Was passiert mit Packers-Quarterback Aaron Rodgers? Diese Frage beschäftigt ... - Bildquelle: imago images/Icon SMIWas passiert mit Packers-Quarterback Aaron Rodgers? Diese Frage beschäftigt die Branche © imago images/Icon SMI

München/Green Bay – Zu 100 Prozent ist das Verhältnis noch nicht geklärt zwischen Aaron Rodgers und den Green Bay Packers – und es wird wohl noch so lange Spekulationen darum geben, bis sich einer der Entscheidungsträger der Packers öffentlich äußert.

Rodgers' Vertrag läuft zwar noch bis 2023, doch seit die Packers vor einem Jahr Jordan Love in der ersten Draft-Runde wählten und Rodgers, 37, nach der Saison öffentlich seine Zukunft hinterfragte, diskutiert die Branche, was als nächstes passiert.

Kein Cap Space wegen Rodgers?

"ESPN" holte zu der Causa die Meinung eines Agenten, eines Scouts und eines Funktionärs ein, alle blieben anonym. Der Agent suggerierte, die Packers würden keine Free Agents verpflichten, bis Rodgers' Situation geklärt wäre.

"Sie haben mich wegen einer meiner Spieler angerufen und gesagt: 'Hey, das ist der Stand, und bis wir etwas Großes erledigen – zwinker, zwinker –, haben wir keinen Space'", gab der Agent zu Protokoll.

Packers könnten sparen

Blockiert die verzwickte Rodgers-Situation also Cap Space, der für Verpflichtungen nötig wäre? Schon früher war über eine Umstrukturierung von Rodgers' Vertrag berichtet worden. 2021 schluckt dieser immerhin 37,5 Millionen Dollar an Cap Space.

Die Packers könnten leicht erheblichen Spielraum schaffen, indem sie einen großen Teil von Rodgers' 14,7 Millionen Dollar Grundgehalt in einen Signing Bonus umwandeln, berichtet "ProFootballTalk", dem nach eigenen Angaben die entsprechende Vertragsstelle vorliegt. Demnach sei eine solche Umwandlung auch ohne den Segen des Spielers möglich.

Allerdings ist die Franchise auch nicht dafür bekannt, übermäßig bei Free Agents zuzuschlagen, auch wenn sich das unter dem neuen General Manager Brian Gutekunst zuletzt änderte. 

Rodgers oder Love?

Allerdings würden die Packers bei einem solchen Schritt Geld nach 2022 schieben, was einen Rodgers-Trade vor dem 1. Juni nächstes Jahr schwieriger machen würde. Deshalb wäre eine komplette Umstrukturierung nicht schlecht für Rodgers. Sie würde Spieler und Franchise praktisch für zwei Jahre aneinander binden. Das wäre auch für die Packers nicht schlecht, denn sie wissen, was sie an ihrem Quarterback haben. In der vergangenen Saison wurde er MVP, der mögliche Nachfolger Love schaffte es nicht in den Kader.   

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