Kein Fan der neuen "Taunting-Regel": Pete Carroll - Bildquelle: Getty ImagesKein Fan der neuen "Taunting-Regel": Pete Carroll © Getty Images

München - Seit der laufenden Saison rückt die "Taunting-Rule" in den Fokus. Die Unparteiischen sind dazu angehalten, jegliche provokante Jubelbewegung nach dem Spielzug in Richtung Gegenspieler zu bestrafen. Die Regel soll für mehr Fairness sorgen und den Sportsgeist fördern. 

Allerdings stößt die neue Auslegung bei Fans, Spielern und Coaches auf Gegenwind. Elf Flaggen wurden wegen "Taunting" bereits geworfen, genau so viele wie in der gesamten vergangenen Saison. Die Flagge hat einen 15-Yard-Raumgewinn und ein neues First Down für das gegnerische Team zur Folge. 

"Guter Grundgedanke, schwierige Umsetzung"

Die Seattle Seahawks sammelten bereits zwei "Taunting-Strafen". Am ersten Spieltag wurde D.K. Metcalf bestraft, am zweiten Spieltag traf es Cornerback D.J. Reed, der einen langen Pass vereitelte und im Anschluss seinen Bizeps in Richtung Passempfänger A.J. Brown anspannte. 

Head Coach Pete Carroll sagte auf einer Pressekonferenz nach der Niederlage gegen die Tennessee Titans: "Es ist ein emotionales Spiel, für die Spieler ist es dann nicht immer leicht, sich auf die Regel zu fokussieren. Der Grundgedanke ist richtig, die Umsetzung ist allerdings schwierig."

Seahawks-Safety Jamal Adams pflichtete seinem Head Coach bei: "Man nimmt uns damit das Feuer und die Emotionen. Aber gut, das ist die Regel. Wir müssen dann smarter spielen."

 

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