Odell Beckham Jr. beim Besuch des National Championship Game. - Bildquelle: imago images/ZUMA PressOdell Beckham Jr. beim Besuch des National Championship Game. © imago images/ZUMA Press

München - Odell Beckham Jr. ist bei den LSU Tigers ganz offiziell Persona non grata, und das für zwei Jahre.

Wie das College bekanntgab, wird dem früheren LSU-Receiver der Zutritt zum Gelände verwehrt, da er nach dem Sieg der Tigers im Januar im National Championship Game gegen die Clemson Tigers (42:25) Geldscheine verteilte. Er hatte unter anderem Wide Receiver Justin Jefferson und Defensive Back Jontre Kirklin Geldscheine in die Hand gedrückt. 

 

Die Regularien des College-Verbandes NCAA untersagen den Spielern allerdings, Geld anzunehmen. Insgesamt soll OBJ 2000 Dollar in 100-Dollar-Scheinen an insgesamt vier Spieler verteilt haben.

Untersuchungen gegen die LSU

Die Sperre des Superstars von den Cleveland Browns gehört zu einer Reihe von Aktionen, die an der LSU durchgeführt werden, um wegen einer ganzen Reihe an "unangemessener Bezahlungen" einer möglichen Bestrafung durch die NCAA zu entgehen. Die Untersuchungen deswegen laufen bereits seit drei Jahren. So verzichtet das College zum Beispiel über die kommenden zwei Jahre auf insgesamt acht Stipendien.

Zu der Sperre hat sich OBJ noch nicht geäußert. Dafür aber zum Coronavirus, was er besser gelassen hätte. Nachdem er in der vergangenen Woche zwei Tage krank gefehlt hatte, gab es Spekulationen, er habe sich das Virus eingefangen.

OBJ irritiert mit Aussagen

Auf die Frage, ob er sich Sorgen mache, dass er erkranken könnte, sagte er: "Ich glaube nicht, dass COVID mich erreichen kann. Ich glaube nicht, dass es in diesen Körper gelangen wird. Ich möchte keine Teile davon. Es will keine Teile von mir. Es ist ein gegenseitiger Respekt." 

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