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München/Baltimore - Über keinen Abschnitt des NFL-Regelwerks wurde in den vergangenen Jahren so oft diskutiert wie über die Overtime.

Während die Liga wieder zum langjährigen "Sudden Death"-Format zurückkehren will, sorgen die Baltimore Ravens mit einem interessanten Vorschlag für Aufsehen.

 

Münzwurf wird "entschärft"

Wie Mike Florio bei "ProFootballTalk" berichtet, basiert der Vorschlag der Verantwortlichen um Head Coach John Harbaugh auf dem sogenannten "spot an choose"-Prinzip.

Die Mannschaft, die den Münzwurf für sich entscheidet, bestimmt demnach die Platzierung des Balls vor dem Beginn der Verlängerung. Die andere Mannschaft entscheidet im Gegenzug, ob sie zuerst mit der Offense oder Defense den nächsten Spielabschnitt beginnt.

Damit würde der Münzwurf seine teils finale Entscheidungskraft einbüßen: Nach aktuellen Regeln kann sich das Siegerteam so den ersten Angriff sichern und mit einem Touchdown das Spiel beenden, ohne dass der Gegner auch nur einmal in Ballbesitz war.

Die bisherige Punkteregelung und auch die Dauer der Overtime würde im Gegenzug gleichbleiben: Insgesamt stünden den Teams zehn Minuten Spielzeit zu, wobei die Mannschaft, die zuerst in Ballbesitz ist, die Partie mit einem Touchdown für sich entscheiden kann.

Strategie steht im Mittelpunkt

 

Der Vorschlag verspricht somit nicht nur mehr Gerechtigkeit, sondern rückt auch die Strategie in den Mittelpunkt der Entscheidung.

Auf dem Papier wirkt die Regeländerung ansprechend, jetzt ist die NFL am Zug.

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