Drei Deutsche kamen in Woche zwei der NFL-Saison zum Einsatz. - Bildquelle: Getty Images/Imago ImagesDrei Deutsche kamen in Woche zwei der NFL-Saison zum Einsatz. © Getty Images/Imago Images

München - Damit war nicht wirklich zu rechnen. Am zweiten Spieltag der NFL-Saison feierte der in den Practice Squad versetzte Equanimeous St. Brown sein Comeback für die Green Bay Packers - und das ausgerechnet im Duell gegen seinen Bruder Amon-Ra.

Eine durchaus zufriedenstellende Woche für die deutschen NFL-Profis. ran gibt einen Überblick über die Arbeitsnachweise. 

Amon-Ra St. Brown (Detroit Lions) 

Nach seinem erfolgreichen NFL-Debüt in der Vorwoche, bei dem Amon-Ra gegen die San Francisco 49ers seine ersten beiden Catches verbuchte, legte der Rookie-Receiver direkt nach. 

Im Duell gegen seinen Bruder und die Green Bay Packers wurde der 21-Jährige wieder fünfmal von Quarterback Jared Goff gesucht. Drei Bälle konnte Amon-Ra fangen. Insgesamt holte er mit seinen Catches 18 Yards raus. In Woche eins sammelte er mit zwei Catches 23 Yards. Wieder kam das junge Talent bei 60 Prozent aller offensiven Snaps zum Einsatz.

Gegen die Packers war es für die Lions aber kein besonders erfolgreicher Tag. 17:35 hieß es am Ende aus Sicht von Detroit. Vielleicht läuft es im kommenden Spiel gegen Baltimore besser. Die Ravens haben in den ersten beiden Partien die meisten Passing Yards aller NFL-Teams kassiert. Ein gutes Omen für Amon-Ra.

Equanimeous St. Brown (Green Bay Packers)

Was für eine Nachricht! Kurz vor dem Spiel gegen die Lions beriefen die Packers den Wide Receiver aus dem Practice Squad in den aktiven Kader. EQ durfte sich also erneut beweisen, allerdings gilt auch: Wird er ein weiteres Mal befördert, müssten ihn die Packers fix in den 53er Kader hochziehen oder für andere Klubs freigeben. 

Beim Duell der St.-Brown-Brüder bekam der 24-Jährige nicht so viel Spielzeit wie Amon-Ra. Bei nur sechs offensiven Snaps (neun Prozent) stand er auf dem Feld. Einmal wurde er jedoch von Quarterback Aaron Rodgers gesucht und fing den Ball - allerdings machte EQ damit keine Yards gut. Es werden spannende Wochen für den Comebacker.

Am nächsten Spieltag treten die Packers auswärts bei den San Francisco 49ers an.

Jakob Johnson (New England Patriots) 

Die Patriots haben ihren ersten Sieg gefeiert. Und beim 25:6-Erfolg über die New York Jets ging es auch für den deutschen Fullback Jakob Johnson wieder bergauf. Nach einem ernüchternden Saisonstart, bei dem Johnson nur bei acht offensiven Snaps eingesetzt wurde, sammelte er gegen die Jets wieder mehr Spielzeit. 

Beim Spiel in New York stand der 26-Jährige bei 15 offensiven Snaps (26%) auf dem Rasen, für die Special Teams kamen weitere sieben Snaps (28%) hinzu. An das Niveau der Vorsaison kann Johnson aber weiterhin nicht anknüpfen. Die großen Veränderungen im Patriots-Kader haben den gebürtigen Stuttgarter etwas zurückgeworfen.

Am kommenden Wochenende steht für Johnson und die Patriots das Duell gegen die New Orleans Saints (im Livestream auf ran.de) an. 

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