- Bildquelle: Screenshot: Youtube CBS Sunday Morning © Screenshot: Youtube CBS Sunday Morning

München - Nicht nur Tom Brady und Patrick Mahomes fiebern dem Super-Bowl-Sonntag am 7. Februar (ab 22:40 Uhr live auf ProSieben und ran.de) entgegen. Einigen Hundewelpen, die am selbigen Tag den Puppy Bowl austragen, dürfte es genauso gehen. 

Kein Scherz: Seit dem Jahre 2005 findet am Tag des Super Bowls ein Football-Spiel für Hunde-Babys statt. Der Sender "Animal Planet" überträgt dieses tierische Spektakel.

Der Puppy Bowl wird auf einem verkleinerten Football-Feld ausgetragen. Die Welpen, die daran teilnehmen, stammen aus Tierheimen der gesamten USA und durchlaufen einen Casting-Prozess.

Genauso wie im echten American Football besteht das Ziel darin, den Ball bzw. das Hundespielzeug in die gegnerische Endzone zu tragen und dadurch einen Touchdown zu erzielen. Die heranwachsenden Hunde werden über mehrere Wochen auf dieses Spektakel vorbereitet.

Eine Strafe wird unter anderem dann ausgesprochen, wenn die Hunde sich "auf dem Spielfeld erleichtern". Insgesamt wurde beim Regelwerk versucht, die Begriffe an den echten Football anzulehnen. So gibt es zum Beispiel eine Paws (engl. für Pfote) Interference (statt Pass Interference) oder ein Ruff (engl. Halsband) Side (statt Offside).

Timeout, wenn der Wassernapf leer ist

Timeouts gibt es selbstverständlich auch. Diese werden ausgerufen, wenn der Wassernapf wieder aufgefüllt werden muss oder wenn die Welpen untereinander zu kämpfen beginnen.

Der Puppy Bowl mag kurios sein, erfüllt allerdings einen sinnvollen Zweck. Die insgesamt 70 teilnehmenden Hunde werden danach nämlich an Familien vermittelt. Die Vermittlungsquote soll bei 100 Prozent liegen.

In der Halbzeit treten die Katzen auf

Wie es sich für einen Bowl gehört, gibt es auch eine Halbzeit-Show. In der sogenannten "Kitty Halftime Show" treten Katzen auf und toben passend zu der eingespielten Musik und den Lichtspieleffekten fröhlich herum.  

Nach dem Spiel wird der MVP gewählt. Bei der Erstaustragung gewann Max, ein Jack Russell Terrier, diese begehrte Auszeichnung. Im vergangenen Jahr hatte Gina, ein Labor-Chow-Chow-Mischling, die Schnute vorn.

Mehr als drei Millionen Fernsehzuschauer

Die Einschaltquoten steigen von Jahr zu Jahr. Schauten sich im Jahre 2005 lediglich 150.000 amerikanische Fernsehzuschauer den Puppy Bowl an, so waren es im Februar 2018 erstmals mehr als drei Millionen.  

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