Jordan Love und Trevor Lawrence - Bildquelle: getty/ranJordan Love und Trevor Lawrence © getty/ran

München - Der Wechsel vom College in die NFL kann für Quarterbacks sehr hart sein. Die Coverages sind komplexer, das eigene Playbook ist deutlich anspruchsvoller und die Verteidiger sind noch athletischer - Entscheidungen müssen in Sekundenbruchteilen getroffen werden.

Dass Packers-Quarterback Jordan Love in seiner Rookie-Saison kein einziges Mal auf dem Feld stand, ist also nicht ungewöhnlich - vor allem, da Aaron Rodgers eine MVP-Saison für die Ewigkeit hinlegte. Doch der amtierende MVP fehlt im Minicamp, weshalb Love bei den Trainingseinheiten als Quarterback Nummer 1 fungiert. Und laut den anwesenden Medienvertretern hat der 22-Jährige bisher keinen guten Eindruck hinterlassen.

Bericht: Love überwirft Receiver

Bei seinem ersten 2-Minute Drill schaffte es Love gerade so über die Mittellinie. Die Übung endete, als der Quarterback beim letzten Versuch seinen "gänzlich freien Receiver Mike Taylor deutlich überwarf", schrieb etwa Rob Demovsky von "ESPN".

Auch "The Athletic"-Reporter Matt Schneidman war von der Vorstellung des jungen Spielmachers wenig angetan: "Love hatte Probleme mit seiner Wurfgenauigkeit. Er hat die Kraft im Arm, aber hat einige machbare Würfe daneben gesetzt." Zum Abschluss der Einheit hätte Third Stringer Blake Bortles einen Touchdown geworfen.

Packers: Ohne Rodgers - Love bald neuer Starter?

Loves größtes Problem sei gewesen, dass er "seine Receiver bei kurzen und mittleren Passrouten überwirft", berichtet die Radiostation "The Fan 107.5".

Love wird sich schnell verbessern müssen, insbesondere, wen Superstar Aaron Rodgers weiter an seinem Holdout festhält und sich dessen Zwist mit dem Management der Packers nicht lösen lässt.

Auch Lawrence wohl mit Problemen

Auch Nummer-1-Pick Trevor Lawrence, der mit großen Vorschusslorbeeren in die NFL kommt, hatte wohl zuletzt im Training Probleme. So hätte der Jaguars-Rookie nach einer kurzen Behandlungspause innerhalb von wenigen Pässen zweimal einen Pick-Six geworfen - also eine Interception, die für einen Touchdown zurückgetragen wird. 

Zum Start des Rookie-Minicamps vor zwei Wochen war auch Jaguars-Coach Urban Meyer bemüht, den Hype um den ehemaligen Clemson-Star etwas zu bremsen. "Sein erster Tag war richtig gut, heute war es nur okay." 

Zum Glück bleibt den jungen Spielmachern aber noch viel Zeit, um an ihren Fähigkeiten zu feilen. Die Preseason startet für beide erst am 13. August, Kickoff der regulären Saison ist dann am 10. September.

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