Die Chargers zogen erst 2017 nach Los Angeles. - Bildquelle: imagoDie Chargers zogen erst 2017 nach Los Angeles. © imago

München/Los Angeles - Der 2017 durchgeführte Umzug der Chargers von San Diego nach Los Angeles hat bislang nicht den Zweck erfüllt, den sich die Verantwortlichen der Chargers gewünscht hatten. Daher denken die Chargers und die NFL über einen Umzug nach London nach. Das berichtet "The Athletic".

Demnach befürchtet die Liga, dass das geringe Interesse an den Chargers in Los Angeles langfristig der NFL schaden könnte. "Es ist definitiv eine realistische Möglichkeit", sagte Chris Halpin, Chief Strategy der NFL, über einen Umzug der Chargers.

Kampf um Anerkennung

Die Chargers kämpfen seit ihrem Umzug nach Los Angeles um Anerkennung in der Stadt. Der Großteil der Fans identifiziert sich nur mit dem Stadtrivalen, den Los Angeles Rams. So haben die Chargers bei nahezu jedem Heimspiel im Dignity Health Park Stadium eigentlich ein Auswärtsspiel, da der Gegner meist mit zahlreichen Fans erscheint.

Doch bevor es zu einem Umzug nach London kommen kann, müssten erst einige entscheidende Angelegenheiten geklärt werden. Können die Chargers im Stadion der Tottenham Hotspur spielen? Wie kann der Spielplan entworfen werden, sodass die Heimspiele der Chargers und der Spurs nicht kollidieren? Dahingegen sollen zunächst die laufenden Verhandlungen des neuen CBA abgewartet werden.

Gerüchte um ein NFL-Team in der britischen Hauptstadt halten sich seit Jahren. Bislang waren die Jacksonville Jaguars der heißeste Anwärter auf einen Umzug, da das Team aus Florida seit 2013 jedes Jahr ein Spiel in London ausgetragen hat.

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