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München – Der verheerende Schiedsrichter-Fehler im NFC-Finale zwischen den New Orleans Saints und den Los Angeles Rams könnte bei der NFL zu einem Umdenken führen. Laut der Washington Post wird in der NFL darüber nachgedacht, Pass-Interference-Entscheidungen zukünftig überprüfbar zu machen. "Es wird ausführlich besprochen werden, gemeinsam mit weiteren Fouls, die nach Ansicht der Coaches überprüft werden sollten", sagte ein Insider gegenüber der Tageszeitung.

Ganz neu ist diese Idee nicht: Bereits vor einigen Jahren wurde im Wettbewerbsausschuss der NFL solch eine Regeländerung diskutiert. Auch Sean Payton, der diesmal betroffene Head Coach der New Orleans Saints, und Bill Belichick, Head Coach der New England Patriots, waren in diesen Gesprächen involviert. Jede Änderung der aktuellen Regel erfordert die Zustimmung von mindestens 24 der 32 Teambesitzer. Damals allerdings fand die Idee kaum Unterstützung.

Möglicherweise hat sich das durch den Aufschrei geändert, der die übersehene Pass Interference von Rams-Cornerback Nickell Robey-Coleman gegen Saints-Receiver Tommylee Lewis ausgelöst hat. Payton hatte am Sonntagabend gesagt, er hoffe, dass das Unglück seiner Mannschaft zu einer Regeländerung führen wird: "Wir haben jede Menge Technologie, um die Dinge zu beschleunigen. Ich hoffe, kein anderes Team muss ein Spiel so verlieren wie wir es verloren haben."

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