München/New York - Erneute Verhandlungen zwischen der NFL und Spielergewerkschaft NFLPA haben zu Einigungen hinsichtlich des Trainingsumfangs und Salary Cap geführt.

Wie das "NFL Network" berichtet, einigten sich Spielervertreter und Klubs darauf, sollte es zu einem vorzeitigen Ende der Saison kommen, gäbe es keine weiteren Gehalts- und Bonuszahlungen an die Spieler.

Desweiteren kamen die Besitzer und Gewerkschaft zur Übereinkunft, in den ersten 20 Tagen des Training Camps ohne direkten Kontakt zu trainieren, erst im Anschluss sind 14 Trainingseinheiten in Ausrüstung bis zum Saisonstart in der Nacht auf den 11. September (live auf ProSieben MAXX und ran.de) erlaubt.

Bis zu jenem Zeitpunkt am 16. August können die Teams weiterhin eine Kadergröße von 90 Mann besitzen, müssen erst dann auf 80 verkleinern.

Zahlreiche Spieler hatten unter dem Hashtag #wewanttoplay ein vernünftiges Konzept von der NFL gefordert, das ihnen Sicherheit bezüglich Gesundheit gewährt.

Salary Cap bleibt bei 198,2 Millionen Dollar

Zudem heißt es weiter: Trotz der durch die Corona-Epidemie gesunkenen Einnahmen bleibt der Salary Cap für die anstehende Spielzeit bei knapp 200 Millionen Dollar. Die geringeren Verdienste der Klubs sollen auf die kommenden vier Saisons verteilt werden.

Die Besitzer hatten ursprünglich eine Reduzierung des Salary Caps für die laufende Saison vorgeschlagen.

Für die Spielzeit 2021 soll die Untergrenze aller Spielergehälter aber nicht unter 175 Millionen Dollar fallen. Dies war insbesondere für die Spieler ein entscheidender Punkt in den Verhandlungen. Die Gehaltsobergrenze steht allerdings noch nicht fest.

In der Saison 2021 erwartet die NFL steigende TV-Einnahmen, da die Saison um einen Spieltag auf 17 Partien pro Team verlängert wird.

Du willst die wichtigsten NFL-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.

US-Sport-Videos

US-Sport-News