Eine besondere Rivalität: Carsten Spengemann lässt sich in seiner ran-Kolumn... - Bildquelle: Getty ImagesEine besondere Rivalität: Carsten Spengemann lässt sich in seiner ran-Kolumne über das Duell der Seattle Seahawks gegen die Los Angeles Rams aus © Getty Images

München - Am kommenden Sonntag ist es soweit. Das Rückspiel zwischen den Los Angeles Rams und den Seattle Seahawks steht auf dem Spielplan und wir bei Prosieben Maxx zeigen euch dieses Highlight der Saison ab 22:25 Uhr.

Nach dem Hinspiel in Woche 5, das ein Duell auf Augenhöhe war und sich bis zu den letzten Minuten als ein echter Krimi herausstellte, ist klar, dass sich jeder Football Fan auf ein Duell der NFL-Schwergewichte freuen darf. Die Buchmacher in Las Vegas führen Russell Wilson und Co. zwar als 10-Point-Underdog für das Spiel in Los Angeles, aber wenn Pete Carroll mit seinem Team da weiter macht, wo sie im Hinspiel aufgehört haben, ist für das Team aus Seattle das Division Duell mehr als machbar.

Nach zwei Siegen in Woche 6 und 7 gingen die Seahawks letzte Woche gegen die Chargers zwar als Verlierer vom Platz, aber man konnte dennoch erkennen, dass die ursprünglichen Schwachstellen - inklusive der Achillessehne mit Namen "O-Line" - fast behoben wurden.

O-Line muss den Pass Rush stoppen

Und eben diese Steigerung in der Leistung von Guard bis Tackle wird auch am kommenden Sonntag auf Seiten der Seahawks der Schlüssel zum Erfolg sein, um Aaron Donald, Ndamukong Suh und Co. unter Kontrolle zu halten und somit Russell Wilson die Arbeit leichter machen zu können.

An der vordersten Front müssen die Männer aus Seattle ab dem ersten Spielzug versuchen, die Kämpfe Mann gegen Mann klar für sich zu entscheiden, um die Defense der Rams so aus dem Tritt zu bringen.

Dies ist der Grundstein, auf dem dann die Maschinerie rund um Wilson aufbauen und zum Laufen kommen kann. Dass dieses eine machbare und realistische Aufgabe ist, haben die Saints letzte Woche im Spiel gegen die Rams mehr als deutlich offenbart.

Die Saints als Vorbild für die Seahawks

Ungeschlagen trat das Team der Rams die Reise nach New Orleans an und was wir alle sehen durften, war regelrecht ein Kampf der Titanen. Schlag auf Schlag ging es ab der ersten Minute und kein Team zeigte im Ansatz auch nur, dass es weniger den Sieg wollen würde als das andere. Die Defense der Saints hielt Running Back Todd Gurley unter 70 Yards und dieser Fakt in Kombination mit dem großen Rückstand in den die Rams schon vor der Halbzeit gerieten, zwang die Rams dazu den Fuß in die Ölwanne zu stellen. Diese passlastige Offense der Rams war zwar gut für alle Fantasy-Football-Spieler, die Brandin Cooks oder Jared Goff aufgestellt hatten, half aber auch der Defense der Saints.

Was Offense Coordinator Pete Carmichael auf Seiten der Saints in der Hitze des Gefechts extrem konsequent gemacht hat, ist die Aggressivität der gegnerischen Defense regelrecht ins Leere laufen zu lassen. Vom Einsatz des Back-Up-Quarterbacks Taysom Hill, mit Drew Brees als aufgestelltem Receiver bis hin zu immer wieder angedeuteten Trickspielzügen, all dies hat die sonst so dominante Defense der Rams regelrecht mürbe gemacht.

Das führte zu sage und schreibe 487 Yards, die die Rams-Verteidigung zulassen musste. Mehr als bei jedem anderen Team zuvor. Speziell bei Michael Thomas‘ 72-Yard-Touchdown offenbarte sich, dass die Secondary durch die Verletzung von Star Cornerback Aquip Talib doch schlagbarer ist, als gedacht.

Pete Carroll und seine Assistenten werden viel Zeit drauf verwendet haben, sich jeden einzelnen Spielzug dieser Partie wieder und wieder anzusehen, um ein ähnliches Rezept für ihren eigenen Gameplan zu finden.

 

Mit vier Siegen und vier Niederlagen stehen die Seahawks also nun auf Platz zwei in der Division und ein Sieg gegen den Tabellenführer aus Los Angeles ist mehr als Pflicht, um weiter das Ziel Playoffs nicht aus den Augen zu verlieren. Die "Russellbande" rund um Tyler Lockett, David Moore und Co. wird also motiviert bis in die Haarspitzen sein und versuchen, es den Saints gleich zu tun: nämlich den Rams eine Niederlage auf den Pelz zu brennen.

Brennen die Saints das nächste Feuerwerk ab?

Und wenn ihr von den Saints letzte Woche nicht genug bekommen habt, dann seid ihr im Stream ab 19 Uhr auf ran.de richtig. Dort präsentiert Euch Kollege Roman Motzkus die Partie New Orleans Saints gegen Cincinnati Bengals. Wenn ihr das Offensiv-Feuerwerk der letzten Wochen von Drew Brees gesehen habt, wisst ihr, was euch da erwartet.

Nach dem letzten Spiel gegen die Buccaneers sind die Bengals auch noch auf dem Weg in Richtung Playoffs unterwegs. Mit fünf Siegen und drei Niederlagen stehen sie direkt hinter den Steelers in ihrer Division und Andy Dalton wird da weiter machen wollen, wo er letzte Woche aufgehört hat. 280 Yards und zwei Touchdowns reichten gegen Tampa Bay zum Sieg. Wenn das Ziel Post-Season nicht in unerreichbare Ferne rutschen soll, muss aber gegen die Saints ein Sieg her. Für die Bengals gegen die 7-1-Saints also ein "Must Win Game".

Auch hier sind also ab 19 Uhr alle Weichen für ein spannendes Football-Spiel gestellt.

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