Die neue Hymnenregelung der NFL sorgt weiter für Streit - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDDie neue Hymnenregelung der NFL sorgt weiter für Streit © PIXATHLONPIXATHLONSID

München - Im Mai hatte der NFL Commissioner Roger Goodell die neue Hymnenregel bekanntgegeben, die von den Teambesitzern beschlossen worden war. Demnach sollten die Teams und die Betreuer fortan beim Abspielen der Hymne stehen oder in der Umkleidekabine bleiben. Die NFL hatte auf Vorkommnisse in den letzten Jahren reagiert, als sich immer mehr Spieler beim Erklingen der Hymne hinknieten. Colin Kaepernick hatte 2016 den Anfang gemacht.

Der Protest stieß auf Kritik. Vor allem US-Präsident Donald Trump wütete dagegen mit der Forderung, dass Spieler gefeuert werden sollten, wenn sie sich hinknien.

Trump: "Noch schlechter als nicht stehen"

Die Spielergwerkschaft monierte nun, dass die Änderung der Hymnenregel über ihren Kopf hin und ohne Rücksprache beschlossen wurde. In einer Stellungsnahme der NFLAP hieß es, dass die Regel nicht mit dem Tarifvertrag übereinstimme und Rechte der Spieler verletzt würden. Die NFL hat Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Zuletzt hatte sich US-Präsident Donald Trump über die Verhaltensregel lustig gemacht. Sie sei "dumm", sagte der Republikaner bei einer Wahlkampfveranstaltung in Great Falls/Montana. "Das ist noch schlechter, als nicht zu stehen", sagte Trump und stellte für sich fest: "Es bringt nichts."

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