Waren beim letzten Drive nicht auf der selben Wellenlänge: Headcoach Matt La... - Bildquelle: gettyWaren beim letzten Drive nicht auf der selben Wellenlänge: Headcoach Matt Lafleur (l.) und Quarterback Aaron Rodgers. © getty

München - Nach einer herausragenden Saison standen die Green Bay Packers kurz vor dem Einzug in den Super Bowl. Im entscheidenden Drive im NFC Championship Game gegen die Tampa Bay Buccaneers liefen sie einem Acht-Punkte-Rückstand hinterher. 

Anstatt den vierten Versuch auszuspielen und womöglich mit einem Touchdown und einer Two-Point-Conversion den Ausgleich zu erzielen, entschied sich Head Coach Matt LaFleur allerdings für ein Field Goal und vertraute auf die Verteidigung. Die Defense konnte dem Vertrauen des Trainers nicht gerecht werden und die Bucs zogen mit zwei weiteren First Downs in den Super Bowl ein.

LaFleur und Rodgers mit unterschiedlichen Plänen

Wie LaFleur gegenüber "Football Morning in America" angab, hatten der Coach und sein Quarterback Aaron Rodgers unterschiedliche Herangehensweisen bei den letzten vier Versuchen im Spiel: "Sein Mindset war: Wir haben hier vier Versuche", erklärte der 41-Jährige.

Die Entscheidung würde er zwar nicht unbedingt bereuen, doch er wolle die richtigen Schlüsse daraus ziehen: "Ich weiß, dass meine Kommunikation mit Aaron Rodgers hätte besser sein müssen. Wenn es darum geht, muss ich noch lernen, besser mit ihm umzugehen", so LaFleur. 

Hätte Rodgers den Ball beim dritten Versuch nicht weggeworfen, wäre er wohl per Lauf auf wenige Yards an die Endzone herangekommen. Da er von den Plänen seines Trainers nichts wusste, anschließend nicht für den vierten Versuch zu gehen, versuchte er mit einem schwierigen Wurf ins Aus die Uhr anzuhalten, wie das "NFL Network" spekuliert. 

Herausragende Bilanz für den Coach  

Dennoch schaut LaFleur alles in allem positiv auf das bislang Erreichte. "Wenn mir einer gesagt hätte, dass ich in den ersten beiden Jahren jeweils eine 13-3-Saison spielen würde, hätte ich sofort unterschrieben", strich er seine starke Bilanz in der Regular Season heraus. 

Über den verpassten Super Bowl ärgerte er sich dennoch: "Am Ende des Tages kann nur ein Team wirklich zufrieden sein." Seit 2011 wartet das Team aus Wisconsin auf eine Super-Bowl-Teilnahme. In der kommenden Saison wollen Rodgers und Co. dann mit besserer Kommunikation neu angreifen. 

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