Seattle-Rückkehrer Marshawn Lynch konnte mit einem Sprung von der 1-Yard-Lin... - Bildquelle: 2019 Getty ImagesSeattle-Rückkehrer Marshawn Lynch konnte mit einem Sprung von der 1-Yard-Line in die Endzone einen Touchdown für die Seahawks erzielen. © 2019 Getty Images

Seattle/München – Big win für die San Francisco 49ers! Durch den 26:21-Erfolg bei den Seattle Seahawks sicherten sich die Kalifornier den Titel in der NFC, die Bye-Week und den ständigen Heimvorteil auf dem Weg in den Super Bowl.

San Francisco (13-3) verdrängte durch den Sieg im letzten Spiel der Regular Season die Green Bay Packers und die New Orleans Saints (beide ebenfalls mit einer 13:3-Bilanz) in der NFC noch auf die Plätze zwei und drei in der NFC und gehen neben AFC-Champion Baltimore Ravens als topgesetztes Team in die Playoffs.

 

Greenlaw verhindert Last-Minute-Touchdown der Seahawks

Dabei stand das Spiel gegen Seattle bis kurz vor Schluss auf des Messers Schneide. Nur wenige Sekunden vor Spielende hatten die Seahawks noch die Chance, mit einem Last-Minute-Touchdown die Partie für sich zu entscheiden.

Im vierten Versuch kurz vor der Endzone der 49ers bediente Seahawks-Quarterback Russell Wilson Tight End Jacob Hollister mit einem Pass über vier Yards. Doch Hollister wurde von 49ers-Linebacker Dre Greenlaw nur wenige Zentimeter vor der Goal Line getackelt und schaffte es nicht mehr in die Endzone. Auch nach einem Replay blieb die Entscheidung der Referees unangetastet.

Mit einem Touchdown hätten die Seahawks die Begegnung mit 27:26 für sich entschieden und die 49ers sogar noch überholen können. Durch die bittere Pleite fiel Seattle sogar auf den fünften Platz in der NFC zurück und muss nun im Wildcard Game gegen die Philadelphia Eagles antreten (Sonntag, 5. Januar live auf ProSieben und ran.de).

Erster 49ers-Erfolg in Seattle seit acht Jahren

Mit dem 26:21-Erfolg gewannen die 49ers erstmals seit dem 24. Dezember 2011 wieder in Seattle. Dabei sah es anfangs nicht unbedingt nach einem Sieg aus, denn 49ers-Quarterback Jimmy Garappollo erwischte alles andere als einen Sahnetag und konnte nicht einen einzigen seiner Pässe (285 Yards) für einen Touchdown an den Mann bringen.

Daher mussten die Punkte über das Laufspiel eingeholt werden. Raheem Mostert (2) und Deebo Samuel (1) liefen insgesamt drei Mal mit dem Ball in die Endzone.

 

Seahawks-Quarterback Russell Wilson konnte erfolgreich einen Pass über 14 Yards zu Tyler Lockett in die Endzone werfen. Rückkehrer Marshaw Lynch, der von der 1-Yard-Linie in die Endzone sprang und Rookie-Wild-Receiver DK Metcalf, der einen erneuten 14-Yard-Pass von Wilson in der Endzone fing, sorgten für die Touchdowns zwei und drei der Seahawks.

Den vierten und spielentscheidenden Touchdown Sekunden vor Schluss konnte San Franciscos Greenlaw aber Zentimeter vor der Endzone mit seinem dramatischen Tackle verhindern.

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