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München - Die New England Patriots müssen sich nach dem Weggang von Tom Brady immer noch sortieren. Der Quarterback hat das Schicksal der Franchise immerhin zwei Dekaden lang gelenkt. Wer soll sein Erbe antreten? In den Weiten des Internets hat sich ein Gerücht entsponnen, das den Fans der Patriots gefallen dürfte: Deshaun Watson wird mit der Franchise aus New England in Verbindung gebracht.

Alles nahm seinen Anfang, als sein Team, die Houston Texans, Star-Receiver DeAndre Hopkins an die Arizona Cardinals verscherbelte. Das Duo Watson/Hopkins, eine fruchtbare Quarterback-Receiver-Partnerschaft in der NFL, war Geschichte. Watson setzte am vergangenen Mittwoch einige kryptische Tweets ab, die dahingehend interpretiert werden können, dass ihm der Trade nicht gefällt.

 

Watson macht Anspielungen

Man solle niemals "den Rat von einer Person annehmen, die dich nicht liebt" und "Kümmer' dich nicht um die Lügen und die Betrüger. Deshalb mische ich mich nicht ein".

Anfang der Woche hatte Watson aus dem Lied "Emotionless" von Drake zitiert. Darin heißt es: "Ich weiß nicht, wie ich es hier sauber raus schaffen soll. Ich kann nicht einmal den Überblick behalten, wer für das andere Team spielt … ikonische Duos reißen (...) auseinander."

Auf den Tweet von Watson antwortete der Journalist Tyler Conway mit einem Bild von Bill Belichick am Telefon, dazu zitierte auch er einen Liedtext von Drake: "Ich sag ja nur, du könntest es besser haben, sag', hast du das in letzter Zeit gehört?"

Texans können Watson für zwei weitere Jahren binden

Der Tweet wurde von Watsons Account geliked. Damit hat der 24 Jahre alte Quarterback die Spekulationen selbst befeuert. Es wäre wohl einer der spektakulärsten Trades in der Amtszeit von Belichick, sollte der Trainer-Guru einen der talentiertesten Quarterbacks der Liga nach New England locken können.

Dagegen spricht, dass die Texans die Möglichkeit haben, Watson für die nächsten zwei Jahre an sich zu binden, wenn sie eine Option in seinem Vertrag ziehen. Das scheint zurzeit wahrscheinlich, denn der First Rounder des Draft 2017 hat sich in seinen ersten drei NFL-Saison einen hervorragenden Namen erarbeitet.

Aber wenn er unzufrieden mit dem Weg ist, den die Franchise gerade einschlägt, könnte Watson womöglich einen Trade erzwingen. Für die Patriots wäre eine Verpflichtung von Watson der Grundstein für eine weitere mögliche Erfolgsgeschichte.

Auf Bradys Angang wurde bislang lediglich mit der Rückkehr von Brian Hoyer reagiert. Der 34-jährige gilt jedoch eher als solide Backup-Option - gerade bei einem solch ambitionierten Team wie den Patriots.

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