Liga und NFLPA nähern sich bei den Verhandlungen über ein neues CBA an. - Bildquelle: 2011 Getty ImagesLiga und NFLPA nähern sich bei den Verhandlungen über ein neues CBA an. © 2011 Getty Images

München/New York - Die NFL und die Spielergewerkschaft NFLPA haben einen großen Schritt aufeinander zugemacht, damit es zu einem neuen Grundlagenvertrag kommt.

Und dieser Grundlagenvertrag beinhaltet eine Saison mit 17 Spielen für jedes Team. Demnach wird die Regular Season 2021 bereits 18 Spieltage umfassen, ehe es in die Playoffs geht.

"Die Gespräche und die Chance, den Deal in den nächsten Wochen abzuschließen, sind gut", zitiert die "Washington Post" eine Quelle mit Kenntnis über den Stand der Verhandlungen.

Besitzer mit Zugeständnissen

Grund dafür: Die Besitzer sollen Zugeständnisse gemacht haben, die die Spieler und Gewerkschaftsvertreter ihrer Sorgen wegen einer verlängerten Regular Season entledigen.

 

Die Besitzer hatten zunächst die Saison auf 18 Partien pro Team erweitern wollen, Spieler und Gewerkschaft hatten immer wieder mit Bedenken wegen des aktuellen Gesundheitszustands und möglicher Folgeschäden gekontert.

Mehr Spiele auf neutralem Boden

In den nun dann offenbar feststehenden 17 Spieltagen soll jedes Team mindestens ein Spiel auf neutralem Boden austragen, heißt die International Series in London und Mexiko City könnte auf mehr Spiele und mehr Länder erweitert werden.

Zudem sollen auch Spiele in Traditionsstadien einiger College-Standorte im Gespräch sein.

Nun könne es bereits während der im Januar 2020 anstehenden Playoffs zu einer Einigung kommen.

Playoffs mit Monday Night Game

Auch die Erweiterung des Playoff-Feldes ist weiterhin ein Thema. Demnach sollen 14 Teams den Super-Bowl-Champion in der K.o.-Runde ausspielen. Während dieses Thema nicht einmal das Einverständnis der NFLPA benötigt, soll es trotzdem im CBA festgesetzt werden.

Den Verhandlungen zufolge hätte nur das jeweils beste Team in der ersten Playoff-Runde ein Freilos, durch die Erweiterung auf sechs Spiele mit einem Monday Night Game würde die Liga auch die finanziellen Einbußen bei den TV-Geldern aus der dann reduzierten Preseason auffangen.

Drei Streitpunkte gibt es noch

Streitpunkte sind noch die Vorgehensweise der Liga bei Marihuana, Verstößen gegen die Verhaltensregeln und die Rookie-Verträge.

Während Teambesitzer und Gewerkschaft sich bei dem Missbrauch bzw. Gebrauch von Marihuana auf eine "längere Leine" verständigen wollen, auch schon Studien wegen Schmerztherapie in Auftrag gegeben haben und nicht weit voneinander entfernt sind, ist die Strafverfolgung in Sachen Verhaltensregeln noch verzwickter.

Hier besteht Commissioner Roger Goodell weiter darauf, über das Strafmaß entscheiden zu können, die Spielervereinigung auf ein unabhängiges Gericht.

Die Entlohnung der Liga-Neulinge müsste bei einer verlängerten Regular Season angepasst werden, auch die Länge der Verträge von vier Jahren, bei Erstrunden-Picks mit einer Option auf ein fünftes Jahr, stehen zur Diskussion.

Die Teambesitzer sollen bei einem Zusammentreffen in Dallas im Dezember auf den neuesten Stand der Verhandlungen zwischen Liga- bzw. Besitzervertretern und Gewerkschaft gebracht werden.

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