Auf dem Weg zurück in die NFL? Colin Kaepernick könnte schon bald einen Anru... - Bildquelle: Getty ImagesAuf dem Weg zurück in die NFL? Colin Kaepernick könnte schon bald einen Anruf von einem Klub bekommen © Getty Images

New York/München - Colin Kaepernick beschäftigt die NFL und die Teams wie lange nicht mehr. Das hängt natürlich mit den Protesten gegen die soziale Ungerechtigkeit in den USA inklusive des Erstarkens der "Black Lives Matter"-Bewegung zusammen. Aber natürlich auch mit seinen Fähigkeiten als Quarterback, der so manche Franchise aufwerten würde.

Wegen seines Hymnen-Protests schien es in der Liga jahrelang verpönt, sich überhaupt mit dem 32-Jährigen zu beschäftigen. Das hat sich nun geändert. Mike Garafolo bestätigt entsprechende Informationen seines Kollegen Michael Silver.

"Gespräche mit Freunden und Kollegen"

"Es gibt Gespräche mit Freunden und Kollegen, während die Teams sich Informationen einholen", verriet der NFL-Reporter in einer Schalte: "Die Teams ziehen ihre Kreise und nähern sich langsam an, ich denke deutlich intensiver als in den vergangenen Jahren."

Weiter erklärt er, warum noch niemand mit "Kap" selbst oder dessen wichtigstem Angestellten gesprochen habe: "Um es aus der Perspektive der Teams zu erklären: Sie machen noch immer ihre Hausaufgaben, ihre Recherche. Erst wenn sie zu dem Punkt gelangen, an dem sie zuversichtlich sind, einen Vertrag aushandeln zu können, werden sie den direkten Kontakt zu seinem Agenten suchen."

"Mehr positive Anzeichen für Kaepernick-Rückkehr"

Das kann offenbar schon in naher Zukunft soweit sein, zumal die Vorbereitung in den kommenden Wochen intensiver wird und sich die Profis trotz Corona-Krise dann zum gemeinsamen Training treffen dürfen. So sieht Garafolo "schon mehr positive Anzeichen für Kaepernicks baldige Rückkehr in die NFL".

Der Second-Rounder des Draft 2011 hat seit gut drei Jahren kein Spiel mehr bestritten. Zwischendurch klagte er gegen die Liga und die Klubs, weil diese Absprachen zu seinen Ungunsten getroffen und ihn deshalb nicht mehr unter Vertrag genommen hätten. Damals wurden ihm bei einem Vergleich knapp zehn Millionen US-Dollar gezahlt - quasi als entgangene Einnahmen.

Klar ist: Welcher Klub auch immer zugreift, diesem wird eine Menge Aufmerksamkeit sicher sein. Egal, ob Kaepernick am Ende Starter sein wird oder sich mit der Rolle des Backup begnügen müsste.

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