Heimat des Pro Bowl: Seit 2017 steigt das Allstar-Game der NFL im Camping Wo... - Bildquelle: imagoHeimat des Pro Bowl: Seit 2017 steigt das Allstar-Game der NFL im Camping World Stadium in Orlando © imago

New York/München - Der Pro Bowl am Sonntag (ab 20:15 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de) bringt die besten Profis der Saison zusammen. Zudem verkürzt das Event in Orlando die Wartezeit bis zum Super Bowl LIV, in dem die Kansas City Chiefs und die San Francisco 49ers aufeinandertreffen (2. Februar, ab 22:15 Uhr live auf ProSieben und ran.de).

Für die NFL-Verantwortlichen selbst hat das Allstar Game aber noch eine andere wichtige Bedeutung. Die Partie wird als Testfeld für mögliche künftige Regeln genutzt. Auch für die 2020er Ausgabe hat die Liga etwas ausgetüftelt und nun bekanntgegeben.

 

Zwei Alternativen zum Kickoff nach Score

So haben Teams nach erfolgreichem Field Goal oder Extrapunkt die Möglichkeit, auf den anschließenden Kickoff zu verzichten. Stattdessen gibt es zwei Alternativen. Der Ball kann direkt an das gegnerische Team übergeben werden, das seinen Drive an der eigenen 25-Yards-Linie mit einem First-and-10-Versuch startet.

Die punktende Mannschaft kann aber auch genauso gut entscheiden, selbst in Ballbesitz zu bleiben. Dann würde die Partie 25 Yards vor der eigenen Endzone mit einem Fourth-and-15-Spielzug fortgesetzt werden. Wird ein neues First Down erreicht, geht es wie bei jedem anderen Drive weiter. Beim Misserfolg bekommt das gegnerische Team das Ei an eben jener Position, kann also schnell punkten.

Ballbesitz muss nach Score nicht wechseln

Die letzte Variante ist also mit reichlich Risiko verbunden, bringt aber ein neues Element ins Spiel - gerade für Teams, die einen Comebackversuch unternehmen. Auf jeden Fall wird so die Zahl der Kickoffs - und gerade der Onside Kicks - verringert.

Gerade diesem Spielzug, während dem die Profis mit Höchstgeschwindigkeit auf den Returner zustürmen, wohnt ein immenses Verletzungsrisiko inne. Weshalb die Liga eben nach Möglichkeiten sucht, diese Art der Spielfortsetzung zu umgehen.

Neue Regeln für Receiver vor Snap 

Etwas weniger spektakulär fällt die zweite große Neuerung aus, die Strafen für das angreifende Team umfasst. So wird es nicht als Fehlstart gewertet, sollte ein Receiver mit einem seiner Füße zucken oder diesen kurz hochziehen, solange der andere Fuß auf dem Boden bleibt und der Spieler eine Sekunde vor dem Snap wieder ruhig steht. Dieser Profi gilt dann nicht als "in motion".

Dagegen wird es mit einem Fehlstart und damit fünf Yards Raumverlust bestraft, wenn sich alle elf Spieler der Offense für mindestens eine Sekunde aufgestellt haben und ein Receiver beide Füße anzieht.

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