- Bildquelle: 2020 Getty Images © 2020 Getty Images

München/New Orleans - Die Minnesota Vikings haben in der Wild Card Round der NFL-Playoffs für eine Überraschung gesorgt. Die Mannschaft von Head Coach Mike Zimmer bezwang am Sonntag die New Orleans Saints in der Overtime mit 26:20.

In der nächsten Runde treffen die Vikings nun auf die San Francisco 49ers (am Samstag, ab 22:20 Uhr live auf ProSieben und ran.de).

Die Vikings erwischten einen unglücklichen Start. Im ersten Drive unterlief Adam Thielen ein Fumble, sodass die Saints ihren Angriffszug an der gegnerischen 37-Yard-Linie beginnen durften. Allerdings sprang dabei lediglich ein Field Goal heraus.

 

Zwei Turnover von Drew Brees

In einer defensivgeprägten Anfangsphase sorgte zunächst "Saints-Allzweckwaffe" Taysom Hill für positive Impulse. Kurzzeitig in seiner ursprünglichen Position als Quarterback eingesetzt, warf er einen 50-Yard-Pass auf Deonte Harris. Von der 4-Yard-Linie aus hatte Alvin Kamara leichtes Spiel, in die Endzone zu gelangen - 10:3 für New Orleans.

Die erste Wendung des Spiels ergab sich, als der sonst so zielsichere Drew Brees im folgenden Angriffszug eine Interception warf. Minnesota nutzte die Chance, indem Running Back Dalvin Cook in die Endzone gelangte und für den Halbzeitstand von 13:10 sorgte.

Während Brees mit der Offense der Saints auch im dritten Viertel nicht zu seinem Spiel fand, war der Angriff der Vikings mit ihrem Mix aus Pass- und Laufspiel effektiver. Cook (insgesamt 130 Yards Raumgewinn) erlief im dritten Viertel seinen zweiten Touchdown und brachte Minnesota dadurch mit 20:10 in Führung.

Im letzten Viertel erwacht die Offense der Saints

Erst im letzten Viertel erwachte die Offense der Saints wieder - und erneut war Hill entscheidend beteiligt. Er fing einen Touchdown-Pass von Brees und brachte die Saints auf 17:20 heran. Erneut in Ballbesitz, gelangte New Orleans bis an die gegnerische 20-Yard-Linie. Dann aber unterlief Brees mit einem Fumble sein zweiter Turnover.

 

Weil die Vikings daraus kein Kapital schlagen konnten, kamen die Saints bei knapp zwei Minuten Spielzeit noch einmal in Ballbesitz. Dies gab Kicker Wil Lutz die Möglichkeit, New Orleans per Field Goal in die Overtime zu schießen.

Vikings gewinnen Münzwurf und Spiel

Doch das Glück verließ die Saints beim Münzwurf: Die Vikings durften im Angriff beginnen, sodass Cousins das Spiel mit einem Touchdown-Pass auf Kyle Rudolph entscheiden konnte. "Ich bin stolz auf Kirk, er kann eben doch die großen Spiele gewinnen", sagte Rudolph über seinen Passgeber.

Cousins hatte 19 seiner 31 Pässe für 242 Yards und einen Touchdown an den Mann gebracht und blieb ohne Interception. Brees brachte 26 seiner 33 Pässe für 208 Yards ans Ziel, warf einen Touchdown-Pass, hatte allerdings auch die zwei erwähnten Turnovers zu verbuchen.

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