Sieg für Aaron Rodgers und die Green Bay Packers. - Bildquelle: 2019 Getty ImagesSieg für Aaron Rodgers und die Green Bay Packers. © 2019 Getty Images

München - Die Green Bay Packers haben ihre Vormachtstellung in der NFC North untermauert und einen weiteren Schritt in Richtung Bye Week in den Playoffs gemacht. Im 200. Aufeinandertreffen mit den Chicago Bears feierten die Packers einen 21:13-Sieg, durch den der Rivale aus Chicago seine Hoffnungen auf die Playoffs nahezu begraben kann.

Die Packers stehen durch den dritten Sieg in Serie bei 11-3, die Bears bei 7-7. Bedeutet für die Bears: Gewinnen die Minnesota Vikings oder die Los Angeles Rams ihre Spiele am 15. Spieltag, haben die Bears die Postseason ganz offiziell und endgültig verpasst.

 

In der ersten Halbzeit dominierten die Defenses der beiden Teams, das Spiel war ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Packers. Davante Adams sorgte mit seinem Touchdown im ersten Viertel für die Führung der Packers. Eddy Pineiro wiederum verwandelte im zweiten Viertel aus 30 Yards Entfernung ein Field Goal zum 3:7. 

Was bei den Bears gut lief: Sie hatten Aaron Jones in der ersten Halbzeit gut im Griff. Das gelang ihnen nach der Pause nicht mehr. Der Running Back trumpfte im dritten Viertel groß auf, ihm gelangen zwei Touchdowns (Nummer 16 und 17 der Saison). Doch die Packers ließen die Bears mit einem Field Goal und einem Touchdown knapp acht Minuten vor dem Ende nochmal ins Spiel zurückkommen.

Aber: Bears-Quarterback Mitch Trubisky erwischte mal wieder nicht seinen besten Tag. Ihm unterlief in der Schlussphase zunächst eine Interception, bei einem weiteren Drive knapp zwei Minuten vor dem Ende beim vierten Versuch unterlief ihm ein Fehlpass. In den letzten Sekunden wurde es sogar noch einmal dramatisch, doch Riley Ridley konnte eine Hail Mary nicht fangen. 

Quarterback-Superstar Aaron Rodgers kam bei den Packers auf 203 Yards und einen Touchdown, sein Gegenüber Mitch Trubisky auf 321 Yards, einen Touchdown-Pass und zwei Interceptions. 

New England Patriots at Cincinnati Bengals 34:13

Die New England Patriots haben bei den Cincinnati Bengals beim 34:13 einen Pflichtsieg eingefahrenVor dem Spiel gab es eine Menge Wirbel, die Patriots spionierten die Bengals aus und müssen nun mit einer harten Strafe rechnen. Es dauerte allerdings nur etwas mehr als drei Minuten, da hatte Tom Brady seinen nächsten Rekord eingesackt: Er warf seinen 20. Touchdown in dieser Saison, womit 2019 seine 17. Saison mit 20 oder mehr Passing Touchdowns ist. Und damit ist Brady die alleinige Nummer eins vor Peyton Manning (16).

Überzeugend war der Sieg aber nicht, denn die Patriots taten sich lange schwer, konnten erst in der zweiten Halbzeit den Vorsprung ausbauen. Für die Pats ist es der elfte Sieg der Saison bei drei Niederlagen, die Bengals bleiben mit nur einem Sieg das schlechteste Team der Liga.

Brady lieferte ein durchschnittliches Spiel ab, brachte 15 seiner 29 Pässe an den Mann und warf für 128 Yards und zwei Touchdowns. Andy Dalton warf bei den Bengals für 151 Yards, einen Touchdown, leistete sich dafür aber drei Interceptions.

Denver Broncos at Kansas City Chiefs 3:23

Die Kansas City Chiefs jagen weiterhin eine Bye Week in den Playoffs. Gegen die Denver Broncos gaben sich die Chiefs keine Blöße und fuhren einen ungefährdeten 23:3-Sieg ein, den zehnten der Saison. Gleichzeitig bedeutete die Niederlage für die Gäste das offizielle Playoff-Aus, sie stehen bei einer 5:9-Bilanz.

Einen Rekord stellte Travis Kelce auf. Seit nunmehr vier Jahren liefert der Tight End der Chiefs vierstellig ab. 2016 waren es 1125 Receiving Yards, 2017 dann 1038, 2018 sogar 1336 Yards. 

 

Und 2019? Werden es auf jeden Fall wieder mehr als 1000 sein, die Marke durchbrach er gegen die Broncos. Er ist der erste Tight End in der Geschichte der NFL, der das in vier aufeinanderfolgenden Saisons schafft.

Chiefs-Quarterback Patrick Mahomes warf für 340 Yards und zwei Touchdowns, er leistete sich eine Interception. Rookie Drew Lock kam für die Broncos auf 208 Yards, ihm unterlief eine Interception, er brachte nur 18 seiner 40 Pässe zum Mann.

Seattle Seahawks at Carolina Panthers 30:24

Die Seattle Seahawks sind weiter stramm auf Playoff-Kurs. Das Team von Head Coach Pete Carroll gewann das Spiel bei den Carolina Panthers mit 30:24. Damit haben die Hawks elf Siege auf dem Konto bei drei Niederlagen. Die Panthers stehen bei 5-9. 

Seahawks-Quarterback Russell Wilson hatte einen starken Auftritt, er kam in der ersten Halbzeit bereits auf ein perfektes Passer Rating von 158,3. Am Ende stand er bei 286 Yards und zwei Touchdowns. Kyle Allen warf für 277 Yards und einen Touchdown, ihm unterliefen aber auch drei Interceptions.

Philadelphia Eagles at Washington Redskins 37:27

Die Philadelphia Eagles können weiter auf die Playoffs hoffen. Dem Super-Bowl-Sieger von 2018 gelang ein wichtiger 37:27-Sieg bei den Washington Redskins. Die Eagles stehen jetzt bei einer 7:7-Bilanz und können weiterhin die schwache NFC East gewinnen. Die Redskins stehen jetzt bei 3:11.

Immerhin: In der Rangliste der Spieler mit den meisten Rushing Yards sprintete Adrian Peterson mit seinen 66 Yards gegen die Eagles auf Platz fünf, er hat jetzt 14.102 Yards.

Eagles-Quarterback Carson Wentz lieferte ein starkes Spiel, kam auf 266 Yards und drei Touchdowns. Dwayne Haskins warf für 261 Yards und zwei Touchdowns. 

Miami Dolphins at New York Giants 20:36

Im Duell der Enttäuschungen der Saison haben die Giants den dritten Saisonsieg gefeiert. Gegen die Miami Dolphins gelang den Giants ein 36:20-Sieg. Beide Teams stehen nun bei einer 3:11-Bilanz.

Eli Manning brachte 20 seiner 28 Pässe zum Mann für 283 Yards, zwei Touchdowns, aber auch drei Interceptions. Ryan Fitzpatrick kam auf 279 Yards und warf für zwei Touchdowns.

Tampa Bay Buccaneers at Detroit Lions 38:17

Die Tampa Bay Buccaneers haben zwar keine Chancen mehr auf die Playoffs, doch genau das scheint Kräfte freizusetzen. Die Bucs kamen am 15. Spieltag zu einem deutlichen 38:17 bei den Detroit Lions. Die Buccaneers stehen nun bei einer 7:7-Bilanz, die Lions bei 3-10-1.

Buccaneers-Quarterback Jameis Winston war der Mann des Spiels, er feuerte aus allen Rohren und stand am Ende bei 458 Yards und vier Touchdowns. Sein Gegenüber David Blough kam auf 260 Yards und leistete sich zwei Interceptions.

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