 im ligaweiten Vergleich, belegte sie zuletzt immerhin schon Rang 17.

Und die Seahawks hoffen auf eine erneute Steigerung. Seattle schaffte es, vier von fünf Startern aus der vergangenen Spielzeit zu halten. Neben Brown und Fluker bleiben auch Center Justin Britt und Right Guard Germain Ifedi an Bord. In die illustre Runde gesellt sich mit Free-Agent-Verpflichtung Mike Iupati ein weiterer Ex-Pro-Bowler.

Für Brown scheinbar Grund genug, die Erwartungen ordentlich in die Höhe zu schrauben. "Ich glaube, unsere Offensive Line hat die Chance darauf, die beste der Liga zu werden", so der 33-Jährige. Eine durchaus ambitionierte Vorstellung.

Zumal es in der O-Line in Seattle noch Baustellen gibt. Zum einen war Neuverpflichtung Iupati in der Vergangenheit verletzungsanfällig. Zum anderen muss Fluker seine Leistung erst einmal bestätigen. Und Germain Ifedi war in der Vergangenheit gegen Elite-Pass-Rusher häufig überfordert, kassierte zudem mit zehn Flaggen die fünftmeisten Strafen aller Spieler 2018. Vor allem der 24-Jährige muss seine Leistung definitiv noch steigern, damit die Line der Seahawks in den elitären Kreis der Quarterback-Beschützer aufsteigen kann - geschweige denn die "beste der Liga" wird.

+++ Update: Mittwoch, 29. Mai, 10:54 Uhr +++

Hinter Todd Gurley standen zum Ende der vergangenen Spielzeit hin einige Fragezeichen. Knieprobleme machten dem Superstar der Los Angeles Rams reichlich zu schaffen. Gleich zwei Spiele verpasste Gurley spät in der Saison. Seine Snap-Zahl war in den Playoffs und besonders im Super Bowl extrem reduziert. Fans der Franchise machten sich immer wieder Sorgen um den Running Back. Sean McVay gibt nun aber Entwarnung.

Wie der Head Coach der Rams berichtet, ist Gurley bereits beim Team und nimmt an den OTAs teil, absolviert allerdings nicht die normalen Trainingsdrills. Stattdessen durchläuft der 24-Jährige ein spezielles Trainigsprogramm - und das wohl mit sehr positivem Effekt. "Es läuft wirklich gut bis jetzt. Er ist so ziemlich jeden Tag der Woche hier und nimmt aktiv teil, durchläuft das Programm, das wir für ihn erstellt haben. Wir sind sehr zufrieden mit seinem aktuellen Stand."

Um zu voller Stärke zurückzufinden, sei besonders Geduld wichtig, so McVay, der in der Causa Gurley auf keinen Fall etwas überstürzen möchte. Ziel ist es, dass der Running Back bereits am Training Camp wieder aktiv teilnehmen kann und spätestens in Woche eins der neuen Saison gegen die Carolina Panthers wieder voll belastbar ist.

+++ Update: Sonntag, 26. Mai, 13:45 Uhr +++

Das Stadion der Raiders in Las Vegas wird teurer als gedacht - 40 Millionen US-Dollar teurer, um genau zu sein. Wie das "Las Vegas Review-Journal" berichtet, investiert die Franchise das Geld unter anderem in 20 zusätzliche Logen.

Raiders-Präsident Mark Badain verriet dem Blatt den Grund: "Je mehr Logen du hast, desto besser sind deine Chancen, den Super Bowl auszurichten." Die Raiders wollen sich für das NFL-Endspiel im Jahre 2025 bewerben, die NFL habe den Raiders deswegen nahegelegt, mehr Logen in der neuen Arena zu bauen, so Badain.

Insgesamt soll das "Las Vegas Stadium" 1,8 Milliarden US-Dollar kosten. Ab 2020 wollen die derzeit noch in Oakland ansässigen Raiders darin NFL-Spiele austragen.

+++ Update: Donnerstag, 24. Mai, 19:40 Uhr +++

Bei den Tampa Bay Buccaneers war unter dem neuen Coach Bruce Arians nach neun Jahren kein Platz mehr für Defensive Tackle Gerald McCoy. Nun haben die Cleveland Browns reagiert und den dreimaligen First-Team All-Pro und sechsmaligen Pro Bowler, der damit ein Free Agent ist, für diesen Freitag nach Cleveland eingeladen.

John Dorsey, General Manager der Browns, zeigte sich zuversichtlich, McCoy vielleicht schon in Kürze zu verpflichten: "Er ist ein guter Spieler. Ich werde alles versuchen und schauen, was am Ende passiert. Aber es ist nur ein Besuch."

Die Carolina Panthers, Baltimore Ravens, Cincinnati Bengals und Indianapolis Colts sollen vier von neun weiteren NFL-Teams sein, die laut der "Tampa Bay Times" an McCoy interessiert sein sollen.

Die Bucs trennten sich vor allem aus finanziellen Gründen von McCoy: Seine Entlassung verschaffte Tampa 13 Millionen Dollar mehr Cap Space. McCoy spielte zuletzt neun Jahre für die Buccaneers und kam dabei auf 54,5 Sacks und 297 Tackles.

+++ Update: Mittwoch, 22. Mai, 19:11 Uhr +++

Die Spiele der Divisional Round beginnen künftig zu derselben Zeit wie die Conference Championship Games. Das gaben die NFL-Teambesitzer bei ihrem Treffen am Mittwoch bekannt.

Die Kickoff-Zeit des frühen Spiels verschiebt sich demnach von 19:05 Uhr auf 21 Uhr, das späte Spiel wird statt um 22:40 Uhr erst um 0:30 Uhr starten.

Außerdem wird es im Super Bowl von nun an nur noch vier Werbeunterbrechungen pro Viertel geben. Bisher waren es fünf.

+++ Update: Dienstag, 21. Mai, 18:25 Uhr +++

Carson Wentz kann endlich wieder Vollgas geben. Der Quarterback der Philadelphia Eagles bekam für die OTAs, die Trainingseinheiten der Franchise, grünes Licht von den Ärzten. Noch besser: Es gibt keine Einschränkungen, Wentz kann alles mitmachen.

"Ich werde ihn nicht zurückhalten", sagte Head Coach Doug Pederson. Wentz hatte sich in der vergangenen Saison eine Stressfraktur im Rücken zugezogen, wegen der er die restlichen drei Saisonspiele verpasste. 

Wentz will 2019 wieder an seine MVP-Saison 2017 anknüpfen, die kurz vor den Playoffs erst ein Kreuzbandriss stoppen konnte. Aufgrund der Verletzung hatte er die Vorbereitung 2018 größtenteils verpasst und spielte dazu eine durchwachsene Saison.

+++ Update: Dienstag, 21. Mai, 16:50 Uhr +++

Ben Roethlisberger hat sich für die Kritik an seinem ehemaligen Mitspieler Antonio Brown entschuldigt. In einer Radiosendung von "KDKA" zeigte sich der Quarterback der Pittsburgh Steelers reumütig:

"Für meine Kommentare in der Show und speziell ihn betreffend musste ich berechtigterweise den Kopf hinhalten. Ich fühle mich wirklich schlecht deswegen und es tut mir Leid. Bin ich nach dem Spiel in Denver zu weit gegangen? Wahrscheinlich."

Nach der Niederlage gegen die Denver Broncos in Week 12 der vergangenen Saison, die die Steelers im Kampf um die Playoffs schmerzlich zurückwarf, hatte der Quarterback seine ehemalige Lieblingsanspielstation öffentlich angezählt.

"Big Ben", der in der entscheidenden Phase der Partie eine Interception in der Red Zone geworfen hatte, kritisierte den Wide Receiver in einer Radioshow im November für seine gelaufene Route, die den Turnover nach seiner Ansicht entscheidend mitverschuldet habe.

In der Folge entbrannte ein öffentlicher, verbaler Schlagabtausch. Brown wiederum, der mittlerweile zu den Oakland Raiders getradet wurde, kritisierte den 37-Jährigen für sein egoistisches Verhalten und dessen fragwürdige Führungsqualitäten.

Dass durch den Streit die Freundschaft der beiden zerstört wurde, bedauere Roethlisberger zutiefst: "Das ist das Problem mit Medien und den Social Media im Besonderen. Sobald man sich 'entschuldigt', würde es die Sache erledigen. Du kannst es (das Gesagte, Anm. d. Red.) nicht zurücknehmen. Und ich wünschte, ich könnte es, denn wenn es das ist, was unsere Freundschaft und Beziehung ruiniert hat, tut mir das wirklich, wirklich leid."

Mittlerweile reagierte Brown auf Roethlisbergers Entschuldigung. Auf Twitter postete der Wide Receiver etwa drei Stunden nach der Sendung lediglich: "Two face", was sich frei mit "Heuchler" übersetzten lässt. Im Zwist zwischen "Big Ben" und Brown scheint das letzte Wort also noch nicht gesprochen ...

+++ Update: Mittwoch, 15. Mai, 17:41 Uhr +++

Die New York Jets müssen sich einen neuen General Manager suchen! Wie die Franchise aus dem Big Apple verkündete, wurde GM Mike Maccagnan entlassen. Auf Twitter posteten die Jets ein Statement von CEO und Chairman Christopher Johnson zur Entlassung.

In dem Statement heißt es, dass Maccagnan am Morgen des 15. Mai darüber informiert wurde, dass er von seinen Aufgaben entbunden wird. "Ich habe mich nach intensivem Nachdenken darüber, was wohl auf lange Sicht am besten für die Interessen der New York Jets ist, dazu entschieden, eine Veränderung vorzunehmen", wird CEO Johnson im Statement zitiert.

Die suche nach einem Nachfolger soll so schnell wie möglich starten. Als Interims-Lösung wird Head Coach Adam Gase die Aufgaben von Maccagnan übernehmen. Zusätzlich wurde auch Brian Heimerdinger von seinen Aufgaben als Vice President of Player Personnel freigestellt.

Konkrete Gründe für die Entlassung von Maccagnan wurden noch nicht genannt. Die Entlassung kommt zu diesem Zeitpunkt verwunderlich, da Maccagnan noch vor kurzem für den kompletten Draft der Franchise zuständig war und auch die Offseason-Verpflichtungen von Stars wie LeVeon Bell oder C.J. Mosley abgeschlossen hat. Aber genau in diesen Verpflichtungen könnte einer der Knackpunkte für seine Entlassung liegen. Denn wie Manish Mehta von den "Daily News" berichtet, gab es wohl ärger zwischen dem Ex-GM und Adam Gase, da der Coach wohl unter keinen Umständen wollte, dass die Franchise einen hohen Betrag für einen Running Back ausgibt. Es wird spekuliert, ob vielleicht bereits der Bell-Deal der Anfang vom Ende gewesen sein könnte.

Über die Nachfolge wird von Experten bereits diskutiert. NFL-Insider Adam Schefter bringt Joe Douglas ins Gespräch. Bisher ist Douglas noch als Vice President of Player Personell bei den Philadelphia Eagles tätig. Er gilt allerdings als guter Vertrauter von Jets-Head-Coach Adam Gase und soll Gerüchten zufolge in der Vergangenheit bereits mit dem Posten als General Manager in New York in Verbindung gebracht worden sein.

+++ Update: Freitag, 10. Mai, 23:40 Uhr +++

Noch steht nicht fest ob sich Tampa Bay Buccaneers-Star Jason Pierre-Paul nach seinem Autounfall einer Nacken-Operation unterziehen muss. Sein Head Coach, Bruce Arians, äußerte sich nun allerdings eher sorgenvoll zur Verletzungssituation seines Pass-Rushers: "Ich denke, die genaue Verletzungsdiagnose ist noch nicht abgeschlossen, doch wir drücken ihm die Daumen!", so Arians. Und weiter: "Es ist sehr unglücklich. Wir können nur beten und hoffen, dass die Verletzung nur fünf oder sechs Monate dauern wird."

Im schlimmsten Fall droht "JPP" sogar noch länger auszufallen. Ein herber Schlag für die "Bucs", da Pierre-Paul mit 12,5 Sacks der erfolgreichste Quarterback-Jäger der Franchise in der vergangenen Saison war. Der NFL-Profi verunglückte am 2. Mai mit seinem Auto, als er von der Straße abkam und gegen eine Betonbarriere stieß.   

+++ Update: Freitag, 10. Mai, 13:14 Uhr +++

Die Carolina Panthers sind seit Jahren im Bundesstaat North Carolina beheimatet. Doch die Franchise um Quarterback Cam Newton könnte bald in einen neuen Bundesstaat ziehen - zumindest mit ihrer Geschäftsstelle und dem Trainingsgelände. Fans müssen sich jedoch keine Sorgen machen, denn der Umzug hätte keine Namensänderung zur Folge. Die Franchise würde demnach im Nachbarstaat South Carolina unterkommen. Das berichtet die Nachrichten-Agentur "Associated Press".

Da der Name der Franchise neutral ist, würde auch North Carolina weiterhin im NFL-Business nicht zu kurz kommen: Das Bank of America Stadium, der Heimspielstätte der Panthers, würde weiterhin in Charlotte, North Carolina, bleiben. Und die neue Facility soll auch nur 24 Kilometer südlich des Stadions - nur halt eben jenseits der Staatsgrenze - errichtet werden.

Hintergrund der geplanten Aktion sind Steuervergünstigungen. Der Senat von South Carolina bietet den Panthers offenbar an, die Franchise bei einem Umzug für die nächsten 15 Jahre von staatlichen Einkommenssteuern für Spieler, Trainer und weitere Angestellte im Wert von bis zu 120 Millionen Dollar zu befreien. Einzige Bedingung ist, dass das gesparte Geld in die neue Anlage investiert wird.

Henry McMaster, Gouverneur in South Carolina, soll ein großer Befürworter der Idee sein und möchte den Deal schnellstmöglich abschließen. Angeblich verspricht er sich einen wirtschaftlichen Gewinn von 3,8 Milliarden Dollar. Allerdings stieß der Vorschlag im Senat bereits auf Gegenwind. Einige Senatoren behaupten, dass die Gewinnvorstellung maßlos übertrieben sei. Außerdem stößt die Idee, einem milliardenschweren NFL-Verein öffentliche Gelder zur Verfügung zu stellen, auf Unverständnis. In einer Senatsabstimmung soll der Antrag allerdings bereits angenommen worden sein.

+++ Update: Dienstag, 07 Mai, 15:54 Uhr +++

Dez Bryant ist nach seinem Achillessehnenriss wieder ins praktische Training eingestiegen und arbeitet bereits an seinem Route-Running. Auf Instagram veröffentlichte der Receiver zwei Clips, die ihn beim Workout zeigen. Dazu schrieb er: "Zum ersten Mal seit langer Zeit wieder am rennen... Selbstvertrauen aufbauen."

Ob er dabei tatsächlich Selbstvertrauen aufbauen konnte ist fraglich. Immerhin macht der dreifache Pro-Bowler keine besonders gute Figur im ersten Video. Das Ei kann er zwar fangen, den Abschluss der Route vergeigt er allerdings mit einem Ausrutscher auf den Rasen. 

Immerhin: Ex-NFL-Receiver Cyrus Gray (Chiefs, Broncos, Falcons) baute ihn mit einem Kommentar wieder auf: "Du musstest hinfallen. Du brauchst, wie du gesagt hast, all diese Sachen, um das Selbstvertrauen aufzubauen. Let's go!"

Bryant wurde während der vergangenen Saison von den New Orleans Saints unter Vertrag genommen, verletzte sich allerdings im ersten Training und riss sich die Achillessehne. Damit war die Saison gelaufen und die Saints mussten den dreifachen Pro-Bowler entlassen. Aktuell ist er auf der Suche nach einem neuen Team. 

+++ Update: Montag, 06. Mai, 17:45 Uhr +++

Cam Newton ist nach seiner Schulter-Operation auf einem guten Weg. Bei dem Quarterback der Carolina Panthers war im Januar ein arthroskopischer Eingriff vorgenommen wurden. Die Schmerzen in der Schulter hatten ihn in der vergangenen Saison stark eingeschränkt. Der Grund für die OP, und wohl auch der Hauptgrund, warum die Panthers die Playoffs verpasst haben.

"Ich fühle mich großartig", sagte er ESPN: "Ich fühle mich so, als hätte ich meine ganze Kraft zurück." Was aber nicht gleichbedeutend mit einem Comeback ist, auch wenn auch die Reha "unglaublich" laufe. Denn wann er zurückkehren kann, ist im Moment noch offen. 

Einen Zeitplan gibt es offenbar nicht. Newton ist aber zuversichtlich, dass es keinen Rückschlag geben wird. Für sein Comeback tut er alles: eine vegane Diät, ein Personal Trainer und die Disziplin, das Reha-Programm durchzuziehen. Mit der ganzen Hilfe habe er keine Zweifel, "dass ich bereit für Rock and Roll bin, wenn sie mich zurückerwarten."

Der ganze Prozess habe ihn zudem stärker gemacht, erklärte der Panthers-Superstar: "Ich fühle, dass ich stärker geworden bin, mental und körperlich."

+++ Update: Freitag, 03. Mai, 22:45 Uhr +++

Broncos-Receiver Emmanuel Sanders macht riesige Fortschritte im Reha-Prozess. Erstmals seit seinem Achillessehnenriss aus dem Dezember des vergangenen Jahres stand der Veteran nun wieder auf dem Trainingsfeld und absolvierte Sprints. Sanders postete auf Instagram auch ein Video von seinem Reha-Meilenstein.

Mit diesem Fortschritt liegt Sanders wohl ein ganzes Stück vor dem eigentlichen Reha-Plan und könnte den Broncos so auch früher zur Verfügung stehen, als erwartet. Die Franchise aus Denver hat jedenfalls in der Offseason deutlich gemacht, dass sie weiterhin auf den 32-Jährigen setzt. Denn in der Free Agency wurde kein Wide Receiver verpflichtet und auch im Draft ist mit Sechstrunden-Auswahl Juwann Winfree lediglich ein Spieler auf dieser Position dazu gekommen.

+++ Update: Donnerstag, 02. Mai, 12:45 Uhr +++

Die New Orleans Saints planen offenbar einen Mega-Umbau ihres Stadions! Laut einer Tageszeitung aus New Orleans soll der Mercedes-Benz-Superdome für rund 450 Millionen US-Dollar renoviert werden. Die Renovierung soll Teil einer Abmachung mit dem Bundesstaat Louisiana sein, die den Saints gleichzeitig garantiert, bis 2035 in New Orleans zu bleiben. Der Deal soll demnach kurz vor dem Abschluss stehen.

Die Kosten sollen geteilt werden: 150 Millionen Dollar steuern die Saints selbst bei, der "Louisiana Stadium and Exposition District" zahlt 207 Millionen Dollar und weitere 92 Millionen Dollar sollen vom Staat übernommen werden. Laut Saints-Präsident Dennis Lauscha soll die Austragungsstätte des Super Bowls vom 2013 hauptsächlich modernisiert werden. Hierbei geht es wohl unter anderem um eine neue Gäste-Kabine, die Erweiterung der Saints-Hall-of-Fame und der Errichtung neuer Zuschauer-Boxen nahe der Endzonen auf Field-Level. Die Bauarbeiten sollen im Januar 2020 beginnen und über die dann folgenden vier Offseasons andauern.

+++ Update: Dienstag, 30. April, 14:45 Uhr +++

Die Tampa Bay Buccaneers haben einen namhaften Quarterback in ihr Minicamp eingeladen. Vincent Testaverde, Sohn des First-Overall-Pick aus dem Draft 1987, darf am 10. und 11. Mai vorspielen. Der Playmaker der Albany Great Danes hatte bereits am lokalen Workout der Franchise aus Florida teilgenommen.

Sein Vater Vinny Testaverde spielte bis 2007 in der NFL, stand bei sieben verschiedenen Teams unter Vertrag. Zweimal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Dem Roster der "Bucs" gehören nach dem Abschied von Ryan Fitzpatrick derzeit drei QBs an: Jameis Winston, Blaine Gabbert und Ryan Griffin.

+++ Update: Freitag, 26. April, 15:45 Uhr +++

Bereits vor dem Draft wurde spekuliert, ob Josh Rosen noch eine Zukunft bei den Arizona Cardinals hat. Spätestens seitdem die Franchise nun Kyler Murray an Nummer eins gepickt hat, scheinen Rosens Tage gezählt. Klar ist: Der Quarterback, der erst seit der vergangenen Saison in Arizona ist, kann sich mit seiner aktuellen Situation nur schwer anfreunden.

In den sozialen Medien äußerte er seinen Unmut bereits - wenn auch im Stillen - und entfolgte seinem Team bei Instagram. Vielleicht deutet sich hier bereits ein Abschied an. Oder Rosen konnte einfach die Posts mit Kyler Murray in seinem Feed nicht mehr ertragen.

+++ Update: Mittwoch, 24. April, 23:25 Uhr +++

Die Polizeiermittlungen nach dem Vorwurf der Kindesmisshandlungen gegen Tyreek Hill sind eingestellt worden. Den Wide Receiver von den Kansas City Chiefs erwartet deshalb keine Anklage und keine zivile Strafe.

Der ermittelnde Anwalt Stephen Howe sagte zwar: "Wir sind über die Situation tief besorgt." Er gehe davon aus, dass es zu einer Straftat gekommen sei. Jedoch sei nicht nachzuweisen, wer diese begangen habe. Neben Hill war auch dessen Partnerin Crystal Espinal ins Visier der Ermittler geraten.

Der verletzte Sohn Hills befinde sich laut Howe "in Sicherheit". Ob das bedeute, dass der Junge sich nicht mehr in der Obhut des Profis befinde, konnte der Anwalt nicht sagen.

+++ Update: Mittwoch, 24. April, 16:41 Uhr +++

Und schon gibt es die nächste Vertragsverlängerung: Die Baltimore Ravens statten Kicker Justin Tucker mit einem neuen Vertrag aus und verlängern um vier Jahre. Durch den neuen Kontrakt wird Tucker Rekord-Verdiener unter den NFL-Kickern. ESPN-Experte Adam Schefter berichtet, dass Tucker über die vier Jahre 23.05 Millionen Dollar bekommen soll. 12,5 Millionen davon sollen in den ersten zwei Vertragsjahren garantiert sein. Zudem streicht der 29-Jährige noch einen ordentlichen Signing Bonus über acht Millionen Dollar ein.

+++ Update: Mittwoch, 24. April, 16:25 Uhr +++

Die Pittsburgh Steelers und Ben Roethlisberger haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Wie NFL-Insider Ian Rapoport auf Twitter bestätigt, wird der bisher bis zum Ende der nächsten Saison laufende Kontrakt des Quarterbacks um zwei weitere Jahre verlängert. Laut "ESPN"-Reporter Adam Schefter verdient "Big Ben" 2020 und 2021 zusammen 68 Millionen US-Dollar. Davon sollen 37,5 Millionen US-Dollar garantiert sein, zudem gebe es 30 Millionen US-Dollar im Verletztenfall sicher.

+++ Update: Dienstag, 23. April, 23:35 Uhr +++

Josh Gordon hat sich endgültig an die New England Patriots gebunden. Der aktuell von der NFL gesperrte Wide Receiver unterschrieb den Tender beim amtierenden Super-Bowl-Sieger. Sollte die Liga die Sperre im Laufe der Saison 2019 aufheben, würde der schon mehrmals wegen Drogenmissbrauchs belangte Gordon nur bei den "Pats" spielen dürfen.

In seinen elf Einsätzen für die Franchise aus Foxborough hatte der gebürtige Texaner 40 Pässe für 720 Yards inklusive dreier Touchdowns gefangen.

+++ Update: Dienstag, 23. April, 23:15 Uhr +++

Knapp zwei Wochen vor der Deadline am 3. Mai vermelden die Los Angeles Rams Vollzug. Die Kalifornier haben die Option auf ein fünftes Vertragsjahr bei Jared Goff gezogen. Damit ist der First-Overall-Pick des Draft 2016 auch für die Saison 2020 an den amtierenden NFC-Champion gebunden.

In seinem fünften NFL-Jahr soll Goff laut "Spotrac" satte 22,783 Millionen US-Dollar kassieren. In seinen bisherigen drei Spielzeiten warf er 67 Touchdowns bei 28 Interceptions - in den Playoffs gelangen ihm jedoch nur zwei Scores bei zwei Fehlwürfen.

+++ Update: Sonntag, 21. April, 12:46 Uhr +++

Denkt die NFL womöglich über eine Spielfeldänderung nach? Laut NFL-Insider Jay Glazer diskutieren die Besitzer der 32 Franchises über eine Vergrößerung des Platzes. Die Länge und die Breite sollen wohl vergrößert werden. Damit könnte eine bessere Sicherheit der Spieler gewährleistet werden. Wie Glazer berichtet, haben die Owner das Thema angeregt, da "die Spieler größer, schneller und stärker geworden sind." Es ist das erste Mal, dass der NFL-Insider davon erfährt. Eine schnelle Einführung eines größeren Spielfeld ist aber nicht abzusehen. 

Die letzte Änderung des Spielfeldes fand 1912 statt, als die Liga die beiden Endzonen von zehn Yards einführte und damit die Gesamtlänge auf 120 Yards verlängerte. Die Besitzer haben bereits zwei neue Regeln zur Spieler-Sicherheit eingeführt. So wurden die sogenannten "Blindside Blocks" verboten. Ebenso wurde der veränderte Kickoff, welcher bereits vergangene Saison als Test zum Einsatz kam, permanent in das Regelbuch aufgenommen.

+++ Update: Montag, 15. April, 21:35 Uhr +++

Die Minnesota Vikings haben ihrem Kader mehr Tiefe verpasst. Die "Wikinger" haben laut ihrer Homepage Quarterback Sean Mannion und Wide Receiver Jordan Taylor unter Vertrag genommen. Mannion kommt von den Los Angeles Rams als Backup für Kirk Cousins. Taylor spielte vergangene Saison bei den Denver Broncos, kam allerdings zu keinem Einsatz. Der Passfänger verstärkt die Receiver-Gruppe um Adam Thielen und Stefon Diggs.

+++ Update: Montag, 8. April, 18:04 Uhr +++

Der Trade von Odell Beckham Jr. zu den Cleveland Browns schockte nicht nur die gesamte NFL-Welt, sondern wohl auch ihn selbst. Der gute Kumpel von OBJ, Von Miller, hat gegenüber dem NFL Network bestätigt, dass das Tauschgeschäft für den Receiver anfangs schier unverständlich war. "Er war verletzt. Er liebte New York, seine Teamkollegen und die Franchise. Egal, wann du mit sowas konfrontiert wirst, es tut dir weh", sagt der Linebacker der Denver Broncos. 

Beckham war nicht glücklich darüber, dass die New York Giants ihn nach fünf Jahren loswerden wollten. "Du wirst immer eine gewisse Enttäuschung nach einer solchen Aktion spüren. Doch im Anschluss freute er sich auf die neue Herausforderung", meinte Miller weiter. 

Mittlerweile hat sich Beckham abgefunden mit der neuen Mannschaft und wird bereits in Cleveland gefeiert. Das weiß auch der Defensivspieler. "Man hat auf Twitter und Instagram gesehen, wie seine neuen Teamkollegen ihn auch lieben. Die ganze Stadt Cleveland ist erfreut. Er ist der neue LeBron dort." Von Miller ist sich außerdem sicher, "Er wird bereit sein." 

+++ Update: Dienstag, 2. April, 20:50 Uhr +++

NFL-Verantwortliche haben die böse Vorahnung: So mancher NFL-Superstar könnte sich ein Beispiel an Antonio Brown nehmen und auf aktuelle Verträge pfeifen, um bessere Konditionen auszuhandeln. 

Brown sieht seinen mehr oder weniger erzwungenen Wechsel von den Pittsburgh Steelers zu den Oakland Raiders dann auch als "Inspiration" für andere, die er "ermutigen" wolle, besser auf den eigenen Marktwert zu achten.

Browns Beispiel: "Meine Trikotverkäufe liegen auf Platz fünf in der NFL, die NFL zahlt aber nur fünf Prozent, eine Million Dollar. Wie viel mehr verdienen die NFL oder auch Nike an mir? Das sind zusätzliche neun oder zehn Dollar. Wir bringen den Leuten das bei, denn die Öffentlichkeit ist da nicht mehr auf dem neuesten Stand", sagte er.

Aber: Er glaubt nicht wirklich, dass es viele Spieler geben wird, die das Spielchen so wie er spielen können, um einen Wechsel zu forcieren. "Ich glaube nicht, dass sich die NFL ändert. Was ich gemacht habe, ist beispiellos. Vielleicht passiert das nie wieder", sagte er und spielt dabei vor allem auf den Fakt an, dass er im Grunde für den gleichen Vertrag mehr Geld bekommt. Brown freut sich über einen 50 Millionen Dollar schweren Deal, 30 davon garantiert. 

Der Wide Receiver geht aber davon aus, dass Spieler in Zukunft grundsätzlich darauf achten, sich besser zu verkaufen. "Dass sie die richtigen Dinge zur richtigen Zeit machen, dass sie am Ende des Tages in der bestmöglichen Position sind."

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