Ob nun im Pass- oder im Laufspiel: Russell Wilson, der Quarterback der Seatt...Ob nun im Pass- oder im Laufspiel: Russell Wilson, der Quarterback der Seattle Seahawls, war im Playoff-Spiel gegen die Philadelphia Eagles nicht zu stoppen ©

Philadelphia/München: Die Seattle Seahawks stehen erstmals seit Januar 2017 wieder in der Divisional Round der NFL-Playoffs. Die Mannschaft von Head Coach Pete Carroll setzte sich am Sonntag mit 17:9 gegen die Philadelphia Eagles durch.

Seattle tritt nun in der Nacht von Sonntag auf Montag (ab 0:15 Uhr live auf ProSieben und ran.de) im Lambeau Field der Green Bay Packers an.

Carson Wentz erleidet Kopfverletzung

Ziemlich genau acht Minuten waren gespielt, als die Philadelphia Eagles eine Hiobsbotschaft ereilte: Quarterback Carson Wentz musste sich wegen Verdachts auf eine Gehirnerschütterung untersuchen lassen. Seahawks-Defensive-End Jadeveon Clowney war zuvor so unglücklich auf ihn gefallen, dass der Passgeber mit dem Kopf auf den Rasen krachte. Zu Beginn des dritten Viertels wurde bekannt: Wentz wird nicht zurückkehren.

 

Der 40-jährige Routinier Josh McCown übernahm für ihn. Ein Spieler, der bis dato noch nie in einem Playoff-Spiel einen Pass geworfen hatte. Die Eagles mussten den Gameplan für ihren Backup anpassen. Der Ersatzmann brachte immerhin 18 seiner 24 Pässe für 174 Yards ans Ziel.

Insgesamt blieb die Partie lange frei von größeren Höhepunkten. Erst gut eine Minute vor der Halbzeit gelang der erste Touchdown des Spiels. Ausgerechnet Seahawks-Ikone Marshawn Lynch, der erst am 23. Dezember aus dem Ruhestand zurückgeholt worden war, tankte sich durch die Defense und gelangte in die Endzone. Mit 10:3 zugunsten der Seahawks ging es in die Pause.

Zu Beginn des dritten Viertels marschierte die Offense der Eagles bis an die gegnerische 6-Yard-Linie. Erneut sprang allerdings nur ein Field Goal heraus. Die Offense der Seahawks hingegen agierte effektiv. Russell Wilson legte einen 53-Yard-Touchdown-Pass auf Rookie D. K. Metcalf hin - 17:6 für Seattle.

Stabile Red-Zone-Verteidigung der Seahawks

Die Antwort der Eagles war erneut ein guter Angriffszug bis in die gegnerische Red Zone hinein. Die Defense der Seahawks, die oftmals schnell in das Backfield der Eagles gelangte und somit viel Druck aufbaute - mit 7 Sacks stellte sie ihren Saisonbestwert auf -, ließ allerdings erneut keinen Durchmarsch in die Endzone zu.

Die Folge: wieder nur ein Field Goal.  

Die Eagles hätten einen Touchdown mit einer Two-Point Conversion benötigt, um sich in die Overtime zu retten. McCown, der in der Schlussphase auch noch von einer Oberschenkel-Verletzung gehandicapt wurde, brachte seine Offense zwei Minuten vor Spielende bis an die 10-Yard-Linie der Seahawks. Als der vierte Versuch ausgespielt wurde, musste der Quarterback einen Sack hinnehmen.

Die Seahawks erspielten sich daraufhin einen First Down und ließen die Uhr hinunterlaufen - somit war der Sieg perfekt. 

Seahawks-Passgeber Wilson warf für 325 Yards und einen Touchdown, erlief zudem 48 Yards. Seine favorisierte Anspielstation war Metcalf mit 160 Receiving-Yards.

In der Defense war Quinton Jefferson mit zwei Sacks und zwei Tackles for Loss ein Schlüsselspieler. Dennoch sagt ran-Experte Patrick Esume: "Die Seahawks müssen sich massiv steigern, um in Green Bay nicht auszuscheiden."

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