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München - Wenn Head Coach Sean McVay mit den Los Angeles Rams eine Niederlage kassiert, dann nimmt er in aller Regel die Schuld auf sich.

Am vergangenen Wochenende war dies anders. Nach der 20:23-Pleite gegen die von Verletzungen geplagten San Francisco 49ers im Rahmen des 12. NFL-Spieltags richtete McVay klare Worte an Spielmacher Jared Goff. "Unser Quarterback muss sich besser um den Football kümmern", machte der 34-Jährige deutlich.

Zwei Interceptions und ein Fumble hatte Goff gegen die 49ers verursacht – nicht das erste Spiel mit mehr als nur einem Turnover in dieser Saison. Auch gegen die Miami Dolphins in Woche acht konnte der Spielmacher alles andere als glänzen.

Damals setzte es neben zwei Interceptions auch noch zwei Fumbles und am Ende eine Niederlage.

McVay kritisiert Goff

Trotzdem: Auf die Bank setzen wollte McVay den Quarterback, der in den kommenden vier Jahren 110 Millionen US-Dollar bekommt, nicht. "Ich habe nie darüber nachgedacht, ihn auf die Bank zu setzen – weder gegen die 49ers noch gegen Miami", erklärte der Trainer nach der Partie.

Dass er seinen Spielmacher dennoch direkt kritisierte, wusste McVay aber zu erklären. "Ich hätte nichts gesagt, wenn ich nicht wüsste, dass er breite Schultern hat, um die Kritik zu tragen. Es war vielleicht mal ein anderer Ansatz, aber die Kritik war ehrlich gemeint und ich weiß, dass er das korrigieren kann."

Und McVay weiter: "Wenn überhaupt, dann denke ich, dass es ein Ausdruck des Vertrauens ist, das ich habe, weil ich in diesen Situationen, sei es öffentlich oder privat, Dinge von ihm fordern kann."

Goff verliert häufig den Ball

Mit 67,5 Prozent angekommenen Pässen und 16 Touchdowns rangiert Goff in der laufenden Saison im Mittelfeld der Spielmacher. 14 Turnover bescheren ihm jedoch den wenig rühmlichen zweiten Platz in dieser Statistik, den er sich mit Vikings-Spielmacher Kirk Cousins teilt - nur Carson Wentz von den Eagles verlor den Ball häufiger.

In der NFC West liegen die Rams mit einer Bilanz von 7-4 auf Rang zwei und stehen beim Duell mit den drittplatzierten Cardinals vor einer großen Herausforderung.

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