Die New England Patriots ließen sich auch von den Chicago Bears nicht stoppe... - Bildquelle: ImagoDie New England Patriots ließen sich auch von den Chicago Bears nicht stoppen © Imago

Chicago Bears – New England Patriots 31:38

Die New England Patriots feierten den vierten Sieg in Folge, taten sich bei den Chicago Bears allerdings schwer. Auffällig war vor allem die Fehleranfälligkeit: Zwei Fumbles for lost ereigneten sich alleine in den ersten 16 Spielminuten. Beide wurden im darauf folgenden Drive mit einem Touchdown bestraft.

Besonders bitter: Beim zweiten Fumble zog sich Running Back Sony Michel eine Knieverletzung zu. Dafür machte Cordarrelle Patterson, dem der andere Fumble unterlief, seinen Fehler später mit einem Kickoff-Return-Touchdown wieder gut.

Überhaupt hatten die Special Teams großen Einfluss: Auf Seiten der Patriots trug Kyle Van Noy im dritten Quarter einen geblockten Punt in die Endzone und brachte so New England in Führung. Diese gaben die Patriots nicht mehr her. Auch wenn es die Schlussphase in sich hatte: Die Bears kamen noch einmal auf sieben Punkte heran und kamen dann auch noch einmal in Ballbesitz. Die letzte Aktion des Spiels war eine Hail Mary von Mitchell Trubisky, die sogar gefangen wurde – allerdings ein Yard vor der Endzone.

Patriots-Quarterback Tom Brady kam auf 277 Passing-Yards, drei Touchdown-Pässe und eine Interception. Trubisky kam auf 235 Passing Yards und zwei Touchdown-Pässe, warf allerdings auch zwei Interceptions.

Philadelphia Eagles – Carolina Panthers 17:21

Die Carolina Panthers haben die Partie beim amtierenden Super-Bowl-Champion auf spektakuläre Art und Weise gedreht. Nachdem das Team um Quarterback Cam Newton nach drei Vierteln mit 0:17 zurücklag, drehten die Panthers im Schlussviertel richtig auf. 1:22 Minuten vor Ende ging Carolina durch einen Touchdown-Pass von Newton auf Greg Olsen in Führung. Im darauf folgenden Drive gelangten die Eagles zwar noch einmal tief in die gegnerische Hälfte, konnten allerdings nicht mehr punkten.

Cam Newton lieferte mit 269-Passing-Yards, 49 Rushing-Yards und zwei Touchdown-Pässen ein starkes Spiel ab. Auch Eagles-Quarterback Carson Wentz konnte mit 310 Passing-Yards und zwei Touchdown-Pässen überzeugen. Bitter für den Titelverteidiger: Mit drei Siegen und vier Niederlagen haben sie nun eine negative Bilanz vorzuweisen.

Indianapolis Colts – Buffalo Bills 37:5

Aufgrund der Ellenbogen-Verletzung von Josh Allen durfte Derek Anderson, der den Vorzug gegenüber Nathan Peterman erhielt, die Buffalo Bills zunächst als Quarterback anführen. Für sein Team hätte das Spiel kaum schlechter beginnen können: Star-Running-Back LeSean McCoy musste wegen einer Kopfverletzung früh aus dem Spiel genommen werden. Auch Anderson erlebte mit drei Interceptions und nur 175 Passing-Yards einen rabenschwarzen Tag.

Colts-Quarterback Andrew Luck brannte mit 156 Yards zwar ebenfalls kein Passing-Feuerwerk ab, warf aber dafür vier Touchdown-Pässe. Für die Colts war es der erste Sieg nach zuvor vier Niederlagen in Folge.

Jacksonville Jaguars – Houston Texans 7:20

Der Negativlauf der Jacksonville Jaguars hat sich fortgesetzt. Gegen die Houston Texans gab es die dritte Niederlage in Folge. Quarterback Blake Bortles wurde aus dem Spiel genommen, nachdem ihm zwei Fumbles for lost unterliefen. Der Passgeber brachte zudem nur sechs seiner zwölf Pässe für insgesamt 61 Yards an den Mann. Eingewechselt für ihn wurde Cody Kessler, der in der vergangenen Offseason von den Cleveland Browns kam. Kessler brachte 21 seiner 30 Pässe an den Mann und kam auf 156 Passing-Yards, warf einen Touchdown-Pass sowie eine Interception. Letztere war allerdings getippt und somit nicht die Schuld von Kessler.  

Texans-Quarterback Deshaun Watson hatte 139 Passing-Yards und einen Touchdown-Pass zu verbuchen. Die Texaner haben mit diesem Spiel die große Wende vollzogen: Nachdem die ersten drei Saisonspiele mit einer Niederlage endeten, gab es nun den vierten Sieg in Serie zu feiern.

Miami Dolphins – Detroit Lions 21:32

Brock Osweiler musste erneut den verletzten Ryan Tannehill als Quarterback vertreten, konnte die Dolphins diesmal allerdings nicht zum Sieg führen. Mit 239 Passing-Yards, zwei Touchdown-Pässen und ohne Turnover lieferte Osweiler dennoch ein gutes Spiel ab.

Lions-Quarterback Matthew Stafford kam ebenfalls auf zwei Touchdown-Pässe und 217 Passing-Yards. Er brachte 18 seiner 22 Pässe an den Mann. Auch das Laufspiel funktionierte bei den Löwen: Kerryon Johnson kam auf 158 Rushing-Yards.  

New York Jets – Minnesota Vikings 17:37

Die Minnesota Vikings feierten gegen die New York Jets ihren vierten Saisonsieg. Quarterback Kirk Cousins warf für 241 Yards und zwei Touchdowns. Einen rabenschwarzen Tag erlebte Erstrundenpick Sam Darnold. Der Quarterback der New York Jets warf gleich drei Interceptions und fabrizierte zudem eine Fumble for lost. Seine 206 Passing-Yards und sein Touchdown-Pass rücken angesichts dieser Fehleranfälligkeit in den Hintergrund.

Tampa Bay Buccaneers – Cleveland Browns 26:23 in Overtime

Die Tampa Bay Buccaneers hätten das Spiel bereits vier Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit einem Field Goal für sich entscheiden können. Das Ei landete allerdings knapp neben den Torstangen. Also ging es in die Overtime. Verrückt: Die Brows mussten im siebten Saisonspiel bereits zum vierten Mal in die Verlängerung. In der Overtime nutzte Bucaneers-Kicker Chandler Catanzaro seine Chance: Mit einem 59-Yard-Field-Goal sicherte er Tampa Bay den Sieg.

Quarterback Jameis Winston warf für beachtliche 365 Yards und erlief einen Touchdown, warf allerdings auch drei Interceptions. Browns-Spielmacher Baker Mayfield hatte 215 Yards und zwei Touchdown-Pässe zu verbuchen.

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