Könnte Payton Mannings Rekord tatsächlich gefährlich werden: Tom Brady. - Bildquelle: gettyKönnte Payton Mannings Rekord tatsächlich gefährlich werden: Tom Brady. © getty

München - Die Offensive der Tampa Bay Buccaneers läuft schon nach zwei Spieltagen auf Hochtouren. Gegen die Atlanta Falcons stand das nächste Schützenfest auf dem Programm. 

Brady erneut nicht zu stoppen - Rekord in Reichweite

48 Punkte schenkten die "Bucs" den hoffnungslos überforderten Falcons am Ende ein. Besonders die Offensive um Superstar Tom Brady scheint derzeit nicht zu stoppen zu sein. Während Brady und Co. in der vergangenen Spielzeit vor allem zu Saisonbeginn noch Probleme hatten, läuft bislang alles wie geschmiert. 

Am zweiten Spieltag legte der 44-Jährige einmal mehr überragende Zahlen hin. Am Ende kam er auf 276 Passing Yards und fünf (!) geworfene Touchdowns. Damit hat er bereits nach zwei Spieltagen neun geworfene Touchdowns auf dem Konto.

Patrick Mahomes erzielte in den ersten beiden Spielen der Saison 2018 schon einmal mehr Touchdowns (10) in diesem Zeitraum. Am Ende der Spielzeit kratzte Mahomes dann mit 50 TDs an der Bestmarke von Peyton Manning -  55 Touchdowns in der Regular Season gilt es zu schlagen, um den legendären Rekord zu brechen.

Macht Brady so weiter, scheint der Rekord tatsächlich in realistischer Reichweite zu sein. Zugegeben: Brady hatte mit den Cowboys in Woche 1, sowie den Falcons noch keine elitäre Defense gegen sich. Doch der Hunger des siebenmaligen Super-Bowl-Champions scheint so groß wie noch nie zu sein.

 

Ansage an die Liga: "Können noch besser spielen"

Nach dem überzeugenden Sieg gegen die Falcons zeigt sich Brady zwar zufrieden, deutete aber gleichzeitig an: "Ich glaube wirklich, dass wir noch besser spielen können", sagte er gegenüber "ESPN": "Wir haben die Möglichkeit, so wie die Spiele derzeit laufen, noch mehr zu zeigen", so der Superstar. 

"Ich würde mir wünschen, dass ich heute teilweise besser geworfen hätte", fuhr er fort. Wie es wohl aussehen würde, wenn der GOAT zu Hundert Prozent mit sich zufrieden wäre? Ein Naturschauspiel, das womöglich bereits in den kommenden Wochen zu beobachten ist. Zieht Brady seinen tollwutartigen Zug durch die NFL bis zum Ende durch, könnte der Manning-Rekord am Ende tatsächlich wackeln.

Helfen könnte dem langjährigen Spielmacher der New England Patriots dabei, dass er durch die zusätzliche Woche ein Spiel mehr als sein langjähriger Konkurrent zur Verfügung hat. Sollte die Bestmarke wirklich in Reichweite sein, ist davon auszugehen, dass Brady dieser trotz möglicherweise bereits sicheren Playoffs am Saisonende weiter hinterherjagt. 

Mit den Los Angeles Rams und seinem Ex-Team stehen den "Bucs" in den kommenden Wochen zwei schwere Aufgaben bevor. Ist er auch hier mit mehreren Touchdowns zur Stelle, scheint Bradys Durchmarsch zum neuen Rekordhalter bereits geebnet zu sein. 

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