Letztjähriger Nummer-eins-Pick: Kyler Murray (l.) - Bildquelle: GETTY AFPSIDANDY LYONSLetztjähriger Nummer-eins-Pick: Kyler Murray (l.) © GETTY AFPSIDANDY LYONS

Köln - Die Coronavirus-Pandemie in den USA zwingt die Football-Profiliga NFL zu einem Novum.

Wie Commissioner Roger Goodell in einem Schreiben an die 32 Teams mitteilte, wird der diesjährige Draft (23. bis 25. April) komplett virtuell ausgetragen.

Teams müssen sich vorbereiten

Demnach müssen die Teams ihre Einrichtungen weiterhin geschlossen halten, Teammitglieder sollen sich an unterschiedlichen Orten aufhalten und Telefon sowie Internet zur Kommunikation nutzen. Nach Rücksprache mit medizinischen Beratern sei diese Entscheidung alternativlos, heißt es.

Die Franchises müssen zudem dafür sorgen, dass ihre Angestellten über ausreichend technische Geräte verfügen. Die Liga wird hierbei als unterstützender Berater tätig werden. Ein Vorteil dürfte hier sein, dass sich ohnehin schon einige Teams auf einen virtuellen Draft vorbereiten. 

Ursprünglich sollte die Talenteziehung der besten College-Spieler mit großem Auflauf in Las Vegas ausgetragen werden. Im künstlichen See vor dem luxuriösen Hotel- und Spielkasinokomplex Bellagio mit seinen weltberühmten Wasserfontänen sollte nach den ursprünglichen Plänen eine schwimmende Bühne aufgebaut werden, die Spieler sollten mit einem Boot dorthin gebracht werden.

Die Coronakrise, die in den USA die meisten Infizierten weltweit nach sich zog, durchkreuzte die mondänen Pläne jedoch. Die NFL ruft in ihrem Memo auf, sich solidarisch bei dieser noch nie dagewesenen Krise zu verhalten. 

Hier das offizielle Memo der NFL:

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