Drei Deutsche kamen in Woche 5 der NFL-Saison zum Einsatz. - Bildquelle: Getty Images/Imago ImagesDrei Deutsche kamen in Woche 5 der NFL-Saison zum Einsatz. © Getty Images/Imago Images

München - Am fünften Spieltag der NFL-Saison konnte Amon-Ra St. Brown an seine starke Leistung aus der Vorwoche anknüpfen. Sein Bruder "EQ" durfte immerhin bei einigen Snaps in der Offensive der Green Bay Packers ran. Jakob Johnson feiert mit den New England Patriots einen knappen Sieg.

ran gibt einen Überblick über die Arbeitsnachweise. 

Amon-Ra St. Brown (Detroit Lions) 

Die Partie gegen die Chicago Bears war die Breakout-Performance für den jungen Rookie-Receiver der Lions. Mit sechs Receptions und 70 Yards zeigte St. Brown seine bis dato beste Leistung in der NFL. Am 5. Spieltag knüpft der 21-Jährige daran nahtlos an. Er fing sieben Bälle für insgesamt 65 Receiving Yards. Letztendlich konnte aber auch St. Brown die knappe 17:19-Niederlage im Herzschlagfinale gegen die Minnesota Vikings nicht verhindern.

Damit sind die Lions neben den Jacksonville Jaguars das einzige Team, dem in dieser Saison noch kein Sieg gelang. Aus persönlicher Sicht erfreulich für den jungen Deutsch-Amerikaner: Die sieben Receptions sind ein neuer Karriere-Bestwert für ihn. Insgesamt stand St. Brown bei 47 Snaps der Offense auf dem Feld, was einer Quote von 69 Prozent entspricht. Aktuell bekommt er von allen deutschen Profis die meiste Spielzeit.

Jakob Johnson (New England Patriots) 

Jakob Johnson und die New England Patriots hatten gegen die Houston Texans lange Probleme, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Letztendlich stürmten die "Pats" aber nach einem zwischenzeitlichen 13-Punkte-Rückstand zurück und trugen den Sieg davon. 

Johnson bekam dabei allerdings nur wenige Chancen, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Er stand bei 16 Snaps der Offense auf dem Feld, was einem Anteil von 25 Prozent entspricht. Im Special Team durfte er immerhin bei 44 Prozent (insgesamt 12) der Snaps mitmischen.

Equanimeous St. Brown (Green Bay Packers)

Equanimeous St. Brown bekam dank einer Sonderregelung in den NFL-Vorschriften erneut einen Platz im 53-Mann-Kader für den 5. Spieltag. Bei seinen wenigen Chancen auf dem Feld konnte der Receiver nicht wirklich überzeugen. Zwar bekam er elf Snaps in der Offensive, ein Anteil von 19 Prozent, dabei wurde er von Packers-Quarterback Aaron Rodgers aber kein einziges Mal angeworfen.

 

Im Special Team stand der Deutsch-Amerikaner immerhin bei 35 Prozent der Snaps auf dem Feld. Seine Zukunft bei den Packers bleibt auch nach dieser Woche ungewiss.

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