D.K. Metcalf von den Seattle Seahawks muss unters Messer. - Bildquelle: 2019 Getty ImagesD.K. Metcalf von den Seattle Seahawks muss unters Messer. © 2019 Getty Images

+++ Update: Montag, 19. August, 10:40 Uhr +++

Seahawks-Rookie D.K. Metcalf muss sich am Dienstag einer Knie-Operation unterziehen. Dies bestätigte Seattles Head Coach Pete Carroll nach der Preseason-Niederlage bei den Minnesota Vikings.

Laut NFL-Insider Tom Pelissero zog sich der Receiver die nicht näher bestimmte Verletzung bereits vor einigen Tagen zu. Der Saisonstart ist aber wohl nicht in Gefahr, Carroll sei "optimistisch", dass sich Metcalf schnell erhole.

Die Seahawks treffen am ersten Spieltag der Regular Season am 8. September auf die Cincinnati Bengals.

+++ Update: Mittwoch, 14. August, 19:20 Uhr +++

Rapper Jay-Z kooperiert ab der kommenden Saison mit der NFL. Das vom 49-Jährigen gegründete Plattenlabel "Roc Nation" hat eine Partnerschaft mit der NFL abgeschlossen. Dabei wird Jay-Z mit seinem Team die NFL bei ausgewählten musikalischen Auftritten, wie z.B. den Super Bowl, beraten.

Außerdem soll "Roc Nation" die NFL bei sozialen Themen, wie etwa Polizeigewalt in Kommunen und Bildung von jungen Talenten, unterstützen. "Mithilfe der globalen Reichweite der NFL, können wir landesweit für Fortschritte sorgen", sagte Jay-Z in einem offiziellen Statement.

"Roc Nation hat bewiesen, dass Entertainment und das Herbeiführen von sozialer Veränderungen absolut kombinierbar sind. Diese Partnerschaft ist eine Möglichkeit, die Kommunen in ganz Amerika zu stärken."

Auch NFL-Commissioner Roger Goodell freut sich über die Partnerschaft. "Roc Nation ist global gesehen eine der einflussreichsten Organisationen im Entertainment-Business. Die NFL und Roc Nation teilen das Ziel, landesweit für soziale Verbesserungen zu sorgen. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft und wollen unsere Kommunen positiv verändern."

+++ Update: Dienstag, 13. August, 20:15 Uhr +++

Russell Wilson ist offenbar Fußballfan! Der Quarterback der Seattle Seahawks hat sich gemeinsam mit seiner Frau Ciara Anteile am Fußballverein Seattle Sounders gesichert. "Seattle bedeutet Ciara und mir wahnsinnig viel", wird Wilson auf der Homepage der Sounders zitiert.

"Wir freuen uns darüber, für eine lange Zeit ein Teil der Sounders-Familie zu sein. Als ich 2012 nach Seattle kam, hatte ich sofort das Gefühl, dass ich diese Stadt für immer als meine Heimat bezeichnen kann. Dank der Seahawks und jetzt auch der Sounders ist dieses Gefühl eingetreten."

"Diese Stadt ist wirklich speziell. Wir wollen die besten Fußballspieler der Welt nach Seattle holen".

+++ Update: Montag, 12. August, 20:00 Uhr +++

Wie geht es Todd Gurley? Der Running Back der Los Angeles Rams ist offenbar auf einem guten Weg. Das bestätigte Head Coach Sean McVay. 

"Er fühlt sich wirklich gut. Er ist weiter dabei, viele der Dinge zu zeigen, die ihn zu einem der besten Spieler gemacht haben. Es ist ein kluger Plan, den wir mit ihm verfolgen, und das werden wir auch weiterhin", sagte McVay.

Gurley hatte vergangene Saison aufgrund einer Knieverletzung die letzten beiden regulären Saisonspiele verpasst und wurde auch im NFC Championship Game gegen die New Orleans Saints und im Super Bowl gegen die New England Patriots spärlich eingesetzt.In der Preseason wird er 2019 nicht zum Einsatz kommen, Reps im Training Camp gibt es zudem dosiert.

+++ Update: Montag, 5. August, 23:40 Uhr +++

Texans-Star Jadeveon Clowney beendet offenbar seinen Holdout. Nach Informationen von NFL-Insider Ian Rapoport rechnet Houston damit, dass der Pass Rusher nach dem dritten Preseason-Spiel Ende August zum Team stoßen wird. Die Texans hatten Clowney mit dem Franchise Tag belegt, allerdings weigerte sich der 26-Jährige bisher, diesen zu unterschreiben. Daher konnte das Team ihm auch keine Geldstrafen für verpasste Trainingseinheiten auferlegen.

Clowney und Houston hatten versucht, einen langfristigen Deal auszuhandeln, bis zur Deadline am 15. Juli konnten sie aber keine Einigung erzielen. Der Franchise Tag würde Clowney in der Saison 2019 rund 16 Millionen Dollar einbringen. Clowney wurde im NFL Draft 2014 an Position eins von den Texanern ausgewählt. Vergangene Saison kam er auf 47 Tackles und neun Sacks in 15 Spielen. 

+++ Update: Donnerstag, 1. August, 23:15 Uhr +++

Schlechte Nachrichten aus Denver. Der Coach der Denver Broncos, Vic Fangio, wurde wenige Stunden vor seinem ersten Spiel als Head Coach mit Nierensteinen ins Krankenhaus eingeliefert.

Das berichtet "ESPN". Inzwischen haben die Broncos die Nachricht bestätigt. Es sei noch nicht sicher, ob er heute Nacht beim Hall of Fame Game gegen die Atlanta Falcons an der Seitenlinie stehen wird.

+++ Update: Dienstag, 30. Juli, 22:50 Uhr +++

Die Oakland Raiders haben den "Last Chance U"-Star Ronald Ollie entlassen. Während des Training Camps fiel der 23-jährige Publikumsliebling aus der Netflix-Serie dem Cut zum Opfer. Am Samstag zog sich Ollie eine bislang nicht näher beschriebene Verletzung zu. Seitdem soll der Defensive Tackle nicht mehr am Training teilgenommen haben, wie Michael Gehlken vom "Las Vegas Review-Journal" berichtet. 

Den Platz von Ollie erhält Ethan Westbrooks. Zwischen 2014 und 2018 spielte der Defensive End für die Los Angeles Rams. 67 NFL-Spiele hat der 28-Jährige vorzuweisen. 

Ollie war Teil der ersten Staffel von "Last Chance U", in der es um das Football-Programm des Eastern Mississippi Community College (kurz: EMCC) geht.

+++ Update: Dienstag, 30. Juli, 11:37 Uhr +++

Pat Flahertys Kapitel bei den Miami Dolphins ist nach nur fünf Monaten beendet. Die Franchise aus der AFC East feuerte ihren Offensive-Line-Coach - und das noch im Training Camp. Dies teilten die Dolphins via Twitter mit.

Auf den 63-Jährigen folgt der zwölf Jahre jüngere Dave DeGuglielmo, der bereits von 2009 bis 2011 sowie 2017 als O-Line-Coach in Miami gearbeitet hatte.

Doch nicht nur die Franchise, auch den neuen Head Coach Brian Flores kennt DeGuglielmo schon: Zwischen 2014 und 2015 waren beide als Assistenten von Bill Belichick bei den New England Patriots aktiv.

+++ Update: Sonntag, 28. Juli, 21:35 Uhr +++

Ohne A.J. Green werden die Cincinnati Bengals in die Jubiläumssaison starten müssen. Nach Informationen von "ESPN"-Reporter Adam Schefter hat sich der Wide Receiver mehrere Bänder im linken Sprunggelenk gerissen.

Besonders bitter: Die Verletzung soll sich der siebenmalige Pro-Bowler in einer Art Show-Training auf dem Rasen des University of Dayton's Welcom Stadium zur Feier der 100. NFL-Spielzeit zugezogen haben. Der Platz habe sich demnach in einem "unterdurchschnittlichen" Zustand präsentiert, der Klub soll diesen aber für in Ordnung befunden haben.

Der First-Round-Pick des Draft 2011 werde sechs bis acht Wochen ausfallen. Eine Untersuchung habe die Schwere der Blessur offenbart.

NFL-Reporter Tom Pelissero berichtet derweil, dass eine zweite Meinung eingeholt werden solle, ehe über das weitere Vorgehen entschieden werde. Eine Operation ist demnach nicht geplant.

Bereits in der vergangenen Spielzeit hatte Green sieben Regular-Season-Spiele wegen einer Zehenverletzung verpasst. Die Ausbeute von sechs Touchdowns war die zweitschlechteste seiner Karriere.

+++ Update: Samstag, 27. Juli, 20:45 Uhr +++

Laut "ESPN"-Reporter Adam Schefter hat die NFL Golden Tate von den New York Giants für die ersten vier Spiele gesperrt. Der Wide Receiver wurde demnach positiv auf leistungssteigernde Substanzen getestet. Allerdings wolle der 30-Jährige Einspruch gegen die Sperre einlegen - und er rechnet sich wohl gute Chancen auf Erfolg aus. Jetzt hat er ein erstes Statement auf Twitter veröffentlicht, in dem er sich erklärt.

Demnach hätte er mit seiner Frau im April einen Fruchtbarkeits-Spezialisten aufgesucht. Dieser habe Tate einen bestimmtes Medikament verschrieben. Erst nach einigen Tagen bemerkte Tate, dass dieses Mittel eine Substanz enthielt, die von der NFL verboten wurde. Er habe den Vorfall sofort den Giants und der NFL gemeldet - noch bevor er positiv getestet wurde. Er und die Giants seien daher zuversichtlich, dass die Sperre aufgehoben wird.  

+++ Update: Freitag, 26. Juli, 22:15 Uhr +++

Eli Manning hat sich auf dezente Art und Weise zu dem ausführlichen "GQ"-Interview von Odell Beckham Jr. geäußert. Der Browns-Receiver hatte unter anderem gesagt, er sei der Hauptgrund dafür gewesen, dass die Giants in der vergangenen Saison noch Primetime-Spiele gehabt hätten.

"Warum? Weil die Leute eine Show sehen wollen. Die wollen mich spielen sehen. Lasst uns mal ehrlich sein. Ich war der Grund dafür, dass die 5-11-Giants immer noch Primetime-Spiele gekriegt haben."

Giants-Quarterback Eli Manning wurde vom "NFL Network" auf das Interview seine ehemaligen Teamkollegen angesprochen. Viel abgewinnen konnte er dem allerdings nicht. "Ich glaube nicht, dass mich das interessiert hat. Du schüttelst einfach nur den Kopf und lachst darüber", so der zweifache Super-Bowl-Champion. "Ich hab hier schon Spiele gewonnen, da war er noch gar nicht bei uns."

Manning befindet sich jetzt zwei seit Tagen im Training Camp mit den Giants. Zum ersten Mal seit fünf Jahren findet dies ohne Beckham Jr. statt. Der Wideout ist stattdessen auf dem Trainingsplatz der Cleveland Browns aktiv und fängt die Pässe von Baker Mayfield. Zum direkten Aufeinandertreffen mit Mannings Giants wird es in dieser Saison leider nicht kommen. 

+++ Update: Freitag, 26. Juli, 16:30 Uhr +++

Die Indianapolis Colts gehen bei Andrew Luck kein Risiko ein und schonen den Quarterback im Training Camp weitestgehend. Dieses Mal hatte Luck keine Probleme an seiner Schulter. Die Wade machte dem 29-Jährigen aber schon während der Offseason Workouts zu schaffen.

"Ich habe mich noch nicht bereit gefühlt, raus zu gehen und alle Einheiten mitzumachen", sagte Luck dem "Indianpolis Star". "Ich finde, ich habe heute genug gemacht und wir werden die Einheiten kontinuierlich steigern."

"Wenn du die ganze Offseason nicht trainiert hast, muss man es langsam angehen lassen", fügte Colts Coach Frank Reich hinzu. "Wir haben noch Zeit. Andrew wird noch genügend Trainingseinheiten absolvieren." 

Die Vorsicht der Colts bei Andrew Luck hat auch etwas mit Kevin Durant zu tun. Der Superstar der NBA zog sich in den diesjährigen NBA Finals einen Achillessehnenriss zu, nachdem Durant nach einer Wadenverletzung zu früh wieder auf das Parkett zurückkehrte. 

"Wir haben nicht darüber gesprochen, aber wir hatten es alle sofort im Kopf", gab Reich zu. "Ich habe sicherlich darüber nachgedacht. Wenn du so eine Verletzung siehst, dann denkst du dir: 'Genau, deswegen schonen wir Andrew'".

Schon bei Lucks langjähriger Schulterverletzung war zu beobachten, dass die Colts kein Risiko mit ihrem Superstar gehen werden. Das wird sich bei seiner Wadenverletzung nicht ändern. Der Saisonstart soll allerdings nicht gefährdet sein. 

+++ Update: Dienstag, 23. Juli, 8:30 Uhr +++

Bitteres Verletzungspech für die Atlanta Falcons. Am ersten Tag des Training Camps verletzten sich sowohl Safety J.J. Wilcox als auch Defensive End Michael Bennett schwer. 

Wilcox, der erst im April von den Falcons geholt wurde, erlitt laut NFL-Insider Ian Rapoport einen Kreuzbandriss und wird die komplette Saison 2019 ausfallen. Er wäre voraussichtlich als Nummer-drei-Safety der Falcons in die Saison gegangen. 

Auch Bennett droht die gesamte Saison zu verpassen. Wie Rapoport berichtet, brach sich der 26-Jährige den Knöchel und fällt auf unbestimmte Zeit aus. 

Das Verletzungspech scheint den Falcons also treu zu bleiben, nachdem sie in der Saison 2018 sechs Starter auf die Injured Reserve Liste setzen mussten (Devonta Freeman, Andy Levitre, Brandon Fusco, Deion Jones, Ricardo Allen und Keanu Neal).

+++ Update: Montag, 22. Juli, 19:15 Uhr +++

Faire Geste der Miami Dolphins: Kendrick Norton, dessen linker Arm nach einem Autounfall amputiert werden musste, wird auch in der kommenden Saison offiziell Spieler der Franchise bleiben. Die Dolphins haben den Defensive Tackle am Sonntagabend auf die Reserve/Non-Football Injury List gesetzt. Damit kann Norton, dessen professionelle Football-Karriere voraussichtlich beendet ist, auch 2019 weiterhin auf sein Gehalt von 425.000 Dollar im Jahr hoffen.

Am 4. Juli verunglückte Norton in seinem Ford F-250. Anschließend musste er sich sechs Operationen unterziehen, ehe er am Donnerstag aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

+++ Update: Montag, 22. Juli, 19:00 Uhr +++

Böse Trainingsverletzung für Falcons-Profi Michael Bennett: Der Defensive Tackle ging in der ersten Einheit zu Boden, konnte nicht weitermachen. Wie NFL-Insider Ian Rapoport nun berichtet, ist die Diagnose da: gebrochener Knöchel.

Bennett wird den Falcons damit auf unbestimmte Zeit fehlen. Erst im vergangenen Oktober hatte der 26-Jährige in Atlanta unterschrieben, absolvierte zwei Spiele für die Franchise und wurde in der Offseason erneut von den Falcons unter Vertrag genommen.

Schon in der vergangenen Saison hatte es die Falcons-Defensive zu Saisonstart erwischt, als sich Deion Jones, Keanu Neal und Ricardo Allen schwere Verletzungen in den ersten drei Wochen zuzogen.

+++ Update: Donnerstag, 18. Juli, 22:08 Uhr +++

Dwyan Morgan, ein Fan der Kansas City Chiefs, wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 500 Dollar verurteilt. Der Grund? Der 64 Jahre alte Fan leuchtete Tom Brady beim AFC Championship Game gegen die New England Patriots mit einem Laserpointer in die Augen.

Wie "TMZ" berichtet, drohte Morgan zunächst sogar eine Höchststrafe von einem Jahr Haft und eine Geldstrafe von 1.000 Dollar, jedoch hatte der Richter Gnade mit Morgan, nachdem er vor Gericht gestand und Reue zeigte. Morgan hatte nach eigener Aussage nicht geahnt, welche Auswirkungen die Verwendung seines Laserpointers haben könnte, berichtet das Boulevard-Magazin weiter.

+++ Update: Mittwoch, 17. Juli, 18:45 Uhr +++

Die Halftime-Show beim Super Bowl ist in jedem Jahr ein Highlight. Für den oder die Künstler bedeutet der Auftritt eine Menge Aufmerksamkeit im Scheinwerferlicht des größten Einzelsport-Events der Welt. 

Es versteht sich deshalb von selbst, dass sich einige Künstler für einen Auftritt ins Gespräch bringen. Manche machen es auch regelmäßig. Wie Jennifer Lopez. Die 49-Jährige hatte bereits im Vorjahr ihr Interesse bekundet. Damals bekamen aber "Maroon 5" den Zuschlag.

Ihre Bereitschaft wiederholte sie deshalb jetzt erneut. "Wir haben über den Super Bowl nachgedacht und er ist in Miami. Er ist eine große Sache, aber wir werden sehen", sagte die Sängerin in einem Interview mit "Entertainment Tonight". Aber sie weiß auch, dass die NFL nicht unbedingt auf solche Ansagen reagiert. "Die treffen ihre eigenen Entscheidungen da drüben", sagte J.Lo.  Miami würde für sie aber passen: Ihr Verlobter Alex Rodriguez und sie haben dort einen Wohnsitz.

+++ Update: Mittwoch, 10. Juli, 17:20 Uhr +++

Es ist eine der bestimmenden Offseason-Storys: Wie geht es Todd Gurley und seinem lädierten Knie? Nachdem der Rams-Running-Back zum Ende der letzten Saison immer wieder Knieprobleme hatte und zeitweise sogar von C.J. Anderson verdrängt wurde, zweifelten viele Experten an der Gesundheit von Gurleys.

Kurz vor dem Training Camp der Los Angeles Rams gab der 24-Jährige nun ein Update über seinen Gesundheitszustand. "Meinem Knie geht es gut. Es ist alles gut. Wir werden im Training Camp sehen, ob es die Belastung aushält, oder?", zeigte sich Gurley optimistisch gegenüber "NFL Network". Der Star-RB verpasste den Großteil der Offseason und soll auch im Training Camp wieder langsam herangeführt werden. Trotz der anhaltenden Probleme möchte Gurley seine Spielweise nicht verändern.

"Ich mache das schon mein ganzes Leben, es wäre ziemlich hart mein Spiel plötzlich umzustellen. Ich werde immer alles geben, so lange mein Körper die Strapazen eben mitmacht. Ich weiß, dass aktuell sehr viel über meine Gesundheit spekuliert wird. Aber es ist eben Offseason. Das gehört dazu und jeder weiß, dass zu dieser Jahreszeit viel spekuliert wird. Wenn die Saison einmal läuft, werdet ihr sehen, wie es mir geht".

Auch wenn Gurley an seinem Spielstil nichts verändern will, die Rams werden sicher die Snaps des ehemaligen Erstrundenpicks reduzieren. Im diesjährigen Draft verpflichteten Sean McVay und Co. Darrell Henderson, um Gurley zu entlasten. Vor dem ersten Saisonspiel wird es schwierig zu sagen sein, inwiefern sich die Einsatzzeit von Gurley verändern wird, denn in der Preseason setzt McVay seine Stars traditionell nicht ein.

+++ Update: Donnerstag, 4. Juli, 19:40 Uhr +++

Die Chicago Bears feiern ihre 100. Saison in der NFL mit allen möglichen Throwbacks. Zuletzt verriet die Franchise, dass sie in zwei Spielen Classic-Jerseys aus der Saison 1936 tragen werde.

Das Outfit kommt am 29. September im Heimspiel gegen den NFC-North-Rivalen Minnesota Vikings und am 5. Dezember gegen die Dallas Cowboys zum Einsatz. 

Auch einen speziellen Helm wird es geben, um die eigene Vergangenheit zu feiern. In Week 12 gegen die New York Giants tragen die Bears Helme, die an die 60er Jahre erinnern.

Head Coach Matt Nagy wird sich auch sportlich nur zu gerne an der Saison 1963 orientieren, als die Bears eine 11-1-2-Saison spielten und sich den Titel sicherten.

+++ Update: Dienstag, 25. Juni, 23:21 Uhr +++

Bittere Nachricht für die Cincinnati Bengals: Ihr Erstrunden-Pick Jonah Williams musste sich einer OP an der linken Schulter unterziehen und droht nun, die komplette Saison 2019 zu verpassen. Positiv ist immerhin, dass der 21-Jährige sich wieder vollständig von der Verletzung erholen wird, wie die Franchise mitteilte.

Der Tackle musste im Minicamp mit der Verletzung aussetzen, Coach Zac Taylor ging anfangs aber davon aus, dass es sich um kein allzu großes Problem handele. Nach eingehenden Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, dass die Schulter deutlich schwerer verletzt war, als angenommen. 

"Wir freuen uns darauf, dass Jonah in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten wird", blickt Taylor optimistisch in die Zukunft, "und wir wissen, dass er sich durch diese Verletzung nicht davon abhalten lässt, weiterhin ein wichtiger Teil dieses Teams zu sein."

+++ Update: Samstag, 22. Juni, 13:50 Uhr +++

Daniel Jones bekommt bei den New York Giants eine Menge Gegenwind zu spüren. Zuletzt in Form von Buhrufen, als er ein Spiel des MLB-Teams der New York Yankees besuchte. Der Nummer-sechs-Pick hat es hinter Quarterback-Legende Eli Manning nicht einfach.

Der "Vorwurf": Jones sei mit Pick Nummer sechs viel zu früh ausgewählt worden. Überbezahlt quasi. Schließlich hatten die Giants an 17. Stelle auch noch einen Pick. Daneben sind ein Teil der Fans und Medien nicht davon überzeugt, dass Jones den alternden Manning mal ablösen kann.

Unterstützung bekommt der 22-Jährige nun von einer anderen Legende: Tiki Barber. Der frühere Running Back der Giants, der seine NFL-Karriere von 1997 bis 2006 in New York verbrachte, erklärte bei TMZ: "Er hat die Intelligenz, er hat die körperlichen Fähigkeiten, er ist ein Athlet. Und ich denke, dass er von viel Talent umgeben ist." Und die Buhrufe? "Er lernt die Fangemeinde in New York kennen. Aber er wird damit klarkommen."

+++ Update: Donnerstag, 20. Juni, 9:50 Uhr +++

Im diesjährigen Draft verpflichteten die Baltimore Ravens in der sechsten Runde mit Trace McSorley einen weiteren Quarterback, der eigentlich Platz drei im QB-Corps hinter Lamar Jackson und Robert Griffin III einnehmen soll.

Doch wie die Trainingseindrücke der letzten Wochen zeigen, planen die Ravens den Rookie auch abseits seiner Stammposition ein. Im Fokus steht dabei die Überlegung, ihn als Punt Returner einzusetzen.

Seine Vielseitigkeit deutete der 23-Jährige bereits am College an. Für Penn State kam McSorley in drei Jahren auf 9899 Passing Yards und 77 Touchdowns, daneben bewies er mit 1697 Rushing Yards und 30 Rushing Touchdowns seine Qualitäten als Runner.

Dass eine derartige Umschulung erfolgreich sein kann, bewiesen in der vergangenen Saison die New Orleans Saints, die ihren dritten Quarterback Taysom Hill ebenfalls mit Spezialaufgaben ausstatteten. Neben seiner Rolle als  Backup-Playmaker wurde Hill als Tight End, Wide Receiver, Running Back, bei Kickoff und Punt Coverages sowie in Field Goal Blocking Units eingesetzt.

Ähnliches peilt nun also auch Ravens Head Coach John Harbaugh mit McSorley an. Bereits im Mai schwärmte Harbaugh bei "ESPN" von der Vielseitigkeit des Rookies: "Sie haben gesehen, was die Saints dort unten mit ihrem dritten Quarterback getan haben. Das ist etwas, wofür wir jetzt mit Trace auch die Chance haben werden. Er wird auch in der Lage sein, Special Teams zu spielen. Du willst Spieler mit verschiedenen Fähigkeiten sein. Du willst Spieler mit verschiedenen Rollen, und er ist ein Kerl, der die Chance hat, eine große Rolle für uns zu spielen."

+++ Update: Mittwoch, 5. Juni, 19:00 Uhr +++

Adrian Peterson ist einer dieser Spieler, die ihr Alter "verdrängen". Die scheinbar nie nachlassen, auch wenn sie inzwischen 34 sind. Der Running Back erlebt seinen X-ten Frühling, kam 2018 bei den Washington Redskins auf 1042 Yards und sieben Touchdowns. Eine starke Quote.

Doch Peterson will 2019 mehr. Viel mehr.

"Wenn Gott will, kann ich das verdoppeln. Ich habe mein Ziel bei 2000 Yards gesetzt. Das war immer mein Ziel, seit ich in die Liga gekommen bin. Wichtiger ist aber, dass ich dem Team helfen kann, den Titel zu gewinnen", sagte Peterson. 

2012 hatte er diese Marke zum ersten und einzigen Mal in seiner Karriere geknackt, kam bei den Minnesota Vikings auf 2097 Yards. Seit 2007 erlief er sieben weitere Male mehr als 1000 Yards, 13.318 sind es insgesamt bei 106 Touchdowns.

Man müsse die Latte sehr hoch legen, um große Dinge zu erreiche, sagte er: "Das habe ich in meiner Karriere immer getan. Und das hat es mir erlaubt, seit 13 Jahren erfolgreich zu sein."

+++ Update: Mittwoch, 5. Juni, 14:41 Uhr +++

Trent Williams pocht offenbar auf einen neuen Vertrag. Wie NFL-Insider Tom Pelissero berichtet, war der Left Tackle beim Start des Minicamps der Washington Redskins nicht dabei.

Grund dafür sei laut Ian Rapoport die Vertragssituation des 30-Jährigen. Williams möchte einen neuen Vertrag mit deutlich besseren Konditionen aushandeln. Sein bisheriger Kontrakt ist bis 2020 gültig. In den kommenden beiden Spielzeiten erhält der siebenmalige Pro Bowler ein Grundgehalt von elf bzw. 12,5 Millionen US-Dollar.

Seine Teamkollegen Trent Brown, Taylor Lewan und Nate Solder unterzeichneten kürzlich allesamt Verträge, die ein durchschnittliches Jahresgehalt von mindestens 15,5 Millionen US-Dollar garantieren.

+++ Update: Samstag, 1. Juni, 18:10 Uhr +++

Die neue Tonalität bei den Cleveland Browns ist offenbar angekommen: Odell Beckham Jr. hat angekündigt, dass er am Minicamp der Franchise teilnehmen wird. 

Der Receiver-Superstar bestätigte seine Teilnahme via Instagram als Antwort auf die Kritik eines Fans, dass er einen Großteil der bisherigen Saisonvorbereitung seines neuen Teams ausgelassen hat. "Lass den Scheiß und geh zum Camp", hieß es unter einem Post Beckhams. „Ich werde am 3. Juni da sein, du auch?“, antwortete OBJ.

Er nahm insgesamt nur an einem von insgesamt neun freiwilligen Teamtrainings, den Organized Team Activities (OTAs), teil und erschien auch nicht zum dreitägigen Minicamp.Stattdessen absolviert er individuelle Workouts in Los Angeles, seinem Sommerdomizil. Man muss dazu sagen: Das Minicamp kommende Woche (4. bis 6. Juni) ist im Gegensatz zu den bisherigen Einheiten eine Pflicht-Veranstaltung.

Die Kritik an OBJ war zuletzt lauter gworden. Jüngst hatte auch Clevelands Head Coach Freddie Kitchens deutlich gemacht, dass ihn die Abwesenheit anfängt zu nerven. Auf die Frage, was Beckham bei den OTAs verpasst habe, antwortete Kitchens laut "Cleveland.com" am Rande der Einheiten: "Eine Menge, die Offense." Das sieht inzwischen offenbar auch Beckham so.

+++ Update: Freitag, 31. Mai, 15:33 Uhr +++

Die Offensive Line ist in den vergangenen Spielzeiten wahrlich nicht das Prunkstück in der Offensive der Seattle Seahawks gewesen. Allerdings hat sie sich 2018 deutlich verbessert. Mit Duane Brown holten die Seahawks bereits 2017 einen Left Tackle von Pro-Bowl-Kaliber. In der letztjährigen Offseason kam noch Free Agent D.J. Fluker hinzu, der 2018 wohl sein bestes Karriere-Jahr durchlebte. Lediglich neun Pressures ließ Fluker in zehn Partien zu.

Die Beschützerriege von Russell Wilson machte ihren Job deutlich besser als zuvor. Landete die Seahawks-O-Line laut "Pro Football Focus" im Jahr 2017 noch auf Platz 29 im ligaweiten Vergleich, belegte sie zuletzt immerhin schon Rang 17.

Und die Seahawks hoffen auf eine erneute Steigerung. Seattle schaffte es, vier von fünf Startern aus der vergangenen Spielzeit zu halten. Neben Brown und Fluker bleiben auch Center Justin Britt und Right Guard Germain Ifedi an Bord. In die illustre Runde gesellt sich mit Free-Agent-Verpflichtung Mike Iupati ein weiterer Ex-Pro-Bowler.

Für Brown scheinbar Grund genug, die Erwartungen ordentlich in die Höhe zu schrauben. "Ich glaube, unsere Offensive Line hat die Chance darauf, die beste der Liga zu werden", so der 33-Jährige. Eine durchaus ambitionierte Vorstellung.

Zumal es in der O-Line in Seattle noch Baustellen gibt. Zum einen war Neuverpflichtung Iupati in der Vergangenheit verletzungsanfällig. Zum anderen muss Fluker seine Leistung erst einmal bestätigen. Und Germain Ifedi war in der Vergangenheit gegen Elite-Pass-Rusher häufig überfordert, kassierte zudem mit zehn Flaggen die fünftmeisten Strafen aller Spieler 2018. Vor allem der 24-Jährige muss seine Leistung definitiv noch steigern, damit die Line der Seahawks in den elitären Kreis der Quarterback-Beschützer aufsteigen kann - geschweige denn die "beste der Liga" wird.

+++ Update: Mittwoch, 29. Mai, 10:54 Uhr +++

Hinter Todd Gurley standen zum Ende der vergangenen Spielzeit hin einige Fragezeichen. Knieprobleme machten dem Superstar der Los Angeles Rams reichlich zu schaffen. Gleich zwei Spiele verpasste Gurley spät in der Saison. Seine Snap-Zahl war in den Playoffs und besonders im Super Bowl extrem reduziert. Fans der Franchise machten sich immer wieder Sorgen um den Running Back. Sean McVay gibt nun aber Entwarnung.

Wie der Head Coach der Rams berichtet, ist Gurley bereits beim Team und nimmt an den OTAs teil, absolviert allerdings nicht die normalen Trainingsdrills. Stattdessen durchläuft der 24-Jährige ein spezielles Trainigsprogramm - und das wohl mit sehr positivem Effekt. "Es läuft wirklich gut bis jetzt. Er ist so ziemlich jeden Tag der Woche hier und nimmt aktiv teil, durchläuft das Programm, das wir für ihn erstellt haben. Wir sind sehr zufrieden mit seinem aktuellen Stand."

Um zu voller Stärke zurückzufinden, sei besonders Geduld wichtig, so McVay, der in der Causa Gurley auf keinen Fall etwas überstürzen möchte. Ziel ist es, dass der Running Back bereits am Training Camp wieder aktiv teilnehmen kann und spätestens in Woche eins der neuen Saison gegen die Carolina Panthers wieder voll belastbar ist.

+++ Update: Sonntag, 26. Mai, 13:45 Uhr +++

Das Stadion der Raiders in Las Vegas wird teurer als gedacht - 40 Millionen US-Dollar teurer, um genau zu sein. Wie das "Las Vegas Review-Journal" berichtet, investiert die Franchise das Geld unter anderem in 20 zusätzliche Logen.

Raiders-Präsident Mark Badain verriet dem Blatt den Grund: "Je mehr Logen du hast, desto besser sind deine Chancen, den Super Bowl auszurichten." Die Raiders wollen sich für das NFL-Endspiel im Jahre 2025 bewerben, die NFL habe den Raiders deswegen nahegelegt, mehr Logen in der neuen Arena zu bauen, so Badain.

Insgesamt soll das "Las Vegas Stadium" 1,8 Milliarden US-Dollar kosten. Ab 2020 wollen die derzeit noch in Oakland ansässigen Raiders darin NFL-Spiele austragen.

+++ Update: Donnerstag, 24. Mai, 19:40 Uhr +++

Bei den Tampa Bay Buccaneers war unter dem neuen Coach Bruce Arians nach neun Jahren kein Platz mehr für Defensive Tackle Gerald McCoy. Nun haben die Cleveland Browns reagiert und den dreimaligen First-Team All-Pro und sechsmaligen Pro Bowler, der damit ein Free Agent ist, für diesen Freitag nach Cleveland eingeladen.

John Dorsey, General Manager der Browns, zeigte sich zuversichtlich, McCoy vielleicht schon in Kürze zu verpflichten: "Er ist ein guter Spieler. Ich werde alles versuchen und schauen, was am Ende passiert. Aber es ist nur ein Besuch."

Die Carolina Panthers, Baltimore Ravens, Cincinnati Bengals und Indianapolis Colts sollen vier von neun weiteren NFL-Teams sein, die laut der "Tampa Bay Times" an McCoy interessiert sein sollen.

Die Bucs trennten sich vor allem aus finanziellen Gründen von McCoy: Seine Entlassung verschaffte Tampa 13 Millionen Dollar mehr Cap Space. McCoy spielte zuletzt neun Jahre für die Buccaneers und kam dabei auf 54,5 Sacks und 297 Tackles.

+++ Update: Mittwoch, 22. Mai, 19:11 Uhr +++

Die Spiele der Divisional Round beginnen künftig zu derselben Zeit wie die Conference Championship Games. Das gaben die NFL-Teambesitzer bei ihrem Treffen am Mittwoch bekannt.

Die Kickoff-Zeit des frühen Spiels verschiebt sich demnach von 19:05 Uhr auf 21 Uhr, das späte Spiel wird statt um 22:40 Uhr erst um 0:30 Uhr starten.

Außerdem wird es im Super Bowl von nun an nur noch vier Werbeunterbrechungen pro Viertel geben. Bisher waren es fünf.

+++ Update: Dienstag, 21. Mai, 18:25 Uhr +++

Carson Wentz kann endlich wieder Vollgas geben. Der Quarterback der Philadelphia Eagles bekam für die OTAs, die Trainingseinheiten der Franchise, grünes Licht von den Ärzten. Noch besser: Es gibt keine Einschränkungen, Wentz kann alles mitmachen.

"Ich werde ihn nicht zurückhalten", sagte Head Coach Doug Pederson. Wentz hatte sich in der vergangenen Saison eine Stressfraktur im Rücken zugezogen, wegen der er die restlichen drei Saisonspiele verpasste. 

Wentz will 2019 wieder an seine MVP-Saison 2017 anknüpfen, die kurz vor den Playoffs erst ein Kreuzbandriss stoppen konnte. Aufgrund der Verletzung hatte er die Vorbereitung 2018 größtenteils verpasst und spielte dazu eine durchwachsene Saison.

+++ Update: Dienstag, 21. Mai, 16:50 Uhr +++

Ben Roethlisberger hat sich für die Kritik an seinem ehemaligen Mitspieler Antonio Brown entschuldigt. In einer Radiosendung von "KDKA" zeigte sich der Quarterback der Pittsburgh Steelers reumütig:

"Für meine Kommentare in der Show und speziell ihn betreffend musste ich berechtigterweise den Kopf hinhalten. Ich fühle mich wirklich schlecht deswegen und es tut mir Leid. Bin ich nach dem Spiel in Denver zu weit gegangen? Wahrscheinlich."

Nach der Niederlage gegen die Denver Broncos in Week 12 der vergangenen Saison, die die Steelers im Kampf um die Playoffs schmerzlich zurückwarf, hatte der Quarterback seine ehemalige Lieblingsanspielstation öffentlich angezählt.

"Big Ben", der in der entscheidenden Phase der Partie eine Interception in der Red Zone geworfen hatte, kritisierte den Wide Receiver in einer Radioshow im November für seine gelaufene Route, die den Turnover nach seiner Ansicht entscheidend mitverschuldet habe.

In der Folge entbrannte ein öffentlicher, verbaler Schlagabtausch. Brown wiederum, der mittlerweile zu den Oakland Raiders getradet wurde, kritisierte den 37-Jährigen für sein egoistisches Verhalten und dessen fragwürdige Führungsqualitäten.

Dass durch den Streit die Freundschaft der beiden zerstört wurde, bedauere Roethlisberger zutiefst: "Das ist das Problem mit Medien und den Social Media im Besonderen. Sobald man sich 'entschuldigt', würde es die Sache erledigen. Du kannst es (das Gesagte, Anm. d. Red.) nicht zurücknehmen. Und ich wünschte, ich könnte es, denn wenn es das ist, was unsere Freundschaft und Beziehung ruiniert hat, tut mir das wirklich, wirklich leid."

Mittlerweile reagierte Brown auf Roethlisbergers Entschuldigung. Auf Twitter postete der Wide Receiver etwa drei Stunden nach der Sendung lediglich: "Two face", was sich frei mit "Heuchler" übersetzten lässt. Im Zwist zwischen "Big Ben" und Brown scheint das letzte Wort also noch nicht gesprochen ...

+++ Update: Mittwoch, 15. Mai, 17:41 Uhr +++

Die New York Jets müssen sich einen neuen General Manager suchen! Wie die Franchise aus dem Big Apple verkündete, wurde GM Mike Maccagnan entlassen. Auf Twitter posteten die Jets ein Statement von CEO und Chairman Christopher Johnson zur Entlassung.

In dem Statement heißt es, dass Maccagnan am Morgen des 15. Mai darüber informiert wurde, dass er von seinen Aufgaben entbunden wird. "Ich habe mich nach intensivem Nachdenken darüber, was wohl auf lange Sicht am besten für die Interessen der New York Jets ist, dazu entschieden, eine Veränderung vorzunehmen", wird CEO Johnson im Statement zitiert.

Die suche nach einem Nachfolger soll so schnell wie möglich starten. Als Interims-Lösung wird Head Coach Adam Gase die Aufgaben von Maccagnan übernehmen. Zusätzlich wurde auch Brian Heimerdinger von seinen Aufgaben als Vice President of Player Personnel freigestellt.

Konkrete Gründe für die Entlassung von Maccagnan wurden noch nicht genannt. Die Entlassung kommt zu diesem Zeitpunkt verwunderlich, da Maccagnan noch vor kurzem für den kompletten Draft der Franchise zuständig war und auch die Offseason-Verpflichtungen von Stars wie LeVeon Bell oder C.J. Mosley abgeschlossen hat. Aber genau in diesen Verpflichtungen könnte einer der Knackpunkte für seine Entlassung liegen. Denn wie Manish Mehta von den "Daily News" berichtet, gab es wohl ärger zwischen dem Ex-GM und Adam Gase, da der Coach wohl unter keinen Umständen wollte, dass die Franchise einen hohen Betrag für einen Running Back ausgibt. Es wird spekuliert, ob vielleicht bereits der Bell-Deal der Anfang vom Ende gewesen sein könnte.

Über die Nachfolge wird von Experten bereits diskutiert. NFL-Insider Adam Schefter bringt Joe Douglas ins Gespräch. Bisher ist Douglas noch als Vice President of Player Personell bei den Philadelphia Eagles tätig. Er gilt allerdings als guter Vertrauter von Jets-Head-Coach Adam Gase und soll Gerüchten zufolge in der Vergangenheit bereits mit dem Posten als General Manager in New York in Verbindung gebracht worden sein.

+++ Update: Freitag, 10. Mai, 23:40 Uhr +++

Noch steht nicht fest ob sich Tampa Bay Buccaneers-Star Jason Pierre-Paul nach seinem Autounfall einer Nacken-Operation unterziehen muss. Sein Head Coach, Bruce Arians, äußerte sich nun allerdings eher sorgenvoll zur Verletzungssituation seines Pass-Rushers: "Ich denke, die genaue Verletzungsdiagnose ist noch nicht abgeschlossen, doch wir drücken ihm die Daumen!", so Arians. Und weiter: "Es ist sehr unglücklich. Wir können nur beten und hoffen, dass die Verletzung nur fünf oder sechs Monate dauern wird."

Im schlimmsten Fall droht "JPP" sogar noch länger auszufallen. Ein herber Schlag für die "Bucs", da Pierre-Paul mit 12,5 Sacks der erfolgreichste Quarterback-Jäger der Franchise in der vergangenen Saison war. Der NFL-Profi verunglückte am 2. Mai mit seinem Auto, als er von der Straße abkam und gegen eine Betonbarriere stieß.   

+++ Update: Freitag, 10. Mai, 13:14 Uhr +++

Die Carolina Panthers sind seit Jahren im Bundesstaat North Carolina beheimatet. Doch die Franchise um Quarterback Cam Newton könnte bald in einen neuen Bundesstaat ziehen - zumindest mit ihrer Geschäftsstelle und dem Trainingsgelände. Fans müssen sich jedoch keine Sorgen machen, denn der Umzug hätte keine Namensänderung zur Folge. Die Franchise würde demnach im Nachbarstaat South Carolina unterkommen. Das berichtet die Nachrichten-Agentur "Associated Press".

Da der Name der Franchise neutral ist, würde auch North Carolina weiterhin im NFL-Business nicht zu kurz kommen: Das Bank of America Stadium, der Heimspielstätte der Panthers, würde weiterhin in Charlotte, North Carolina, bleiben. Und die neue Facility soll auch nur 24 Kilometer südlich des Stadions - nur halt eben jenseits der Staatsgrenze - errichtet werden.

Hintergrund der geplanten Aktion sind Steuervergünstigungen. Der Senat von South Carolina bietet den Panthers offenbar an, die Franchise bei einem Umzug für die nächsten 15 Jahre von staatlichen Einkommenssteuern für Spieler, Trainer und weitere Angestellte im Wert von bis zu 120 Millionen Dollar zu befreien. Einzige Bedingung ist, dass das gesparte Geld in die neue Anlage investiert wird.

Henry McMaster, Gouverneur in South Carolina, soll ein großer Befürworter der Idee sein und möchte den Deal schnellstmöglich abschließen. Angeblich verspricht er sich einen wirtschaftlichen Gewinn von 3,8 Milliarden Dollar. Allerdings stieß der Vorschlag im Senat bereits auf Gegenwind. Einige Senatoren behaupten, dass die Gewinnvorstellung maßlos übertrieben sei. Außerdem stößt die Idee, einem milliardenschweren NFL-Verein öffentliche Gelder zur Verfügung zu stellen, auf Unverständnis. In einer Senatsabstimmung soll der Antrag allerdings bereits angenommen worden sein.

+++ Update: Dienstag, 07 Mai, 15:54 Uhr +++

Dez Bryant ist nach seinem Achillessehnenriss wieder ins praktische Training eingestiegen und arbeitet bereits an seinem Route-Running. Auf Instagram veröffentlichte der Receiver zwei Clips, die ihn beim Workout zeigen. Dazu schrieb er: "Zum ersten Mal seit langer Zeit wieder am rennen... Selbstvertrauen aufbauen."

Ob er dabei tatsächlich Selbstvertrauen aufbauen konnte ist fraglich. Immerhin macht der dreifache Pro-Bowler keine besonders gute Figur im ersten Video. Das Ei kann er zwar fangen, den Abschluss der Route vergeigt er allerdings mit einem Ausrutscher auf den Rasen. 

Immerhin: Ex-NFL-Receiver Cyrus Gray (Chiefs, Broncos, Falcons) baute ihn mit einem Kommentar wieder auf: "Du musstest hinfallen. Du brauchst, wie du gesagt hast, all diese Sachen, um das Selbstvertrauen aufzubauen. Let's go!"

Bryant wurde während der vergangenen Saison von den New Orleans Saints unter Vertrag genommen, verletzte sich allerdings im ersten Training und riss sich die Achillessehne. Damit war die Saison gelaufen und die Saints mussten den dreifachen Pro-Bowler entlassen. Aktuell ist er auf der Suche nach einem neuen Team. 

+++ Update: Montag, 06. Mai, 17:45 Uhr +++

Cam Newton ist nach seiner Schulter-Operation auf einem guten Weg. Bei dem Quarterback der Carolina Panthers war im Januar ein arthroskopischer Eingriff vorgenommen wurden. Die Schmerzen in der Schulter hatten ihn in der vergangenen Saison stark eingeschränkt. Der Grund für die OP, und wohl auch der Hauptgrund, warum die Panthers die Playoffs verpasst haben.

"Ich fühle mich großartig", sagte er ESPN: "Ich fühle mich so, als hätte ich meine ganze Kraft zurück." Was aber nicht gleichbedeutend mit einem Comeback ist, auch wenn auch die Reha "unglaublich" laufe. Denn wann er zurückkehren kann, ist im Moment noch offen. 

Einen Zeitplan gibt es offenbar nicht. Newton ist aber zuversichtlich, dass es keinen Rückschlag geben wird. Für sein Comeback tut er alles: eine vegane Diät, ein Personal Trainer und die Disziplin, das Reha-Programm durchzuziehen. Mit der ganzen Hilfe habe er keine Zweifel, "dass ich bereit für Rock and Roll bin, wenn sie mich zurückerwarten."

Der ganze Prozess habe ihn zudem stärker gemacht, erklärte der Panthers-Superstar: "Ich fühle, dass ich stärker geworden bin, mental und körperlich."

+++ Update: Freitag, 03. Mai, 22:45 Uhr +++

Broncos-Receiver Emmanuel Sanders macht riesige Fortschritte im Reha-Prozess. Erstmals seit seinem Achillessehnenriss aus dem Dezember des vergangenen Jahres stand der Veteran nun wieder auf dem Trainingsfeld und absolvierte Sprints. Sanders postete auf Instagram auch ein Video von seinem Reha-Meilenstein.

Mit diesem Fortschritt liegt Sanders wohl ein ganzes Stück vor dem eigentlichen Reha-Plan und könnte den Broncos so auch früher zur Verfügung stehen, als erwartet. Die Franchise aus Denver hat jedenfalls in der Offseason deutlich gemacht, dass sie weiterhin auf den 32-Jährigen setzt. Denn in der Free Agency wurde kein Wide Receiver verpflichtet und auch im Draft ist mit Sechstrunden-Auswahl Juwann Winfree lediglich ein Spieler auf dieser Position dazu gekommen.

+++ Update: Donnerstag, 02. Mai, 12:45 Uhr +++

Die New Orleans Saints planen offenbar einen Mega-Umbau ihres Stadions! Laut einer Tageszeitung aus New Orleans soll der Mercedes-Benz-Superdome für rund 450 Millionen US-Dollar renoviert werden. Die Renovierung soll Teil einer Abmachung mit dem Bundesstaat Louisiana sein, die den Saints gleichzeitig garantiert, bis 2035 in New Orleans zu bleiben. Der Deal soll demnach kurz vor dem Abschluss stehen.

Die Kosten sollen geteilt werden: 150 Millionen Dollar steuern die Saints selbst bei, der "Louisiana Stadium and Exposition District" zahlt 207 Millionen Dollar und weitere 92 Millionen Dollar sollen vom Staat übernommen werden. Laut Saints-Präsident Dennis Lauscha soll die Austragungsstätte des Super Bowls vom 2013 hauptsächlich modernisiert werden. Hierbei geht es wohl unter anderem um eine neue Gäste-Kabine, die Erweiterung der Saints-Hall-of-Fame und der Errichtung neuer Zuschauer-Boxen nahe der Endzonen auf Field-Level. Die Bauarbeiten sollen im Januar 2020 beginnen und über die dann folgenden vier Offseasons andauern.

+++ Update: Dienstag, 30. April, 14:45 Uhr +++

Die Tampa Bay Buccaneers haben einen namhaften Quarterback in ihr Minicamp eingeladen. Vincent Testaverde, Sohn des First-Overall-Pick aus dem Draft 1987, darf am 10. und 11. Mai vorspielen. Der Playmaker der Albany Great Danes hatte bereits am lokalen Workout der Franchise aus Florida teilgenommen.

Sein Vater Vinny Testaverde spielte bis 2007 in der NFL, stand bei sieben verschiedenen Teams unter Vertrag. Zweimal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Dem Roster der "Bucs" gehören nach dem Abschied von Ryan Fitzpatrick derzeit drei QBs an: Jameis Winston, Blaine Gabbert und Ryan Griffin.

+++ Update: Freitag, 26. April, 15:45 Uhr +++

Bereits vor dem Draft wurde spekuliert, ob Josh Rosen noch eine Zukunft bei den Arizona Cardinals hat. Spätestens seitdem die Franchise nun Kyler Murray an Nummer eins gepickt hat, scheinen Rosens Tage gezählt. Klar ist: Der Quarterback, der erst seit der vergangenen Saison in Arizona ist, kann sich mit seiner aktuellen Situation nur schwer anfreunden.

In den sozialen Medien äußerte er seinen Unmut bereits - wenn auch im Stillen - und entfolgte seinem Team bei Instagram. Vielleicht deutet sich hier bereits ein Abschied an. Oder Rosen konnte einfach die Posts mit Kyler Murray in seinem Feed nicht mehr ertragen.

+++ Update: Mittwoch, 24. April, 23:25 Uhr +++

Die Polizeiermittlungen nach dem Vorwurf der Kindesmisshandlungen gegen Tyreek Hill sind eingestellt worden. Den Wide Receiver von den Kansas City Chiefs erwartet deshalb keine Anklage und keine zivile Strafe.

Der ermittelnde Anwalt Stephen Howe sagte zwar: "Wir sind über die Situation tief besorgt." Er gehe davon aus, dass es zu einer Straftat gekommen sei. Jedoch sei nicht nachzuweisen, wer diese begangen habe. Neben Hill war auch dessen Partnerin Crystal Espinal ins Visier der Ermittler geraten.

Der verletzte Sohn Hills befinde sich laut Howe "in Sicherheit". Ob das bedeute, dass der Junge sich nicht mehr in der Obhut des Profis befinde, konnte der Anwalt nicht sagen.

+++ Update: Mittwoch, 24. April, 16:41 Uhr +++

Und schon gibt es die nächste Vertragsverlängerung: Die Baltimore Ravens statten Kicker Justin Tucker mit einem neuen Vertrag aus und verlängern um vier Jahre. Durch den neuen Kontrakt wird Tucker Rekord-Verdiener unter den NFL-Kickern. ESPN-Experte Adam Schefter berichtet, dass Tucker über die vier Jahre 23.05 Millionen Dollar bekommen soll. 12,5 Millionen davon sollen in den ersten zwei Vertragsjahren garantiert sein. Zudem streicht der 29-Jährige noch einen ordentlichen Signing Bonus über acht Millionen Dollar ein.

+++ Update: Mittwoch, 24. April, 16:25 Uhr +++

Die Pittsburgh Steelers und Ben Roethlisberger haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Wie NFL-Insider Ian Rapoport auf Twitter bestätigt, wird der bisher bis zum Ende der nächsten Saison laufende Kontrakt des Quarterbacks um zwei weitere Jahre verlängert. Laut "ESPN"-Reporter Adam Schefter verdient "Big Ben" 2020 und 2021 zusammen 68 Millionen US-Dollar. Davon sollen 37,5 Millionen US-Dollar garantiert sein, zudem gebe es 30 Millionen US-Dollar im Verletztenfall sicher.

+++ Update: Dienstag, 23. April, 23:35 Uhr +++

Josh Gordon hat sich endgültig an die New England Patriots gebunden. Der aktuell von der NFL gesperrte Wide Receiver unterschrieb den Tender beim amtierenden Super-Bowl-Sieger. Sollte die Liga die Sperre im Laufe der Saison 2019 aufheben, würde der schon mehrmals wegen Drogenmissbrauchs belangte Gordon nur bei den "Pats" spielen dürfen.

In seinen elf Einsätzen für die Franchise aus Foxborough hatte der gebürtige Texaner 40 Pässe für 720 Yards inklusive dreier Touchdowns gefangen.

+++ Update: Dienstag, 23. April, 23:15 Uhr +++

Knapp zwei Wochen vor der Deadline am 3. Mai vermelden die Los Angeles Rams Vollzug. Die Kalifornier haben die Option auf ein fünftes Vertragsjahr bei Jared Goff gezogen. Damit ist der First-Overall-Pick des Draft 2016 auch für die Saison 2020 an den amtierenden NFC-Champion gebunden.

In seinem fünften NFL-Jahr soll Goff laut "Spotrac" satte 22,783 Millionen US-Dollar kassieren. In seinen bisherigen drei Spielzeiten warf er 67 Touchdowns bei 28 Interceptions - in den Playoffs gelangen ihm jedoch nur zwei Scores bei zwei Fehlwürfen.

+++ Update: Sonntag, 21. April, 12:46 Uhr +++

Denkt die NFL womöglich über eine Spielfeldänderung nach? Laut NFL-Insider Jay Glazer diskutieren die Besitzer der 32 Franchises über eine Vergrößerung des Platzes. Die Länge und die Breite sollen wohl vergrößert werden. Damit könnte eine bessere Sicherheit der Spieler gewährleistet werden. Wie Glazer berichtet, haben die Owner das Thema angeregt, da "die Spieler größer, schneller und stärker geworden sind." Es ist das erste Mal, dass der NFL-Insider davon erfährt. Eine schnelle Einführung eines größeren Spielfeld ist aber nicht abzusehen. 

Die letzte Änderung des Spielfeldes fand 1912 statt, als die Liga die beiden Endzonen von zehn Yards einführte und damit die Gesamtlänge auf 120 Yards verlängerte. Die Besitzer haben bereits zwei neue Regeln zur Spieler-Sicherheit eingeführt. So wurden die sogenannten "Blindside Blocks" verboten. Ebenso wurde der veränderte Kickoff, welcher bereits vergangene Saison als Test zum Einsatz kam, permanent in das Regelbuch aufgenommen.

+++ Update: Montag, 15. April, 21:35 Uhr +++

Die Minnesota Vikings haben ihrem Kader mehr Tiefe verpasst. Die "Wikinger" haben laut ihrer Homepage Quarterback Sean Mannion und Wide Receiver Jordan Taylor unter Vertrag genommen. Mannion kommt von den Los Angeles Rams als Backup für Kirk Cousins. Taylor spielte vergangene Saison bei den Denver Broncos, kam allerdings zu keinem Einsatz. Der Passfänger verstärkt die Receiver-Gruppe um Adam Thielen und Stefon Diggs.

+++ Update: Montag, 8. April, 18:04 Uhr +++

Der Trade von Odell Beckham Jr. zu den Cleveland Browns schockte nicht nur die gesamte NFL-Welt, sondern wohl auch ihn selbst. Der gute Kumpel von OBJ, Von Miller, hat gegenüber dem NFL Network bestätigt, dass das Tauschgeschäft für den Receiver anfangs schier unverständlich war. "Er war verletzt. Er liebte New York, seine Teamkollegen und die Franchise. Egal, wann du mit sowas konfrontiert wirst, es tut dir weh", sagt der Linebacker der Denver Broncos. 

Beckham war nicht glücklich darüber, dass die New York Giants ihn nach fünf Jahren loswerden wollten. "Du wirst immer eine gewisse Enttäuschung nach einer solchen Aktion spüren. Doch im Anschluss freute er sich auf die neue Herausforderung", meinte Miller weiter. 

Mittlerweile hat sich Beckham abgefunden mit der neuen Mannschaft und wird bereits in Cleveland gefeiert. Das weiß auch der Defensivspieler. "Man hat auf Twitter und Instagram gesehen, wie seine neuen Teamkollegen ihn auch lieben. Die ganze Stadt Cleveland ist erfreut. Er ist der neue LeBron dort." Von Miller ist sich außerdem sicher, "Er wird bereit sein." 

+++ Update: Dienstag, 2. April, 20:50 Uhr +++

NFL-Verantwortliche haben die böse Vorahnung: So mancher NFL-Superstar könnte sich ein Beispiel an Antonio Brown nehmen und auf aktuelle Verträge pfeifen, um bessere Konditionen auszuhandeln. 

Brown sieht seinen mehr oder weniger erzwungenen Wechsel von den Pittsburgh Steelers zu den Oakland Raiders dann auch als "Inspiration" für andere, die er "ermutigen" wolle, besser auf den eigenen Marktwert zu achten.

Browns Beispiel: "Meine Trikotverkäufe liegen auf Platz fünf in der NFL, die NFL zahlt aber nur fünf Prozent, eine Million Dollar. Wie viel mehr verdienen die NFL oder auch Nike an mir? Das sind zusätzliche neun oder zehn Dollar. Wir bringen den Leuten das bei, denn die Öffentlichkeit ist da nicht mehr auf dem neuesten Stand", sagte er.

Aber: Er glaubt nicht wirklich, dass es viele Spieler geben wird, die das Spielchen so wie er spielen können, um einen Wechsel zu forcieren. "Ich glaube nicht, dass sich die NFL ändert. Was ich gemacht habe, ist beispiellos. Vielleicht passiert das nie wieder", sagte er und spielt dabei vor allem auf den Fakt an, dass er im Grunde für den gleichen Vertrag mehr Geld bekommt. Brown freut sich über einen 50 Millionen Dollar schweren Deal, 30 davon garantiert. 

Der Wide Receiver geht aber davon aus, dass Spieler in Zukunft grundsätzlich darauf achten, sich besser zu verkaufen. "Dass sie die richtigen Dinge zur richtigen Zeit machen, dass sie am Ende des Tages in der bestmöglichen Position sind."

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