Zum nächsten Sieg gestürmt: Lamar Jackson (r.) führt die Baltimore Ravens au... - Bildquelle: Getty ImagesZum nächsten Sieg gestürmt: Lamar Jackson (r.) führt die Baltimore Ravens auch gegen die Houston Texans erfolgreich an © Getty Images

Houston Texans (6-4) at Baltimore Ravens (8-2) 7:41

Auch im Duell der AFC-Division-Leader haben die Baltimore Ravens ihren Siegeszug fortgesetzt. Beim sechsten Erfolg nacheinander dominierte Lamar Jackson (222 Passing Yards, 86 Rushing Yards) überraschend durch die Luft. Der laufstarke Quarterback warf gegen die Houston Texans vier Touchdown-Pässe. Die Bälle landeten in den Armen von Seth Roberts (einziger Catch für 15 Yards), Mark Andrews (75 Receiving Yards) und zweimal Mark Ingram (37 Receiving Yards, 48 Rushing Yards). Per Lauf fand Gus Edwards (112 Rushing Yards) den Weg in die Endzone.

Zupackend agierte auch die Defense, die sieben Sacks sammelte. Und so hatte Deshaun Watson (169 Passing Yards, eine Interception) einen enorm schweren Stand, der Signal Caller blieb ohne Score. Erst sieben Minuten vor Schluss kamen die Texaner dank Carlos Hyde (65 Rushing Yards) zu ihren Punkten.

Die Ravens konnten sich sogar einen der seltenen Fehl-Kicks von Justin Tucker leisten, der die Führung aus 43 Yards verpasste, anschließend bei zwei weiteren Field Goals sowie fünf PATs aber fehlerfrei blieb.

 

New York Jets (3-7) at Washington Redskins (1-9) 34:17

Im Duell der Außenseiter haben die New York Jets die Oberhand behalten. Fünfmal fand die "Gang Green" den Weg in die Endzone der Washington Redskins. Sam Darnold (293 Passing Yards) legte erstmals in seiner NFL-Karriere vier Touchdowns auf - so fiel die Interception nicht ins Gewicht.

Seine Passstationen waren Daniel Brown (20 Receiving Yards), Robby Anderson (einzige Reception für sechs Yards), Ryan Griffin (109 Receiving Yards) und Jamison Crowder (76 Receiving Yards). Außerdem stürmte Le'Veon Bell (59 Rushing Yards) in die Endzone. In der Defense ragte Jamal Adams mit drei Sacks heraus.

Die Gastgeber kamen dank Derrius Guice (einzige Reception für 45 Receiving Yards) und Jeremy Sprinkle (16 Receiving Yards) auf das Scoreboard. Dwayne Haskins kam auf 214 Yards durch die Luft inklusive der beiden Touchdowns, aber auch einer Interception.

 

New Orleans Saints (8-2) at Tampa Bay Buccaneers (3-7) 34:17

Zurück in die Erfolgsspur haben die New Orleans Saints gefunden. Beim Erfolg über die Tampa Bay Buccaneers verteilte das Team aus Louisiana seine vier Touchdowns gleichmäßig auf die Spielabschnitte.

Zunächst legte Drew Brees (228 Passing Yards) für Michael Thomas (114 Receiving Yards), Jared Cook (33 Receiving Yards) und Ted Ginn (14 Receiving Yards) auf, im Schlussviertel trug Marcus Williams ein Pick Six über 55 Yards in die Endzone. Ohne Score, aber ein wichtiger Faktor war Alvin Kamara mit 75 Rushing Yards und 47 Receiving Yards.

Auf Seiten der "Bucs" wackelte Jameis Winston (313 Passing Yards, zwei Touchdowns, vier Intecreptions) einmal mehr bedenklich. Für die Punkte sorgten Peyton Barber (elf Receiving Yards) und Chris Godwin (47 Receiving Yards).

 

Denver Broncos (3-7) at Minnesota Vikings (8-3) 23:27

Mit einem Wahnsinns-Comeback haben die Minnesota Vikings ihren Heimnimbus als neben den New England Patriots einziges auf eigenem Platz noch ungeschlagenes Team verteidigt. Noch zur Pause führten die Denver Broncos mit 20:0 in Minneapolis, doch allein im Schlussviertel erzielten die "Vikes" 20 Punkte und beendeten ihre letzten vier Drives mit Touchdowns.

Kirk Cousins verließ das Feld mit 319 Passing Yards inklusive drei Touchdowns. Die Aufholjagd begann mit einem Score von Irv Smith (20 Receiving Yards), dann folgte Dalvin Cooks (26 Rushing Yards) Lauf ins Glück. In den letzten beiden Drives legten Stefon Diggs (121 Receiving Yards) und Kyle Rudolph (67 Receiving Yards) nach.

Bei den Broncos kam Brandon Allen in seinem zweiten Einsatz als Starter auf 240 Passing Yards inklusive einem Touchdown bei einer Interception. Mit seiner einzigen Reception für drei Yards erzielte Troy Fumagalli den ersten Touchdown der Gäste, Andy Janovich lief bei seinem einzigen Run das fehlende Yard in die Endzone.

Im letzten Drive stoppten die Vikings ihre Gäste bei drei Snaps nacheinander vier Yards vor der Goal Line.

 

Buffalo Bills (7-3) at Miami Dolphins (2-8) 37:20

Im Division-Duell haben die Buffalo Bills das kleine Aufbäumen der Miami Dolphins mit zuletzt zwei Siegen zumindest vorerst beendet. Dabei sorgten die Gastgeber für die Szene des Spiels durch Jakeem Grant, der kurz vor der Pause einen Kickoff-Return-Touchdown für 101 Yards erzielte.

Der Receiver (32 Receiving Yards) trug das Ei später mit seinem einzigen Run noch für sieben Yards in die Endzone. Außerdem stürmte Kalen Ballage, der bei neun Läufen jeweils ein Yard zurücklegte, zum Touchdown. DeVante Parker fing sieben Pässe für 135 Yards. Ryan Fitzpatrick (323 Passing Yards) besorgte diesmal keinen Score.

Ganz anders dessen Gegenüber Josh Allen: Der Signal Caller der Bills warf für 256 Yards inklusive drei Touchdowns und lief zu einem weiteren Score (insgesamt 56 Rushing Yards). John Brown (137 Receiving Yards) fing zwei Touchdown-Pässe, Dawson Knox (32 Receiving Yards) einen.

 

Jacksonville Jaguars (4-6) at Indianapolis Colts (6-4) 13:33

Beim Comeback von Nick Foles (296 Passing Yards, zwei Touchdowns, eine Interception) haben die Jacksonville Jaguars ihre zweite Pleite nacheinander kassiert. Dabei brachte der MVP des Super Bowl LII sein Team schnell in Führung - per Touchdown-Pass auf D.J. Clark (104 Receiving Yards inklusive zwei Touchdowns) im zweiten Drive.

Doch danach kamen die Gastgeber, bei denen sich Jacoby Brissett (148 Passing Yards, ein Touchdown, eine Interception) nach nur einer Woche Pause zurückmeldete, auf Touren. Drei Touchdowns per Runs von Marlon Mack (109 Rushing Yards, später mit Handbruch raus), Brissett (zwölf Rushing Yards) und Nyheim Hines (elf Rushing Yards) sowie ein Receiving Touchdown durch Marcus Johnson (38 Receiving Yards) lenkten die Partie früh in Richtung Heimsieg.

Überzeugend agierte auch Jonathan Williams, der bei 13 Runs 116 Yards zurücklegte. Beinahe hätte sogar Guard Quenton Nelson einen Rushing Touchdown erzielt, doch der Score wurde nach dem Review zurückgenommen, weil der Koloss zu früh auf dem Boden gelandet war.

 

Atlanta Falcons (3-7) at Carolina Panthers (5-5) 29:3

Nach dem überraschenden 26:9 bei den New Orleans Saints eine Woche zuvor haben die Atlanta Falcons den nächsten Division-Rivalen geärgert. Dabei gelang Kenjon Barner ein Punt-Return-Touchdown über 78 Yards zum zwischenzeitlichen 9:0.

Matt Ryan lieferte mit 311 Passing Yards inklusive Touchdown ordentlich ab, die weiteren Scores besorgten Qadree Ollison (elf Rushing Yards) per Run und Calvin Ridley per Catch (starke 143 Receiving Yards). Julio Jones kam auf 91 Receiving Yards.

Einen gebrauchten Tag erlebte Kyle Allen (325 Passing Yards), der sich vier Interceptions leistete. Da half auch ein einmal mehr formidabler Christian McCaffrey (121 Receiving Yards, 70 Rushing Yards) den Gästen nicht. D.J. Moore fing acht Pässe für 95 Yards.

 

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